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LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH Stuttgart – Jahresbericht zum 31.12.2023 IVV Strategie Ertrag (EUR) DE000A2PR6P0

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geralt (CC0), Pixabay

LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH

Stuttgart

Jahresbericht zum 31.12.2023

Jahresbericht

IVV Strategie Ertrag
DE000A2PR6P0

Tätigkeitsbericht zum 31.12.2023

I. Anlageziele und Politik

Der Fonds investiert nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedene Assetklassen, um langfristig einen möglichst stetigen Ertrag zu erzielen.

Der IVV Strategie Ertrag ist ein konservativ ausgerichteter Wertpapier-Mischfonds. Er kann weltweit in Wertpapiere, wie z.B. verzinsliche Wertpapiere, Aktien und Zertifikate, sowie Geldmarktinstrumente, Investmentanteile und sonstige Anlageinstrumente investieren. Die Gesellschaft investiert aktuell mehr als 50 Prozent des Fondsvermögens in fest und variabel verzinsliche Wertpapiere oder in Investmentvermögen, die zu mehr als 50 Prozent in fest und variabel verzinsliche Wertpapiere investieren, oder Geldmarktinstrumente. Für den Fonds dürfen außerdem folgende Edelmetalle erworben werden: Silber, Gold, Platin und Palladium.

II. Wertentwicklung während des Berichtszeitraums

Das Sondervermögen erzielte im Berichtszeitraum eine Performance in Höhe von 7,07% gemäß BVI-Methode.

Nach der BVI-Methode wird die Wertentwicklung der Anlage als prozentuale Veränderung zwischen dem angelegten Vermögen zu Beginn des Berichtszeitraums und seinem Wert am Ende des Berichtszeitraums definiert; etwaige Ausschüttungen werden rechnerisch neutralisiert.

Die folgende Grafik zeigt die Performanceentwicklung des Sondervermögens im Berichtszeitraum:

III. Darstellung der Tätigkeiten im Berichtszeitraum

a) Übersicht über die Anlagegeschäfte

Darstellung des Transaktionsvolumens während des Berichtszeitraumes vom 02. Januar 2023 bis 29. Dezember 2023

Transaktionsvolumen im Berichtszeitraum

Bezeichnung Kauf Verkauf Währung
Anleihen 0,00 -19.825.659,38 EUR
Investmentanteile 41.705.641,59 -23.613.506,16 EUR

b) Allokation Renten

Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung der Rentenquote, welche als Prozentsatz des Rentenbestandes (inklusive Rentenzielfonds) am Fondsvolumen im Berichtszeitraum definiert ist:

Rentenquote

Die Duration sowie Nettoduration (i.e. Duration inklusive Futures- und Kassenposition ohne Zielfonds) des Sondervermögens im Berichtszeitraum zeigt folgende Grafik:

Duration, Nettoduration

c) Strukturveränderungen

Die Strukturveränderungen im Fonds zwischen Beginn und Ende des Berichtszeitraums werden nachfolgend dargestellt:

Analyse hinsichtlich der Restlaufzeit im Rentenbereich (ohne Zielfonds):

Analyse nach Laufzeiten

d) Strategische Managemententscheidungen im Berichtszeitraum

Der Fonds IVV Strategie Ertrag war im Geschäftsjahr 2023, wie auch im Vorjahr, vornehmlich in Renten-Zielfonds und -ETFs investiert. Ein kleiner Anteil an Unternehmensanleihen ergänzte die Zielfonds.

Der Fokus lag vor allem auf Unternehmensanleihen, die auch für 2023 die Leitplanken für die Investmententscheidungen vorgaben. Nach wie vor schätzt das Fondsmanagement auf Euro lautende Corporate Bonds mit mittleren Laufzeiten positiv ein. Strategisch hat das Fondsmanagement in 2023 immer wieder die Duration erhöht.

Im ersten Quartal blieben auch die Zinsmärkte nicht von Verwerfungen verschont. Aufgrund der bis Anfang März massiv gestiegenen Zinsen und der nachlassenden Kreditvergabebereitschaft der Geschäftsbanken befürchteten viele Marktteilnehmer ein erhöhtes Rezessionsrisiko. Dies löste gegen Ende des ersten Quartals zum Teil eine Flucht in „sichere Häfen“ aus und ließ die Anleiherenditen wieder sinken.

Im Euroraum spiegelte im zweiten Quartal die Renditeentwicklung der Bundesanleihen die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank wider. Während die zweijährigen Bundesanleihen zulegten, erhöhte sich die Rendite der zehnjährigen nur wenig. Daher nutze das Fondsmanagement im zweiten Quartal das gestiegene Zinsniveau, um die Liquidität zu reduzieren. Außerdem wurde durch mehrere Umschichtungen die durchschnittliche Restlaufzeit des Anleiheportfolios erhöht, da das Fondsmanagement mit fallenden Zinsen rechnete.

Im dritten und vierten Quartal wurde die begonnene Strategie, das gestiegene Zinsniveau zur Verlängerung der durchschnittlichen Restlaufzeit des Anleiheportfolios zu nutzen, weiterverfolgt. Hierzu wurden unter anderem lange Staatsanleihen aus der Eurozone sowie aus den USA gekauft. Im Gegenzug wurden einige Direktinvestments in Unternehmensanleihen verkauft.

Es wurden keine Derivate eingesetzt.

Der Fonds beendete das von Zins- und Inflationsgeprägte Geschäftsjahr mit einem Wertzuwachs von 7,07%.

IV. Hauptanlagerisiken und wirtschaftliche Unsicherheiten im Berichtszeitraum

Adressenausfallrisiko

Das Adressenausfallrisiko beschreibt das Risiko, dass ein Emittent seine Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht fristgerecht erfüllt.

Das Adressenausfallrisiko wird bei der LBBW AM mittels einer Kennzahl, die in Anlehnung an den KSA[1]-Wert der CRD[2] definiert ist, gemessen. Dabei werden Produktarten mit Fremdkapitalcharakter an Hand ihres externen Ratings angerechnet.

Beispielsweise wird eine Anleihe mittlerer Bonität (Rating von BBB+ bis BBB-) mit 8% ihres Marktwerts angerechnet.

