Asbeck will erneut Geld vom Steuerzahler

Frank Asbeck, Leiter des insolventen Konzerns SolarWorld, hat noch nicht genug. Erneut spekuliert er auf Staatshilfen, diesmal zur Rettung seines Unternehmens. Schätzungen zufolge habe Asbeck seit der Gründung von SolarWorld 1998 über 100 Millionen Euro Subventionen erhalten, darunter allein von Sachsen bis April 2017 einen in Höhe von rund 11,2 Millionen Euro. Zudem profitierte sein Unternehmen vom Erneuerbaren-Energien-Gesetz, dass der Solarwelt erhebliche Zuwächse bescherte. Nachdem nun Asbeck die deutschen Firmen in Thüringen und Sachsen aus der Insolvenzmasse mit Hilfe der Kataris erworben hat, hofft er auf neues Geld. Während das Bundeswirtschaftsministerium dem Ansinnen eher skeptisch gegenübersteht, signalisierten der thüringische und der sächsische Wirtschaftsminister schon prinzipielle Bereitschaft. Ein glaubwürdig langfristig überzeugendes Konzept kann Asbeck, Experten zufolge, jedoch nicht aufweisen, so dass hier ein weiteres finanzielles Massengrab droht.

Zusätzlich möchte der SolarWorld-Chef seine Forschungsabteilung in eine gemeinnützige Gesellschaft ausgliedern, die dann wiederum mit Staatsmitteln die Entwicklung vorantreiben und sicherlich so dem Konzern dienen soll.

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