Start Verbraucherschutz Reise Service Deutschland (RSD)-wir sind nicht schuld! Wirklich nicht?

Reise Service Deutschland (RSD)-wir sind nicht schuld! Wirklich nicht?

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Sicher, wenn solche brisanten Berichte bekannt werden, duckt man sich am besten direkt weg, da sie für das eigene Image natürlich nicht gut sind. Stimmt der Bericht nur annähernd, dann dürften zukünftig viel weniger Kunden das Angebot der Reise Service Deutschland GmbH buchen.

Worum geht es hier eigentlich?

Heute gab es einen Bericht einer österreichischen Internetplattform zu diesem Unternehmen, der für Reise Service Deutschland wenig schmeichelhaft ist, und dem Unternehmen sicher eher schaden als nutzen wird. Viele mögliche Kunden des RSD werden nun sicherlich die Finger von solchen “Billigangeboten” lassen. Das ist nachvollziehbar und verständlich. Nicht nachvollziehbar sind allerdings die Einlassungen des Unternehmens. Lesen Sie selber, was wir meinen…

http://help.orf.at/stories/2918424

15 KOMMENTARE

  1. Die Studienreise Kreta wäre ohne verordneten Besuch der Leder-, Teppich- und Schmuckläden eine schöne Reise gewesen. Durch das aggressive Verkaufsgebaren fühlten wir uns belästigt, teils genötigt. Leider hat mich das Vertrauen zur Reisegesellschaft, vertreten durch den Reiseleiter, viel schmerzliches Lehrgeld gekostet. Hierzu Danke an die Redaktion für den Hinweis nach Österreich.

  2. Diesen Kommentar findet man dazu im Internet:

    Sicher, der Preis ist unschlagbar (bedingt durch Teppich-/Schmuck-/ Lederwarenverkaufsveranstaltungen; Kaffeefahrt-Character) – aber – wer kein Zusatzpaket bucht, der wird sehr unfreundlich behandelt.

    Hier die Sachverhaltsschilderung (leider war das bereits das zweite Mal, dass ich und meine Familie vom RSD- Reiseleiter wegen des nicht gebuchten Zusatzpakets schikaniert wurden- obwohl die Firma mir schriftlich zugesagt hat, dass dies nicht mehr passieren würde):

    Kopie meines an die Kundenbetreuung von RSD gesandten Mail vom 09.01.2015:

    Sehr geehrte Frau J.,

    die von mir gebuchte Zypern/Türkei Bildungsreise ist leider katastrophal verlaufen.

    Nachdem ich kein Zusatzpaket buchen wollte, hat der Reiseführer damit gedroht, dass wer kein Paket bucht, kein Zimmer im Hotel bekäme. Nach längerer Diskussion wurde zwar das Zimmer zugestanden – der Reiseführer Adnan S. bestand jedoch darauf, uns nicht auf die Busfahrten mitzunehmen. Auch mein Hinweis, dass die Busfahrt im Grundpaket beinhaltet ist und das sogenannte Basispaket “Kultur&Genuss” lediglich die Eintrittsgelder und Abendessen betrifft, wurde – obwohl ich dem Reiseleiter die schriftliche Beschreibung mit dem entsprechenden Vermerk gezeigt habe, nicht akzeptiert.

    Ich wies den Reiseleiter darauf hin, dass er uns nötige und dass ich auch bereits von RSD schriftlich bestätigt bekommen habe, dass die Buchung des Pakets nicht zwingend ist. Es half alles nichts – er würde uns ohne Paketbuchung nicht mitnehmen.

    Am nächsten Morgen wurden wir also ohne jede weitere Kontaktaufnahme einfach uns selbst überlassen.

    Ich habe sofort am Montag (15.12.2014) mit RSD Deutschland (Frau M., ca. 10:00 Uhr) telefoniert und die Weigerung des Reiseleiters beanstandet. Da mir ein Rückruf versprochen wurde, habe ich mich in Rufweite der Rezeption auf der Terrasse aufgehalten.

    Mittags habe ich nochmals bei RSD angerufen (Frau R., ca. 14:30 Uhr) – es wurde wieder versprochen, dass ein Rückruf erfolgen würde. Abends habe ich an der Rezeption Bescheid gesagt und mich dann – immer in der Erwartung des Rückrufs – nicht aus dem Zimmer bewegt. Nachdem ich und meine Familie den ganzen Montag mit Warten auf den Rückruf vergeudet hatten, habe ich am Dienstag erneut bei RSD angerufen. Einem Herrn V. habe ich ausführlich den Sachverhalt dargestellt (ca. 11:05 Uhr). Es wurde ein Rückruf um 18:30 vereinbart (Herr V. sei nur bis 18:00 Uhr im Dienst – gibt es aber weiter).