Die so berechnete Kennzahl führt – bezogen auf das gesamte Fondsvermögen – zu nachfolgend dargestellter Risikoeinstufung:

Kennzahl ≤ 5% ≤ 10% ≤ 15% > 15%
Risikostufe geringes
Adressenausfallrisiko
mittleres
Adressenausfallrisiko
hohes
Adressenausfallrisiko
sehr hohes
Adressenausfallrisiko
Sondervermögen 1,23%

[1] Kreditrisiko-Standardansatz
[2] Capital Requirements Directive

Liquiditätsrisiko

Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass eine Position im Portfolio des Investmentvermögens nicht innerhalb hinreichend kurzer Zeit und ggf. nur mit Kursabschlägen veräußert oder geschlossen werden kann und dass dies die Fähigkeit des Investmentvermögens beeinträchtigt, den Anforderungen zur Erfüllung des Rückgabeverlangens nach dem KAGB oder sonstiger Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Das Liquiditätsrisiko wird mittels der Liquiditätsquote gemessen. Dabei werden diejenigen Vermögenswerte des Fonds, welche innerhalb eines Tages zu akzeptablen Liquidierungskosten veräußert werden können ins Verhältnis zum Fondsvolumen gesetzt.

Die so berechnete Kennzahl führt – bezogen auf das gesamte Fondsvermögen – zu nachfolgend dargestellter Risikoeinstufung:

Kennzahl ≥ 80% ≥ 60% ≥ 40% < 40%
Risikostufe geringes
Liquiditätsrisiko
mittleres
Liquiditätsrisiko
hohes
Liquiditätsrisiko
sehr hohes
Liquiditätsrisiko
Sondervermögen 92,82%

Zinsänderungsrisiko

Das Zinsänderungsrisiko beinhaltet das Risiko, durch Marktzinsänderungen einen Vermögensverlust zu erleiden.

Das Zinsänderungsrisiko wird bei der LBBW AM als Value-at-Risk-Kennzahl gemessen.

Dabei werden eine Haltedauer von 10 Tagen und ein Konfidenzniveau von 99% angenommen.

Das Zinsänderungsrisiko beinhaltet sowohl allgemeine Marktbewegungen, als auch titelspezifische Wertänderungen.

Der so berechnete Value-at-Risk führt – bezogen auf das gesamte Fondsvermögen – zu nachfolgend dargestellter Risikoeinstufung:

VaR-Zinsänderung ≤ 0,5% ≤ 1% ≤ 3% > 3%
Risikostufe geringes
Zinsrisiko
mittleres
Zinsrisiko
hohes
Zinsrisiko
sehr hohes
Zinsrisiko
Sondervermögen 0,04%

Aktienkursrisiko bzw. Risiko aus Zielfonds

Das Aktienkursrisiko umfasst das Verlustrisiko auf Grund der Schwankungen von Aktienkursen sowie sämtliche Risiken aus Zielfonds.

Das Aktienkursrisiko wird bei der LBBW AM als Value-at-Risk-Kennzahl gemessen.

Dabei werden eine Haltedauer von 10 Tagen und ein Konfidenzniveau von 99% angenommen.

Das Aktienkursrisiko beinhaltet sowohl allgemeine Marktbewegungen, als auch titelspezifische Wertänderungen.

Der so berechnete Value-at-Risk führt – bezogen auf das gesamte Fondsvermögen – zu nachfolgend dargestellter Risikoeinstufung:

VaR-Aktienkurs ≤ 0,5% ≤ 3% ≤ 6% > 6%
Risikostufe geringes
Aktienkursrisiko
mittleres
Aktienkursrisiko
hohes
Aktienkursrisiko
sehr hohes
Aktienkursrisiko
Sondervermögen 1,24%

Währungsrisiko

Die Vermögenswerte können in einer anderen Währung als der Fondswährung angelegt sein (Fremdwährungspositionen). Aufgrund von Wechselkursschwankungen können Risiken bezüglich dieser Vermögenswerte bestehen, die sich im Rahmen der täglichen Bewertung negativ auf den Wert des Fondsvermögens auswirken können.

Das Währungsrisiko wird bei der LBBW AM als Value-at-Risk-Kennzahl gemessen.

Dabei werden eine Haltedauer von 10 Tagen und ein Konfidenzniveau von 99% angenommen.

Der so berechnete Value-at-Risk führt – bezogen auf das gesamte Fondsvermögen – zu nachfolgend dargestellter Risikoeinstufung:

VaR-Währung ≤ 0,1% ≤ 1% ≤ 3% > 3%
Risikostufe geringes
Währungsrisiko
mittleres
Währungsrisiko
hohes
Währungsrisiko
sehr hohes
Währungsrisiko
Sondervermögen 0,00%

Operationelles Risiko

Operationelle Risiken werden als Gefahr von Verlusten definiert, die in Folge von Unangemessenheit oder Versagen von internen Kontrollen und Systemen, Menschen oder aufgrund externer Ereignisse eintreten. Rechts- und Reputationsrisiken werden mit eingeschlossen.

Das Sondervermögen war im Berichtszeitraum grundsätzlich operationellen Risiken in den Prozessen der Gesellschaft ausgesetzt, hat jedoch kein erhöhtes operationelles Risiko aufgewiesen.

V. Wesentliche Quellen des Veräußerungsergebnisses

Das Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften setzt sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:

Realisierte Gewinne

Veräußerungsgew. aus Effektengeschäften 902.190

Realisierte Verluste

Veräußerungsverl. aus Effektengeschäften 3.707.960
Veräußerungsverl. aus Währungskonten 6.123

VI. Angaben gem. Artikel 7 der TaxonomieVO

Die diesem Finanzprodukt zugrundeliegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.

