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Erdgasspeicher

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Alexandra_Koch (CC0), Pixabay

Deutschlands Erdgasspeicher haben vorgezogene Erfolge erzielt, indem sie das angestrebte Füllniveau von 95 Prozent vor dem festgelegten Zeitplan erreichten. Laut den vorläufigen Angaben, die am Dienstagmorgen vom europäischen Gasspeicherverband GIE veröffentlicht wurden, betrug der Füllstand präzise 95,05 Prozent.

Die schnelle Auffüllrate ist das Resultat einer spezifischen Verordnung, die inmitten der Gaskrise im vergangenen Jahr eingeführt wurde. Diese Verordnung schreibt vor, dass die Erdgasspeicher bis zum ersten November des Jahres einen Füllstand von mindestens 95 Prozent aufweisen sollen, um eine stabile und sichere Energieversorgung sicherzustellen.

Im Vergleich zu den Zahlen des Vorjahres ist dies eine signifikante Verbesserung: Am 26. September 2022 wurden die Speicher nur zu 91,4 Prozent gefüllt gemeldet. Das bedeutet, dass die diesjährigen Bemühungen um die Auffüllung der Speicher fruchtbarer waren, und somit schneller als erwartet einen fast vollen Füllstand erreichten.

Dieser vorgezogene Erfolg könnte als positiver Indikator für die Energieversorgungssicherheit im kommenden Winter interpretiert werden. Mit nahezu vollen Gasspeichern ist Deutschland besser für die kälteren Monate gerüstet, in denen die Nachfrage nach Gas typischerweise ansteigt. Dies könnte auch helfen, mögliche Engpässe oder Versorgungsunterbrechungen zu verhindern und somit zur allgemeinen Energieversorgungsstabilität und -sicherheit des Landes beitragen.>

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