Das Jahr 2023 war für viele Reisende von Frustration geprägt, wie die deutlich gestiegene Zahl der Beschwerden bei der zuständigen Schlichtungsstelle zeigt. Insgesamt musste die Schlichtungsstelle in rund 40.000 Fällen intervenieren, was einem Anstieg von fast 30% im Vergleich zu 2022 entspricht. Die Mehrheit dieser Beschwerden, über 80 Prozent, bezog sich auf den Luftverkehr, wobei die Hauptgründe für Unmut stornierte oder nicht angetretene Flüge waren. Im Bereich des Bahnverkehrs standen vor allem Verspätungen im Fokus der Beschwerden. Trotz der gestiegenen Anzahl an Fällen konnte die Schlichtungsstelle in etwa 85 Prozent der Fälle eine Lösung finden, die im Interesse der Reisenden lag. Dies unterstreicht die Effektivität der Schlichtungsstelle bei der Lösung von Konflikten zwischen Verkehrsträgern und Reisenden und betont die zunehmende Bedeutung einer effizienten Konfliktlösung in der Mobilitätsbranche