Vermögensübersicht zum 31.12.2023

Anlageschwerpunkte Kurswert in EUR % des Fondsvermögens
I. Vermögensgegenstände 167.666.808,03 100,04
1. Anleihen 13.936.871,70 8,32
Bundesrep. Deutschland 13.936.871,70 8,32
2. Investmentanteile 145.767.878,35 86,97
3. Bankguthaben 7.646.657,44 4,56
4. Sonstige Vermögensgegenstände 315.400,54 0,19
II. Verbindlichkeiten -63.989,05 -0,04
III. Fondsvermögen 167.602.818,98 100,00

Vermögensaufstellung zum 31.12.2023

Gattungsbezeichnung
WKN
Markt
Stück
bzw. Anteile
bzw. Whg.
in
1.000
Bestand
31.12.2023
Käufe/​
Zugänge
Verkäufe/​
Abgänge
Kurs Kurswert
in EUR
%
des Fonds-
vermögens
im Berichtszeitraum
Bestandspositionen EUR 159.704.750,05 95,29
Börsengehandelte Wertpapiere EUR 13.936.871,70 8,32
Verzinsliche Wertpapiere
3,2500 % HORNBACH Baumarkt AG Anleihe v.2019(2026/​2026)
A255DH
EUR 5.000 % 95,017 4.750.858,50 2,83
1,8750 % Schaeffler AG MTN v.2019(2023/​2024)
A2YB7A
EUR 1.608 % 99,250 1.595.940,00 0,95
1,5000 % Sixt SE Anleihe v.2018(2023/​2024)
A2G9HU
EUR 7.624 % 99,555 7.590.073,20 4,53
Investmentanteile EUR 145.767.878,35 86,97
Gruppenfremde Investmentanteile
ACATIS IfK Value Renten Inhaber-Anteile X (TF)
A2H5XH
ANT 51.913 EUR 295,810 15.356.384,53 9,16
BlueBay Fds-Hgh Yld ESG Bd Fd Namens-Anteile I-EUR o.N.
A0JEHD
ANT 30.500 EUR 246,870 7.529.535,00 4,49
Carmignac Portf.-Credit Namens-Ant. FW EUR Acc. o.N.
A2DSRX
ANT 79.000 EUR 144,290 11.398.910,00 6,80
Deka MSCI EO C.Cl.Ch.ESG U.ETF Inhaber-Anteile
ETFL59
ANT 114.000 114.000 EUR 89,620 10.216.680,00 6,10
DWS Inv.- ESG Gbl Corp.Bonds Act. au Port. XD EUR Dis. oN
DWS22A
ANT 103.150 103.150 EUR 90,720 9.357.768,00 5,58
DWS Invt – ESG Euro Corp.Bds Act. au Port. XC EUR Acc. oN
DWS22E
ANT 35.950 35.950 EUR 95,020 3.415.969,00 2,04
Flossbach von Storch-Bd Oppor. Inhaber-Anteile HT o.N.
A2JA9F
ANT 103.900 EUR 114,950 11.943.305,00 7,13
G.Sachs-GS Asia Hi.Yld Bd Ptf. Act. Nom. IH EUR Dis. oN A3CTGV ANT 121.000 36.000 EUR 59,930 7.251.530,00 4,33
iSh3-EOCoBd ESG Pa-AlClETF Reg. Shs () EUR Dis. oN A3DE70 ANT 2.647.150 925.000 EUR 5,194 13.750.355,96 8,20
iShsIV-DL Treas.Bd 20+yr U.ETF Reg.Shares EUR Hdgd (Dist)oN
A2DXN8
ANT 1.635.000 1.635.000 EUR 3,390 5.543.140,50 3,31
LAZARD CONVERTIBLE GLOBAL Actions au Port. PC EUR oN
A0NDMP
ANT 3.260 EUR 1.725,940 5.626.564,40 3,36
Lazard Gl.Inv.Fds-L.Rath.Alt. Reg. Shs A Hgd EUR Acc. oN
A2PHAM
ANT 48.000 18.000 EUR 121,279 5.821.396,80 3,47
LF – Sustainable Yield Opport. Inhaber-Anteilsklasse S
A2PB6H
ANT 13.344 EUR 1.025,110 13.679.067,84 8,16
PGIM-European High Yield Bd.Fd Reg. Shares EUR Acc. o.N.
A1422K
ANT 5.600 EUR 1.324,962 7.419.787,20 4,43
XAIA Cr. – XAIA Cr. Debt. Cap. Inhaber-Anteile I EUR o.N.
A1JCNM
ANT 14.162 1.780 EUR 1.028,260 14.562.218,12 8,69
Xtr.II Eurozone Gov.Bond 25+ Inhaber-Anteile 1C o.N.
DBX0AK
ANT 10.100 10.100 EUR 286,660 2.895.266,00 1,73
Summe Wertpapiervermögen EUR 159.704.750,05 95,29
Bankguthaben, nicht verbriefte Geldmarktinstrumente und Geldmarktfonds EUR 7.646.657,44 4,56
Bankguthaben EUR 7.646.657,44 4,56
EUR – Guthaben bei:
Landesbank Baden-Württemberg (Stuttgart) EUR 7.646.511,29 % 100,000 7.646.511,29 4,56
Guthaben in Nicht-EU/​EWR-Währungen
USD 161,45 % 100,000 146,15 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände EUR 315.400,54 0,19
Zinsansprüche EUR 209.289,04 209.289,04 0,12
Ansprüche auf Ausschüttung EUR 106.111,50 106.111,50 0,06
Sonstige Verbindlichkeiten *) EUR -63.989,05 -63.989,05 -0,04
Fondsvermögen EUR 167.602.818,98 100,00 1)
Anteilwert EUR 48,79
Umlaufende Anteile STK 3.434.884

*) Beratungsvergütung, Verwahrstellenvergütung, Verwaltungsvergütung, Kostenpauschale

Fußnoten:

1) Durch Rundung der Prozent-Anteile bei der Berechnung können geringfügige Rundungsdifferenzen entstanden sein.

Wertpapierkurse bzw. Marktsätze

Die Vermögensgegenstände des Sondervermögens sind auf Grundlage der zuletzt festgestellten Kurse/​Marktsätze bewertet.

Devisenkurse (in Mengennotiz)

per 29.12.2023
US-Dollar (USD) 1,1046500 = 1 Euro (EUR)

Während des Berichtszeitraumes abgeschlossene Geschäfte, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung erscheinen:
– Käufe und Verkäufe in Wertpapieren, Investmentanteilen und Schuldscheindarlehen (Marktzuordnung zum Berichtsstichtag):

