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Jahresbericht – T3 Global Allocation

{„title“:“T3 Global Allocation: Starker Jahresgewinn, aber hohe Aktienquote und spürbare Abhängigkeit von Markt- und Währungsschwankungen“,“content“:“

Der Jahresbericht zum T3 Global Allocation wurde von der Ampega Investment GmbH mit Sitz in Köln veröffentlicht; die Gesellschaft ist zugleich die verwaltende Kapitalverwaltungsgesellschaft des Fonds. Das Portfoliomanagement war im Berichtszeitraum an die Tresides Asset Management GmbH in Stuttgart ausgelagert. Aus Anlegersicht fällt vor allem auf: Der Fonds hat das Geschäftsjahr mit einem deutlichen Wertzuwachs abgeschlossen, zugleich bleibt er ein aktiv gesteuerter Mischfonds mit hohem Aktienanteil und entsprechendem Marktrisiko.

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Vermögen und Wertentwicklung

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Das Fondsvermögen stieg im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2025 bis 30. Juni 2026 von 170,81 Millionen Euro auf 190,40 Millionen Euro. Der Anteilwert legte von 145,18 Euro auf 161,82 Euro zu. Das entspricht einer Wertentwicklung von 11,46 Prozent im Berichtsjahr. Für Anleger ist das ein ordentlicher Erfolg, zumal der Fonds keine Benchmark verfolgt und sich ausschließlich aktiv steuern lässt. Die Volatilität lag bei 6,00 Prozent und damit in einem Bereich, der für einen Mischfonds mit Aktien- und Rentenbausteinen noch moderat wirkt.

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Der Wertzuwachs kam nicht nur aus laufenden Erträgen, sondern auch aus Kursgewinnen und realisierten Veräußerungsergebnissen. Der ordentliche Nettoertrag belief sich auf 3,71 Millionen Euro. Hinzu kamen realisierte Gewinne von 15,15 Millionen Euro, denen realisierte Verluste von 9,15 Millionen Euro gegenüberstanden. Das realisierte Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften lag damit bei 6,01 Millionen Euro. Zusätzlich verbuchte der Fonds ein nicht realisiertes Ergebnis von 9,87 Millionen Euro, vor allem aus Kurssteigerungen im Bestand. Zusammengenommen ergab sich ein Geschäftsergebnis von 19,58 Millionen Euro.

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Die Mittelbewegungen waren dagegen fast neutral: Die Nettozuflüsse betrugen lediglich 10.690 Euro. Aus Anlegersicht bedeutet das, dass der Vermögensanstieg im Wesentlichen aus der Markt- und Portfolioentwicklung kam und nicht aus starkem Neugeld.

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Portfolio und größte Positionen

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Der Fonds war zum Stichtag breit gestreut, blieb aber klar aktienlastig. Aktien machten 40,52 Prozent des Fondsvermögens aus, verzinsliche Wertpapiere 31,90 Prozent, Investmentanteile 23,83 Prozent. Hinzu kamen Derivate mit 0,33 Prozent sowie Bankguthaben von 2,22 Prozent. Die Liquiditätsreserve war damit vorhanden, aber nicht sehr hoch; der Fonds blieb also überwiegend investiert.

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Regional lag der Schwerpunkt deutlich in den USA und Europa. Allein US-Aktien standen mit 27,89 Prozent des Fondsvermögens in der Übersicht, weitere nennenswerte Aktienpositionen entfielen auf Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, die Niederlande und die Schweiz. Bei den Branchen dominierten Technologiewerte und Konsumtitel. Das passt zur beschriebenen Qualitäts- und Wachstumsstrategie des Fonds, bedeutet aus Anlegersicht aber auch: Der Fonds ist nicht defensiv, sondern abhängig von der weiteren Entwicklung der Aktienmärkte und insbesondere großer Qualitäts- und Technologietitel.