    Nachdem ich nicht wusste, ob die Zeitverschiebung berücksichtigt wird, bin ich bereits ab 17:00 Uhr wieder in ständiger Rufbereitschaft in der Nähe der Rezeption geblieben. Wieder erfolgte kein Rückruf. RSD hatte ich auch informiert, dass es mir gesundheitlich nicht sehr gut geht – das ich auf dem Hinflug nach Zypern einen Kreislaufkollaps mit Bewusstlosigkeit (aufgrund der viel zu hohen Raumtemperatur im Flugzeug) hatte und mir dieses Verhalten des Reiseleiters bzw. die Ungewissheit sehr zusetzt. Aufgrund der Ungewissheit, wie es mit uns weitergehen sollte, hat meine 78jährige Mutter bereits am Frühstückstisch einen Weinkrampf/Nervenzusammenbruch erlitten.

    Auch die Nachtruhe wurde durch die Ungewissheit sehr beeinträchtigt. Am Mittwoch Morgen fanden wir nach dem Aufstehen durch Zufall unter der Türe einen Zettel mit dem Vermerk “Abfahrt nach Nikosia um 8:00 Uhr). Dieser Zettel wurde erst am Abfahrtstag unter der Türe durch geschoben. Wir mussten somit kurzfristig alles zur Abfahrt arrangieren. Auch das Frühstück wurde deshalb hektisch. Die Folge war, dass auch meine Freundin mit den Nerven am Ende war und bei Frühstück in Tränen ausbrach.

    Im Verlauf der weiteren Reise wurden wir bestenfalls vom Reiseleiter ignoriert bzw. teils schikaniert (Zimmer auf verschiedenen Stockwerken – obwohl ich ihm ausdrücklich darlegte, dass meine Mutter – inzwischen stark verängstigt durch den bisherigen Reiseverlauf – ein Zimmer in der Nähe meines Zimmers benötige. Zweimal musste ich selbst Zimmertauschpartner suchen.

    Kundenbeurteilungsbogen am Ende der Reise wurde mir und meiner Familie nicht ausgehändigt. Weitere vorhandene Reklamationsgründe spare ich mir. Sie können sich vorstellen, dass unsere Urlaubstage aufgrund des Fehlverhaltens Ihres Reiseleiters vollkommen verdorben wurden. Anstatt Erholung wurde nur Stress und Unsicherheit geboten.

    Es ist um so trauriger, da die Rundreise auf Zypern der Hauptgrund für die Buchung der Reise war (den Türkeiteil kennen ich und meine Familie schon aus mehreren vorherigen Reisen).

    Das Theater mit dem Reisepaket hatte ich ja schon bei der vorherigen Reise – für den damaligen Ärger hatten Sie Reisegutscheine gewährt (Vorgang VN 375223-DE) – jetzt habe ich diese Reisegutscheine eingelöst mit der Zusage, dass so etwas nicht vorkommen darf – und nun wurde es noch schlimmer.

    Aufgrund der nicht zu entschuldigenden Vorkommnisse verlange ich Schadensersatz für die verdorbenen Urlaubstage.

    Für alle Vorkommnisse kann ich mehrere Zeugen benennen. Das Telefonat mit Herrn V. wurde mit seinem Einverständnis aufgenommen. Für Fragen oder weitere Erläuterungen können Sie mich gerne unter …. anrufen.

    Sehr bedauerlich ist, dass bis heute keinerlei Schadensersatz von RSD für den verdorbenen Urlaub geleistet wurde. Ich werde RSD nochmals kontaktieren und dann in Ihrem Forum darstellen, ob wenigstens – nach dem völlig unverschämten Verhalten des Reiseleiters und des nicht akzeptablen Verhalten der schon vor Ort telefonisch benachrichtigten Kundenabteilung von RSD – die Firma RSD Anstand hat und ausser Entschuldigungsformulierungen auch tatsächliche Wiedergutmachung erfolgt.

  3. Sehr geehrte Kunden,

    herzlichen Dank für die Schilderung Ihres Anliegens.
    Wir freuen uns, wenn Sie sich zur Klärung der Angelegenheit direkt mit uns in Verbindung setzen.