Gattungsbezeichnung WKN Stück
bzw.
Anteile
Whg.
in 1.000
Käufe
bzw.
Zugänge
Verkäufe
bzw.
Abgänge
Volumen
in 1.000
Börsengehandelte Wertpapiere
Verzinsliche Wertpapiere
1,5000 % Bundesrep.Deutschland Anl.v.2014 (2024) 110235 EUR 850
1,0000 % Bundesrep.Deutschland Anl.v.2015 (2025) 110238 EUR 850
0,5000 % Bundesrep.Deutschland Anl.v.2017 (2027) 110242 EUR 850
1,6250 % Grenke Finance PLC EO-Medium-Term Notes 2019(24) A2RYDH EUR 1.886
1,7500 % HOCHTIEF AG MTN v.2018(2025/​2025) A2LQ5M EUR 1.718
3,0000 % MTU Aero Engines AG Anleihe v.2020(2025/​2025) A289QB EUR 7.982
1,3750 % Symrise AG Anleihe v.2020(2027/​2027) SYM773 EUR 1.471
2,7500 % ZF North America Capital Inc. EO-Notes 2015(15/​23) A14J7G EUR 1.400
Nicht notierte Wertpapiere
Verzinsliche Wertpapiere
2,0000 % Bundesrep.Deutschland Anl.v.2013 (2023) 110232 EUR 850
1,0000 % Grenke Finance PLC EO-Medium-Term Notes 2018(23) A19YH2 EUR 2.434
Investmentanteile
Gruppenfremde Investmentanteile
AIS-AM.BBB EO CO.I G ESG UETF Namens-Ant. EUR C o.N. A2H59E ANT 230.000 230.000
AIS-Amundi EUR Cor.Bd 1-5Y ESG Act. Nom. UC ETF DR o.N. A2DJET ANT 66.508 66.508
BGF – BGF China Bond Fund Act. Nom. D2 Acc. USD o.N. A1JVZE ANT 321.300
GAM Star Emerging Market Rates Reg. Shs EUR Inst. Acc. o.N. A1CW4F ANT 580.000
Zantke Euro High Yield AMI Inhaber-Anteile I(a) A0YAX4 ANT 68.401

Transaktionen mit eng verbundenen Unternehmen und Personen

Der Anteil der Transaktionen, die im Berichtszeitraum für Rechnung des Sondervermögens über Broker ausgeführt wurden, die eng verbundene Unternehmen und Personen sind, betrug 53,66%.

Ihr Umfang belief sich hierbei auf insgesamt 69.558.239,40 Euro Transaktionen.

Bei der Ermittlung des Transaktionsumfangs wird bei Wertpapieren auf den Marktwert und bei Derivaten auf den Kontraktwert abgestellt.

IW Strategie Ertrag
DE000A2PR6P0

Ertrags- und Aufwandsrechnung (inkl. Ertragsausgleich)
für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

I. Erträge
1. Zinsen aus inländischen Wertpapieren EUR 540.859,98
2. Zinsen aus ausländischen Wertpapieren (vor Quellensteuer) EUR 39.453,26
3. Zinsen aus Liquiditätsanlagen im Inland EUR 277.551,60
4. Erträge aus Investmentanteilen EUR 2.624.621,88
Summe der Erträge EUR 3.482.486,72
II. Aufwendungen
1. Verwaltungsvergütung EUR -128.380,81
2. Verwahrstellenvergütung EUR -48.142,80
3. Kostenpauschale EUR -72.214,19
4. Sonstige Aufwendungen EUR -481.493,06
Summe der Aufwendungen EUR -730.230,86
III. Ordentlicher Nettoertrag EUR 2.752.255,86
IV. Veräußerungsgeschäfte
1. Realisierte Gewinne EUR 902.190,49
2. Realisierte Verluste EUR -3.714.082,59
Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften EUR -2.811.892,10
V. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres EUR -59.636,24
1. Nettoveränderung der nicht realisierten Gewinne EUR 2.477.690,56
2. Nettoveränderung der nicht realisierten Verluste EUR 8.986.472,40
VI. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres EUR 11.464.162,96
VII. Ergebnis des Geschäftsjahres EUR 11.404.526,72

Entwicklung des Sondervermögens

2023
I. Wert des Sondervermögens am Beginn des Geschäftsjahres EUR 168.899.562,14
1. Ausschüttung für das Vorjahr EUR -3.026.290,39
2. Mittelzufluss/​-abfluss (netto) EUR -9.655.562,77
a) Mittelzuflüsse aus Anteilschein-Verkäufen EUR 3.851.823,44
b) Mittelabflüsse aus Anteilschein-Rücknahmen EUR -13.507.386,21
3. Ertragsausgleich/​Aufwandsausgleich EUR -19.416,72
4. Ergebnis des Geschäftsjahres EUR 11.404.526,72
davon nicht realisierte Gewinne EUR 2.477.690,56
davon nicht realisierte Verluste EUR 8.986.472,40
II. Wert des Sondervermögens am Ende des Geschäftsjahres EUR 167.602.818,98

Verwendung der Erträge des Sondervermögens

Berechnung der Ausschüttung (insgesamt und je Anteil)

insgesamt je Anteil *)
I. Für die Ausschüttung verfügbar
1. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres EUR -59.636,24 -0,02
davon ordentlicher Nettoertrag EUR 2.752.255,86 0,80
2. Zuführung aus dem Sondervermögen **) EUR 2.807.543,44 0,82
II. Gesamtausschüttung EUR 2.747.907,20 0,80
1. Endausschüttung EUR 2.747.907,20 0,80

*) Die Werte unter „je Anteil“ wurden rechnerisch aus den Gesamtbeträgen ermittelt und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet.
**) Die Zuführung aus dem Sondervermögen entspricht dem Betrag, um den die Gesamtausschüttung die Position „Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres“ übersteigt.

Vergleichende Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre

Geschäftsjahr Fondsvermögen am
Ende des Geschäftsjahres
Anteilwert am
Ende des Geschäftsjahres
2021 EUR 188.896.329,58 EUR 50,74
2022 EUR 168.899.562,14 EUR 46,38
2023 EUR 167.602.818,98 EUR 48,79

Anhang gem. § 7 Nr. 9 KARBV

Angaben nach der Derivateverordnung

das durch Derivate erzielte zugrundeliegende Exposure EUR 0,00
Bestand der Wertpapiere am Fondsvermögen (in %) 95,29
Bestand der Derivate am Fondsvermögen (in %) 0,00

Bei der Ermittlung der Auslastung der Marktrisikogrenze für dieses Sondervermögen wendet die Gesellschaft den qualifizierten Ansatz im Sinne der Derivateverordnung anhand eines Vergleichsvermögens an.

Potenzieller Risikobetrag für das Marktrisiko

kleinster potenzieller Risikobetrag 1,11 %
größter potenzieller Risikobetrag 1,55 %
durchschnittlicher potenzieller Risikobetrag 1,31 %

Risikomodell, das gemäß § 10 Derivate-VO verwendet wurde

Die Value-at-Risk-Kennzahlen wurden auf Basis der Methode der historischen Simulation ermittelt.