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Zu den größten Einzelpositionen zählten unter anderem Nvidia mit 1,60 Prozent, Apple mit 1,57 Prozent, Microsoft mit 1,53 Prozent, Amazon mit 1,44 Prozent, Alphabet mit 1,85 Prozent sowie Broadcom mit 1,03 Prozent des Fondsvermögens. Auf der Rentenseite waren unter anderem Staats- und Unternehmensanleihen aus verschiedenen Ländern vertreten. In den Investmentanteilen befanden sich unter anderem Aktien- und Rentenfonds sowie ETFs, was die Steuerung der Markt-, Länder- und Sektorallokation zusätzlich unterstreicht.

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Kosten

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Die laufenden Kosten sind für Anleger kein Randthema: Die Verwaltungsvergütung betrug 699.167,48 Euro, die Verwahrstellenvergütung 54.310,42 Euro, hinzu kamen Prüfungs- und Veröffentlichungskosten von 18.455,16 Euro sowie sonstige Aufwendungen von 32.467,70 Euro. Insgesamt beliefen sich die Aufwendungen auf 805.211,40 Euro. Dem standen Erträge von 4,51 Millionen Euro gegenüber. Damit verschlangen die Kosten rund 17,8 Prozent der Erträge aus dem laufenden Geschäft, bevor Veräußerungsgewinne und Bewertungsgewinne voll wirksam wurden. Das ist kein außergewöhnlich hoher Wert für einen aktiv gemanagten Mischfonds, aber aus Anlegersicht dennoch relevant, weil ein erheblicher Teil der Erträge zur Kostendeckung verwendet wird.

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Die Gesamtkostenquote (TER) lag bei 0,56 Prozent. Eine erfolgsabhängige Vergütung fiel nicht an. Zusätzlich wurden Transaktionskosten von 144.881,02 Euro ausgewiesen. Einen separaten Berater- oder Performancefee-Abzug musste der Fonds nicht tragen. Für Anleger positiv ist, dass keine Ausgabeaufschläge und keine Rücknahmeabschläge gezahlt wurden.

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Risiken und Auffälligkeiten

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Der Bericht nennt mehrere wesentliche Risiken: Aktienrisiken, Währungsrisiken, Zinsänderungsrisiken, Adressenausfallrisiken, Liquiditätsrisiken, operationelle Risiken sowie Risiken aus Gold-Zertifikaten. Besonders hervorzuheben sind die Währungsrisiken, da der Fonds weltweit investiert und der US-Dollar eine wichtige Rolle spielt. Dazu kommen Zins- und Spreadrisiken auf der Rentenseite sowie Marktrisiken aus den Aktienpositionen. Die Absicherungen über Futures und Optionen mildern diese Risiken, heben sie aber nicht auf.

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Aus Anlegersicht auffällig ist, dass der Fonds im Berichtszeitraum zeitweise von geopolitischen Spannungen und Zinsbewegungen beeinflusst wurde. Die Gesellschaft verweist auf den Irankonflikt, auf gestiegene Renditen entwickelter Länder und auf höhere Risikoaufschläge bei Unternehmensanleihen. Dennoch konnte sich der Fonds im Jahresverlauf gut behaupten und schloss nahe den Kurshochs. Die Nettozuflüsse blieben gering, sodass kein Hinweis auf besondere Mittelabflüsse oder Vertrauensverlust erkennbar ist.

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Fazit für Anleger

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Die Erträge wurden nicht ausgeschüttet, sondern vollständig im Fonds belassen; die Gesamtausschüttung betrug 0,00 Euro je Anteil. Der unabhängige Abschlussprüfer bestätigte dem Jahresbericht uneingeschränkt, dass er in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften entspricht und ein zutreffendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt. Für Anleger bedeutet das: Der Fonds hat ein solides Jahr hinter sich, bleibt aber ein aktiv gesteuertes Produkt mit klarer Aktien- und Währungsabhängigkeit und damit mit Chancen, aber auch mit spürbaren Marktrisiken.“

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