    Herzliche Grüße
    Ihre RSD Kundenbetreuung

  4. Ich würde das teilnahmslose Verhalten der RSD Kundenbetreuung unterschreiben. Wir erleben das im Moment hautnah. Die Firma gib zurzeit vor, dass die gebuchte Reise ab 30.03. nach Kreta statt findet. Aufgrund der Corona Pandemie ist das zurzeit schwerlich möglich. Wie das gehen soll, wurde uns natürlich nicht mitgeteilt. Die warten nur auf paar Dumme, die auf die Erstattung der Reisekosten verzichten, denn wie sonst sollte man das kundenunfreundliche Verhalten erklären. Die Reise kann mit 100%tiger Sicherheit nicht durch geführt werden. Wir warten noch ab, was der Reiseleitung dazu spannendes noch einfällt.

  5. Mit großer Verwunderung habe ich eine Zahlungsbestätigung für den Restbetrag (Abbuchung 844,80€) meiner bereits vor 4 Wochen stornierten Zypernreise , geplant vom 18.04.-02.05.20, (VN-11024701-DE) von RSD erhalten.
    Nachdem nun verschiedentlich von einer Insolvenz dieses Unternehmens gesprochen wird muss ich annehmen, dass diese unrechtmäßige Abbuchung in voller Absicht zur evtl. Rettung des Unternehmens erfolgte.
    Eine weitere Aufforderung zur Anerkennung meiner Stornierung erfolgte bisher nicht.
    Da diese Reise nun auch in die durch die Coronakrise verursachte Absage fallen wird muss ich mit Nachdruck den für diese Reise gezahlten Gesamtbetrag (1056.-€) umgehend zurück fordern.

  6. Habe Kroatienreise abg-gemäß 30 Tage vorher wegen Corona abgesagt. Volle Summe wurde abgebucht, Gutschrift und Rückzahlung nur 20%. Auf Mahnungen keine Reaktion. Die werden wohl Konkurs anmelden und so die abgebuchten Reiskosten der Kunden noch schnell in die eigene Tasche stecken. Nie wieder RSD.

  7. Am 20.3.2020 wurden wir per E-Mail darüber informiert, dass die für den 2.4.2020 geplante Reise nach Kreta wegen der Corona-Pandemie abgesagt wird. man würde sich in diesem Zusammenhang mit uns in den nächsten Tagen auseinandersetzen. Wir erklärten umgehend ebenfalls per E-Mail, dass für uns nur die Rückzahlung des Reisepreises in Frage kommt
    Am 31.3.2020 folgte eine schriftliche Bestätigung der Stornierung, die per Briefpost zugesandt wurde, und die Aufforderung die Kontodaten schriftlich zukommen zu lassen, per E-Mail oder per Post. Seitdem meldet sich RSD nun überhaupt nicht mehr, weder per E-Mail noch per Telefon. Das Einzige was wohl noch funktioniert ist die automatische E-Mail-Eingangsbestätigung. Den Mitarbeitern von RSD muss doch wohl regelmäßig schlecht werden bei so einem Arbeitgeber oder es sind auch ganz Ausgesottene. Ich jedenfalls könnte mich nicht mehr im Spiegel anschauen.

    • Sehr geehrter Herr Fahrtmann,
      wir hatten die gleiche Reise mit RSD vom 2.4.2020 bis 16.04.2020 nach Kreta gebucht und die gleiche Erfahrung wie Sie gemacht. Das Storno wurde uns am 31.3. bestätigt und ich habe umgehend meine Kontodaten an RSD per Email geschickt. Nachdem bis heute keine Rücküberweisung auf meinem Konto eingegangen ist, habe ich telefonisch Kontakt aufgenommen, was nach langer Wartezeit (ca. 20 min) mit musikalischer Unterhaltung auch gelungen ist. Die Dame am Telefon hat mir dann bestätigt, dass meine Kontodaten angekommen waren, aber aufgrund des erheblichen Stornoaufwandes die Bearbeitungszeit ca. 3 Wochen dauern würde. D.h. ich könne diese oder nächste Woche mit der Rücküberweisung rechnen. Da bin ich nun mal gespannt. Falls Sie mich persönlich kontaktieren möchten, hier meine Mobil Nr. 0151 52767442.