Parameter, die gemäß § 11 Derivate-VO verwendet wurden

Der Ermittlung wurden die Parameter 99 % Konfidenzniveau und 10 Tage Haltedauer unter Verwendung eines effektiven historischen Beobachtungszeitraums von einem Jahr zu Grunde gelegt.

Zusammensetzung des Vergleichsvermögens zum Berichtsstichtag

iBoxx EUR Corporates Clean Price Index in EUR 40,00 %
ICE BofAML Euro High Yield Index in EUR 20,00 %
ICE BofAML Global Broad Market Corporate Index Unhedged Index in USD 40,00 %

Sonstige Angaben

Anteilwert EUR 48,79
Umlaufende Anteile STK 3.434.884

Angabe zu den Verfahren zur Bewertung der Vermögensgegenstände

Die Verantwortung für die Anteilwertermittlung obliegt der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH (im Folgenden: Gesellschaft) unter Kontrolle der Verwahrstelle auf Grundlage der gesetzlichen Regelungen im Kapitalanlagegesetzbuch und der Kapitalanlage-Rechnungslegungs- und Bewertungsverordnung.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände wird von der Gesellschaft selbst durchgeführt. Unter Vermögensgegenständen versteht die Gesellschaft im Folgenden Wertpapiere, Optionen, Finanzterminkontrakte, Devisentermingeschäfte und Swaps.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände des Sondervermögens, die zum Handel an einer Börse oder an einem anderen organisierten Markt zugelassen oder in diesen einbezogen sind, erfolgt grundsätzlich zum letzten verfügbaren handelbaren Kurs, der eine verlässliche Bewertung gewährleistet. Vermögensgegenstände, für welche die Kursstellung auf der Grundlage von Geld- und Briefkursen erfolgt, werden grundsätzlich zum Geldkurs („Bid“) bewertet.

Für Vermögensgegenstände, die weder zum Handel an einer Börse noch an einem anderen organisierten Markt zugelassen sind oder für die kein handelbarer Kurs verfügbar ist, werden die Verkehrswerte zugrunde gelegt. Unter dem Verkehrswert ist der Betrag zu verstehen, zu dem der jeweilige Vermögensgegenstand in einem Geschäft zwischen sachverständigen, vertragswilligen und unabhängigen Geschäftspartnern ausgetauscht werden könnte. Die Gesellschaft nutzt zur Ermittlung der Verkehrswerte grundsätzlich externe Bewertungsmodelle. Die Verkehrswerte können auch von einem Emittenten, Kontrahenten oder sonstigen Dritten ermittelt und mitgeteilt werden.

Die Gesellschaft bewertet Investmentanteile mit ihrem letzten festgestellten Rücknahmepreis oder mit einem aktuellen Kurs. Die Bankguthaben und übrigen Forderungen werden mit ihrem Nominalbetrag, die Verbindlichkeiten mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Vermögensgegenstände in ausländischer Währung werden zu den von WM-Company (17.00 Uhr) bereitgestellten Devisenkursen des Tages der Preisberechnung in Euro umgerechnet.

Angaben zur Transparenz sowie zur Gesamtkostenquote

Gesamtkostenquote 1,00 %

Die Gesamtkostenquote drückt sämtliche vom Sondervermögen im Jahresverlauf getragenen Kosten und Zahlungen (ohne Transaktionskosten und ohne negative Einlagenzinsen bzw. Verwahrentgelt) im Verhältnis zum durchschnittlichen Nettoinventarwert des Sondervermögens aus.

Der Gesellschaft fließen keine Rückvergütungen der aus dem Sondervermögen an die Verwahrstelle oder Dritte geleisteten Vergütungen und Aufwandserstattungen zu.

Die Gesellschaft zahlt aus der vereinnahmten Verwaltungsvergütung des Sondervermögens keine Provisionen an Vermittler von Anteilen des Sondervermögens auf den Bestand von vermittelten Anteilen.

Ausgabeauf- und Rücknahmeabschläge, die dem Sondervermögen für den Erwerb und die Rücknahme von Investmentanteilen berechnet wurden:

Ausgabeauf- und Rücknahmeabschläge für den Erwerb bzw. die Rückgabe von Investmentanteilen wurden dem Sondervermögen nicht berechnet.

Verwaltungsvergütungssätze *) für im Sondervermögen gehaltene Investmentanteile

Investmentanteile WKN Verwaltungsvergütungssatz
p.a. in %
Investmentanteile
Gruppenfremde Investmentanteile
ACATIS IfK Value Renten Inhaber-Anteile X (TF) A2H5XH 1,500
BlueBay Fds-Hgh Yld ESG Bd Fd Namens-Anteile I-EUR o.N. A0JEHD 1,200
Carmignac Portf.-Credit Namens-Ant. FW EUR Acc. o.N. A2DSRX 0,800
Deka MSCI EO C.Cl.Ch.ESG U.ETF Inhaber-Anteile ETFL59 0,180
DWS Inv.- ESG Gbl Corp.Bonds Act. au Port. XD EUR Dis. oN DWS22A 0,200
DWS Invt – ESG Euro Corp.Bds Act. au Port. XC EUR Acc. oN DWS22E 0,200
Flossbach von Storch-Bd Oppor. Inhaber-Anteile HT o.N. A2JA9F 0,630
G.Sachs-GS Asia Hi.Yld Bd Ptf. Act. Nom. IH EUR Dis. oN A3CTGV 0,600
iSh3-EOCoBd ESG Pa-AlClETF Reg. Shs () EUR Dis. oN A3DE70 0,150
iShsIV-DL Treas.Bd 20+yr U.ETF Reg.Shares EUR Hdgd (Dist)oN A2DXN8 0,100
LAZARD CONVERTIBLE GLOBAL Actions au Port. PC EUR oN A0NDMP 0,850
Lazard Gl.Inv.Fds-L.Rath.Alt. Reg. Shs A Hgd EUR Acc. oN A2PHAM 1,250
LF – Sustainable Yield Opport. Inhaber-Anteilsklasse S A2PB6H 1,350
PGIM-European High Yield Bd.Fd Reg. Shares EUR Acc. o.N. A1422K 0,500
XAIA Cr. – XAIA Cr. Debt. Cap. Inhaber-Anteile I EUR o.N. A1JCNM 0,500
Xtr.II Eurozone Gov.Bond 25+ Inhaber-Anteile 1C o.N. DBX0AK 0,150
AIS-AM.BBB EO CO.I G ESG UETF Namens-Ant. EUR C o.N. A2H59E 0,200
AIS-Amundi EUR Cor.Bd 1-5Y ESG Act. Nom. UC ETF DR o.N. A2DJET 0,200
BGF – BGF China Bond Fund Act. Nom. D2 Acc. USD o.N. A1JVZE 1,500
GAM Star Emerging Market Rates Reg. Shs EUR Inst. Acc. o.N. A1CW4F 1,001
Zantke Euro High Yield AMI Inhaber-Anteile I(a) A0YAX4 0,850

