Exporo und das Klumpenrisiko für die Anleger

Darauf möchten wir hier alle Anleger in Kurzform hinweisen. Von Jahr zu Jahr steigt dieses Risiko, da Exporo immer neue Gesellschaften ins Leben ruft. Im Folgenden nennen wir nur Gesellschaften, die das Stammkapital einer GmbH als Eigenkapital ausgewiesen haben, d.h. der Überblick ist auf jeden Fall unvollständig. Bei Exporo liegt die überwiegende Last des finanziellen Risikos bei den beteiligten Anlegern. Ob denen das so vollumfänglich bewusst ist, wissen wir nicht. Wir jedenfalls raten hier generell zur Vorsicht…

Wir beginnen mit der Exporo AG, die ihre neueste Bilanz am 1. Oktober 2019 veröffentlicht hat. Die 2018er Bilanz weist einen Bilanzverlust von 11,1 Millionen Euro aus. Auch die Exporo Investment GmbH hat laut der neuen Bilanz vom 25. September 2019 einen Bilanzverlust von über 400.000 Euro aus.

Die folgenden Unternehmen können sämtlich als bilanziell überschuldet gelten, da sie nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbeträge ausweisen. Das gilt für die Exporo Vahrenwald GmbH, für die Exporo Hamburg Doro GmbH, hier im mittleren sechsstelligen Bereich, die Exporo Mannheim R5 GmbH und die Exporo Berlin GmbH, beide ebenfalls im sechsstelligen Bereich.

Auch die Exporo Hürth GmbH weist in ihrer Bilanz einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus und gilt natürlich damit ebenfalls als „bilanziell überschuldet“, genauso wie die Exporo Hannover GmbH.

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