      Viele Grüsse
      Gerold Klotz-Engmann

  8. Ergänzung zu meinem Kommentar vom 14.4.2020

    Die Firma RSD hat mich noch am gleichen Tag zurückgerufen und bestätigt, daß die Rückerstattung sofort angewiesen wird, Der Betrag war tatsächlich am nächsten Tag auf meinem Konto. Also Plus-Punkte für RSD auch in schwierigen Zeiten!
    Gerold Klotz-Engmann

    • Da hatten sie aber Glück mit der Rückerstattung wir haben eine
      Reise nach Marokko Reisetermin 24.03.2020 – 07.04.2020 gebucht
      trotz wiederholten Anrufen bzw. Kontakt per E–Mail bis heute keine Rückerstattung
      man wird eigentlich von RSD hingehalten ich denke wir werden diese
      Angelegenheit einem Rechtsanwalt übergeben.
      Haben auch schon für Oktober eine Reise nach China gebucht aufgrund
      dieses nicht kundenorientierte Verhaltens werden wir auch diese Reise
      stornieren.

  9. Wer ist der Versicherer der RSD-Reisen?
    Ungerechtfertigt Einzug von € 756,80 am 24.01.2020 vorgenommen. da bereits im Dezember 2019
    telefonisch storniert. Es handelt sich also um eine Erstlastschrift. Das Geld muss also zurückgezahlt werden.

  10. Hallo, wie ich sehe, geht es bei der Mehrzahl der vorhergehenden Schreibern finanziell eher um Peanuts. Wir haben dagegen eine Reise nach Japan gebucht und voll bezahlt zum Preis von
    4 196,– Euro. 4 Tage vor der Abreise am 17.März 2020 kam von RSD die Absage. Sofort bestand ich per Email auf Rückzahlung des Reisepreises gemäß § 651 BGB. Keine Reaktion seitens RSD. Danach weitere 3 Briefe von mir, 1 per Einwurf-Einschreiben, 2 per Einschreiben mit Rückschein. Ich habe definitiv einen Gutschein abgelehnt und mit hohem Alter und Krebserkrankung begündet. Keine Reaktion seitens RSD. Dann kam ein lachhafter Gutschein, befristet auf 3 Jahre, durch nichts abgesichert und nicht übertragbar. Habe die Sache nun einem Rechtsanwalt übergeben. Immer jammern die Reiseunternehmen, wie sehr sie leiden. Wo sind die Rücklagen, die RSD und TUI und Lufthansa etc. in den letzten Jahren hätten anlegen können ? Egal, ob ich das Geld bekomme oder Baden gehe, nie mehr RSD ! Und bei allen anderen zukünftigen Reisen nur noch Bares gegen tatsächlich erbrachte Leistung, oder der definitiven Zusage, per Kreditkarte getätigte Abbuchungen problemlos zurückholen zu können. Wir Schwaben sagen: “Oimal neidabbt langt !” – auf Hochdeutsch: ” Einmal in den Dreck getreten ist genug.”

    • Endlich nach 8 Wochen das Geld zurückerhalten, aber nur mit Hilfe einer Anwaltskanzlei. Bei der Rechtsschutzversicherung habe ich 150,– €b Selbstbeteiligung. Das ist aber in Anbetracht der Gesamtsumme von 4 196,– € hinnehmbar.

  11. Meine Reise nach Kroatien/Montenegro mit Reisebeginn 30.04. wurde seitens der RSD storniert in Aussicht gestellt und ich bat um Rücküberweisung der Anzahlung. Nach einer Woche wurde ein Gutschein zugesand mit der schriftlichen Stornierung. Nach meiner Weigerung einen Gutschein anzunehmen bekam ich das Stornierungsschreiben kommentarlos als Antwort. Ein weiteres Einschreiben mit Überweisungsziel wurde nicht angenommen und ungeöffnet zurückgeschickt.. Kundenservice sieht anders aus. Ich werde mich auch über meinen Rechtsschutz gehen.

  12. Absolut unseriöses Unternehmen. Der Geschäftsführer läßt antworten von einer – wahrscheinlich im richtigen Leben nicht existierenden – Person mit der faksimilierten Unterschrift namens Maria Jürgens. Offensichtlich erfolgt die komplette Korrespondenz unter diesem Pseudonym, sodass nicht erkennbar ist, ob hier ein PraktikantIn oder eine sachverständige Person antwortet. In der jüngsten Korrespondenz mit RSD ist für mich ebenso erkennbar, dass vorhandener Schriftverkehr nicht zutreffend interpretiert wird. Man hört ja immer wieder, dass sog. “funktionale Analphabeten” unerkannt in Firmen angestellt sind und zwar Texte lesen können, den Inhalt aber nicht verstehen … Also schreibe ich EUR 740,– ab unter der Position “gezahltes Lehrgeld” und empfehle jederMann und jederFrau, die Finger von dieser Firma zu lassen.

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