*) Darüber hinaus können performanceabhängige Verwaltungsvergütungen anfallen. Die von den Zielfonds-KVGen veröffentlichten Verwaltungsvergütungssätze können sich inklusive oder exklusive Fondsmanagementvergütung verstehen.

Wesentliche sonstige Erträge und sonstige Aufwendungen

Wesentliche sonstige Erträge: EUR 0,00
Wesentliche sonstige Aufwendungen: EUR 481.428,00
Beratungsvergütung EUR 481.428,00

Transaktionskosten (Summe der Nebenkosten des Erwerbs (Anschaffungsnebenkosten) und der Kosten der Veräußerung der Vermögensgegenstände)

Die Verwahrstelle hat uns folgende Transaktionskosten in Rechnung gestellt: EUR 9.412,97

Gegebenenfalls können darüber hinaus weitere Transaktionskosten entstanden sein.

Angaben zur Mitarbeitervergütung

Vergütungssystem der Kapitalverwaltungsgesellschaft

Die LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH (LBBW AM), die ein risikoarmes Geschäftsmodell betreibt, unterliegt den für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden aufsichtsrechtlichen Vorgaben im Hinblick auf die Gestaltung ihrer Vergütungssysteme. Die LBBW AM hat unter Berücksichtigung der Gruppenzugehörigkeit zur Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) als bedeutendes Kreditinstitut ihre Vergütungspolitik und Vergütungspraxis an die regulatorischen Anforderungen ausgerichtet. In diesem Zusammenhang sind die Geschäftsführer der LBBW AM auch Risk Taker im Gruppenzusammenhang des LBBW-Konzerns. Die Geschäftsführung der LBBW AM hat für die Gesellschaft allgemeine Vergütungsgrundsätze für die Vergütungssysteme festgelegt und diese mit dem Aufsichtsrat abgestimmt. Die Umsetzung dieser Vergütungsgrundsätze für die Vergütungssysteme der Mitarbeiter erfolgt auf der Basis korrespondierender kollektiv-rechtlicher Regelungen in Betriebsvereinbarungen.

Das Vergütungssystem der LBBW AM wird mindestens einmal jährlich durch das Aufsichtsgremium auf seine Angemessenheit und die Einhaltung aller aufsichtsrechtlichen Vorgaben zur Vergütung überprüft. Erforderliche Änderungen (bspw. Anpassung an gesetzliche Vorgaben, Anpassung der Vergütungsgrundsätze o.ä.) werden, wenn erforderlich, vorgenommen.

Vergütungskomponenten

Die LBBW AM verfolgt das Ziel, ihren Mitarbeitern leistungs- und marktgerechte Gesamtvergütungen zu gewähren, die aus fixen und variablen Vergütungselementen sowie sonstigen Nebenleistungen bestehen. Die Fixvergütung richtet sich nach der ausgeübten Funktion und deren Wertigkeit entsprechend den Marktgegebenheiten bzw. den anzuwendenden Tarifverträgen. Zusätzlich zur Fixvergütung können die Mitarbeiter eine erfolgsbezogene variable Vergütung erhalten.

Bemessung der variablen Vergütung (Bonuspool)

Das Volumen des für die variable Vergütung zur Verfügung stehenden Bonuspools hängt im Wesentlichen vom Unternehmenserfolg ab. Ein weiteres Kriterium zur Vergabe einer variablen Vergütung ist die Erfüllung der Nebenbedingungen analog § 7 Institutsvergütungsverordnung im Gruppenzusammenhang des LBBW-Konzerns, die einer jährlichen Prüfung unterliegt.

Soweit nach den regulatorischen Anforderungen geboten, wird der Bonuspool nach pflichtgemäßem Ermessen angemessen reduziert oder gestrichen.

In diesem Fall werden auch die dem Mitarbeiter für das betreffende Geschäftsjahr kommunizierten variablen Vergütungselemente entsprechend reduziert oder gestrichen.

Die Bemessung und Verteilung der Vergütung an die Mitarbeiter erfolgt durch die Geschäftsführung in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat. Die Vergütung der Geschäftsführung wird gemäß der vom Aufsichtsrat erlassener Entscheidungsordnung von der Gesellschafterin festgelegt.

Für alle Mitarbeiter der LBBW AM gilt eine Obergrenze für die maximal mögliche variable Vergütung in Höhe von 100% der fixen Vergütung.

Variable Vergütung bei risikorelevanten Mitarbeitern und Geschäftsführern

Für Mitarbeiter bzw. Geschäftsführer, die durch ihre Tätigkeit das Risikoprofil der LBBW AM oder einzelner Fonds maßgeblich beeinflussen (sogenannte Risk Taker) bestehen besondere Regelungen für die Auszahlung, die zu 40% bei Risktakern über einen Zeitraum von 3 Jahren bzw. 60% bei Geschäftsführern über einen Zeitraum von 5 Jahren gestreckt erfolgt.

Dabei werden 40% bzw. 60% der gesamten variablen Vergütung in Form eines virtuellen Co-Investments in einen oder ggf. mehrere „typische“ Fonds der LBBW AM gewährt und unter Berücksichtigung einer zusätzlichen Haltefrist von einem Jahr ausgezahlt. Bei der endgültigen Auszahlung werden zusätzliche inhaltliche Auszahlungsbedingungen geprüft (Malusprüfung, Rückzahlung bereits erhaltener Vergütungen (bei Geschäftsführern)).

2022 2021
Gesamtsumme der im abgelaufenen Wirtschaftsjahr der LBBW AM gezahlten Mitarbeitervergütung EUR 28.114.554,11 25.679.075,93
davon feste Vergütung EUR 22.516.619,83 20.999.291,12
davon variable Vergütung EUR 5.597.934,28 4.679.784,81
Direkt aus dem Fonds gezahlte Vergütungen EUR 0,00 0,00
Zahl der begünstigten Mitarbeiter der LBBW AM im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 327 308
Höhe des gezahlten Carried Interest EUR 0,00 0,00
Gesamtsumme der im abgelaufenen Wirtschaftsjahr der LBBW AM gezahlten Vergütung an Risk Taker EUR 3.741.617,74 3.880.239,37
Geschäftsführer EUR 1.034.431,49 1.936.706,67
weitere Risk Taker EUR 2.707.186,25 1.943.532,70
davon Führungskräfte EUR 2.707.186,25 1.943.532,70
davon andere Risktaker EUR 0,00 0,00
Mitarbeiter mit Kontrollfunktionen EUR 0,00 0,00
Mitarbeiter in gleicher Einkommensstufe wie Geschäftsführer und Risk Taker EUR 0,00 0,00

Beschreibung, wie die Vergütungen und ggf. sonstige Zuwendungen gem. § 101 Abs. 4 Nr. 3 KAGB berechnet wurden

Als Methode zur Berechnung der Vergütungen und sonstigen Nebenleistungen wurde die Cash-Flow-Methode gewählt.

Ergebnisse der jährlichen Überprüfung der Vergütungspolitik

Die Überprüfung des Vergütungssystems gemäß der geltenden regulatorischen Vorgaben für das Geschäftsjahr 2022 fand im Rahmen der jährlichen Angemessenheitsprüfung durch den Aufsichtsrat statt. Im Rahmen der Angemessenheitsprüfung der Vergütung wurde eine Marktanalyse vorgenommen und mit den eigenen Vergütungsdaten in Abgleich gebracht. Die Überprüfung ergab, dass keine besonders hohen variablen Vergütungen weder absolut noch im Verhältnis zur Festvergütung gewährt wurden. Die festgelegte Obergrenze wurde weit unterschritten.

Insbesondere bei den Vergütungen der Mitarbeiter in Kontrollfunktionen ergab die Überprüfung, dass die Vergütung schwerpunktmäßig aus der Fixvergütung besteht.

Zusammenfassend konnte festgestellt werden, dass die Vergütungsgrundsätze und aufsichtsrechtlichen Vorgaben an Kapitalverwaltungsgesellschaften eingehalten wurden und das Vergütungssystem als angemessen einzustufen ist. Es wurden keine unangemessenen Anreize gesetzt. Ferner wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Angaben zu wesentlichen Änderungen der festgelegten Vergütungspolitik gem. § 101 Abs. 4 Nr. 5 KAGB

Für das Geschäftsjahr 2021 galten erstmalig die neue Regelungen aus der Betriebsvereinbarung zur leistungsabhängigen variablen Vergütung von AT-Mitarbeitern.

Wesentliche Änderungen an dem Vergütungssystem oder der Vergütungspolitik der LBBW AM wurden im Geschäftsjahr 2022 nicht vorgenommen.

Angaben zu wesentlichen Änderungen gem. § 101 Abs. 3 Nr. 3 KAGB

Im Berichtszeitraum lagen keine wesentlichen Änderungen im Sinne des § 101 Abs. 3 Nr. 3 KAGB vor.

Zusätzliche Informationen

Anteil der Vermögenswerte des AIF, die schwer liquidierbar sind und für die deshalb besondere Regelungen gelten 0,00 %

Angaben zu neuen Regelungen zum Liquiditätsmanagement gem. § 300 Abs. 1 Nr. 2 KAGB

Im Geschäftsjahr gab es keine neuen Regelungen zum Liquiditätsmanagement.

Angaben zum Risikoprofil nach § 300 Abs. 1 Nr. 3 KAGB

Risikoprofil des AIF

Für die Bewertung der Hauptrisiken wurden zum Berichtsstichtag folgende Größen gemessen:

a) Marktrisiko

Die Zinssensitivität DV01 ist die Änderung des Fondsvermögens bei einem Anstieg der Marktzinsen um einen Basispunkt.

Die Spreadsensitivität CS01 ist die Änderung des Fondsvermögens bei einem Anstieg der Credit Spreads um einen Basispunkt.

Die Sensitivität Net Equity Delta ist die Änderung des Fondsvermögens bei einem Anstieg von Aktien- und Zielfondskursen um 1 Prozent.

Die Fremdwährungssensitivität Net Currency Delta ist die Änderung des Fondsvermögens bei einem Anstieg aller Fremdwährungskurse um 1 Prozent.

DV01: -1.374,38 EUR

CS01: -1.430,99 EUR

Net Equity Delta: 1.457.458,49 EUR

Net Currency Delta: 1,48 EUR

Das von der Gesellschaft festgelegte Limit für das Marktrisikopotenzial wurde im Berichtszeitraum nicht überschritten.

b) Adressenausfall-/​Kontrahentenrisiko

Adressenausfallrisiko zum Berichtsstichtag (Limit: 10,00%): 1,23%

Zum Berichtsstichtag bestand gegenüber 0 Kontrahenten ein konsolidiertes Kontrahentenrisiko durch OTC-Derivate in Höhe von 0,00 Euro.

Das ausgewiesene Kontrahentenrisiko wird berechnet, indem jeweils pro Kontrahent eine Aggregation der Marktwerte der OTC-Derivate dieses Fonds vorgenommen wird. Von den aggregierten Marktwerten werden erhaltene Sicherheiten dieses Kontrahenten subtrahiert und gestellte Sicherheiten addiert. Das Risiko pro Kontrahent ist auf 0 begrenzt. Die Summe der Wiedereindeckungsrisiken gegenüber sämtlichen Kontrahenten bildet das Kontrahentenrisiko des Fonds zum Stichtag.

Das von der Gesellschaft festgelegte Limit für das Adressenausfallrisiko wurde im Berichtszeitraum nicht überschritten.

c) Liquiditätsrisiko

Anteil am Nettoinventarwert des Sondervermögens, der innerhalb folgender Zeitspannen zu akzeptablen Preisen marktschonend liquidiert werden kann:

1 Tag oder weniger: 92,82%

2-7 Tage: 3,15%

8-30 Tage: 2,19%

31-90 Tage: 1,83%

91-180 Tage: 0,00%

181-365 Tage: 0,00%

Mehr als 365 Tage: 0,00%

Das von der Gesellschaft festgelegte Limit für das Liquiditätsrisiko wurde im Berichtszeitraum nicht überschritten.

Eingesetzte Risikomanagementsysteme

Der Risikosteuerungsprozess der LBBW AM auf Ebene der Investmentvermögen beginnt mit der Festlegung des Limitprofils eines Fonds. Für jede Risikoart werden interne Limite aus den gesetzlichen (KAGB, DerivateV) bzw. vertraglichen Vorgaben abgeleitet und arbeitstäglich überwacht. Darüber hinaus existiert ein Frühwarnsystem in Form von zusätzlichen Warnmarken unterhalb der Limite. Bei Verletzung einer Warnmarke wird das Portfoliomanagement informiert und es werden Maßnahmen zur Vermeidung von Limitüberschreitungen ergriffen. Sollte es dennoch zu Limitüberschreitungen kommen, werden zusätzlich die Entscheidungsträger der LBBW AM informiert. Standardmäßig ist eine unverzügliche Rückführung des Risikos durch das Portfoliomanagement vorzunehmen. Gegebenenfalls wird die Anpassung des Limits im Einklang mit den gesetzlichen bzw. vertraglichen Vorgaben geprüft.

Die LBBW AM unterscheidet folgende Risikoarten: Marktrisiken setzen sich aus Zinsänderungs-, Aktienkurs-, Währungs- sowie Rohstoffkursrisiken zusammen.

Darüber hinaus werden Kreditrisiken (Adressenausfallrisiken) und Liquiditätsrisiken überwacht.

Angaben zur Änderung des max. Umfangs des Leverage § 300 Abs. 2 Nr. 1 KAGB

Im Berichtszeitraum gab es keine Änderung des maximalen Umfangs des Leverage im Sinne von § 300 Abs. 2 Nr. 1 KAGB.

Bezüglich des Leverage konnten im Berichtszeitraum keine Verletzungen des Risikolimits festgestellt werden.

Leverage-Umfang nach Bruttomethode bezüglich ursprünglich festgelegtem Höchstmaß 200,00 %
tatsächlicher Leverage-Umfang nach Bruttomethode zum Berichtsstichtag 95,38 %
Leverage-Umfang nach Commitmentmethode bezüglich ursprünglich festgelegtem Höchstmaß 200,00 %
tatsächlicher Leverage-Umfang nach Commitmentmethode zum Berichtsstichtag 95,38 %

Weitere zum Verständnis des Berichts erforderliche Angaben

Die Ermittlung der Nettoveränderung der nicht realisierten Gewinne und Verluste erfolgt dadurch, dass in jedem Geschäftsjahr die in den Anteilspreis einfließenden Wertansätze der Vermögensgegenstände mit den jeweiligen historischen Anschaffungskosten verglichen werden, die Höhe der positiven Differenzen in die Summe der nicht realisierten Gewinne einfließen, die Höhe der negativen Differenzen in die Summe der nicht realisierten Verluste einfließen und aus dem Vergleich der Summenpositionen zum Ende des Geschäftsjahres mit den Summenpositionen zum Anfang des Geschäftsjahres die Nettoveränderungen ermittelt werden.

Die jährliche Kostenpauschale von 0,045 % p.a. umfasst gemäß der Besonderen Anlagebedingungen im Wesentlichen die folgenden Kostenbestandteile: bankübliche Depot- und Kontogebühren, Kosten für den Druck und Versand der für die Anleger bestimmten gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen, Prüfungs- und Veröffentlichungskosten, Kosten für die Beauftragung von Stimmrechtsbevollmächtigten, Kosten für die Analyse des Anlageerfolgs sowie die Bereitstellung von Analysematerial oder -dienstleistungen durch Dritte.

Nicht von der Kostenpauschale umfasst sind unter anderem Kosten für die Erstellung und Verwendung eines dauerhaften Datenträgers, für die Geltendmachung und Durchsetzung von Rechtsansprüchen, für Rechts- und Steuerberatung, für den Erwerb und /​ oder die Verwendung bzw. Nennung eines Vergleichsmaßstabs oder Finanzindizes, Kosten von staatlichen Stellen sowie Steuern, die mit der Verwaltung und Verwahrung entstanden sind.

 

Stuttgart

LBBW Asset Management
Investmentgesellschaft mbH

 

Vermerk des unabhängigen Abschlussprüfers.

An die LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH, Stuttgart

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresbericht des Sondervermögens IVV Strategie Ertrag – bestehend aus dem Tätigkeitsbericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023, der Vermögensübersicht und der Vermögensaufstellung zum 31. Dezember 2023, der Ertrags- und Aufwandsrechnung, der Verwendungsrechnung, der Entwicklungsrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie der vergleichenden Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre, der Aufstellung der während des Berichtszeitraums abgeschlossenen Geschäfte, soweit diese nicht mehr Gegenstand der Vermögensaufstellung sind, und dem Anhang – geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresbericht in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des deutschen Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) und den einschlägigen europäischen Verordnungen und ermöglicht es unter Beachtung dieser Vorschriften, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresberichts in Übereinstimmung mit § 102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresberichts“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresbericht

Die gesetzlichen Vertreter der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresberichts, der den Vorschriften des deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresbericht es unter Beachtung dieser Vorschriften ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresberichts zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresberichts sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, Ereignisse, Entscheidungen und Faktoren, welche die weitere Entwicklung des Sondervermögens wesentlich beeinflussen können, in die Berichterstattung einzubeziehen. Das bedeutet u.a., dass die gesetzlichen Vertreter bei der Aufstellung des Jahresberichts die Fortführung des Sondervermögens durch die LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH zu beurteilen haben und die Verantwortung haben, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung des Sondervermögens, sofern einschlägig, anzugeben.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresbericht als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresbericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresberichts relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH bei der Aufstellung des Jahresberichts angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen auf der Grundlage erlangter Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fortführung des Sondervermögens durch die LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Vermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresbericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Vermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass das Sondervermögen durch die LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH nicht fortgeführt wird.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresberichts insgesamt, einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresbericht die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresbericht es unter Beachtung der Vorschriften des deutschen KAGB und der einschlägigen europäischen Verordnungen ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u.a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 11. April 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 

(Andreas Koch) (Mathias Bunge)
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

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