1. Bankmitarbeiterin verhindert möglicherweise weiteren hohen Verlust durch Anlagebetrug in Greiz
Verbraucherwarnung vom 27. Oktober 2026 – Thüringen
Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin hat in Greiz möglicherweise verhindert, dass eine 65-jährige Frau nach einem mutmaßlichen Anlagebetrug weitere 80.000 Euro verliert. Die Landespolizeiinspektion Gera veröffentlichte den Fall am 27. Oktober 2026 um 7:33 Uhr.
Die Frau wollte ein Festgeldkonto mit einem Guthaben von 80.000 Euro auflösen. Während des Gesprächs bemerkte die Bankmitarbeiterin Hinweise auf einen möglichen Betrug und verständigte die Polizei.
Nach bisherigen Ermittlungen hatte die 65-Jährige über eine Internetwerbung Kontakt zu einem unbekannten Mann aufgenommen, der ihr eine besonders gewinnbringende Geldanlage versprach.
Zwischen dem 2. und 26. Oktober 2026 überwies die Frau bereits einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag. Darüber hinaus gelangten die mutmaßlichen Täter an ihren Onlinebanking-Zugang.
Die Polizei klärte die Betroffene über den Betrugsverdacht auf und leitete Ermittlungen wegen Betrugs und Ausspähens von Daten ein.
Die Ermittlungsbehörde warnt davor, unbekannten Personen Zugriff auf das Onlinebanking einzuräumen oder auf deren Aufforderung Geld in angeblich besonders lukrative Anlagen zu investieren.
Für Verbraucher ist entscheidend, dass hohe Gewinnversprechen und professionell gestaltete Internetwerbung keine ausreichenden Nachweise für die Seriosität einer Geldanlage darstellen.
Die Identität der Verantwortlichen und die endgültige Schadenshöhe sind noch nicht abschließend geklärt.
2. Gefälschte Bankrufnummer: 69-Jähriger verliert fünfstelligen Betrag nach angeblicher Sicherheitswarnung
Verbraucherwarnung vom 27. Oktober 2026 – Thüringen
Ein 69-jähriger Mann aus Schmölln ist nach Angaben der Landespolizeiinspektion Gera Opfer eines Bankbetrugs geworden. Durch eine Kombination aus gefälschter E-Mail, telefonischer Täuschung und manipuliert angezeigter Rufnummer entstand ein Schaden im mittleren fünfstelligen Eurobereich.
Die Polizei veröffentlichte ihre Warnung am 27. Oktober 2026 um 7:23 Uhr.
Der Mann hatte zunächst eine E-Mail erhalten, in der angeblich verdächtige Buchungen auf einem Firmenkonto gemeldet wurden. Er wählte daraufhin die in der Nachricht angegebene Telefonnummer.
Später erhielt er einen Rückruf. Auf seinem Telefon erschien dabei die Rufnummer seines tatsächlichen Geldinstituts.
Die Gesprächspartner behaupteten, dass zur Verhinderung unberechtigter Abbuchungen das Überweisungslimit geändert werden müsse.
Der 69-Jährige folgte den Anweisungen und erzeugte zwei Push-TANs. Anschließend wurde nach Polizeiangaben ein mittlerer fünfstelliger Betrag von seinem Konto abgebucht.
Die Polizei warnt ausdrücklich davor, angezeigten Telefonnummern blind zu vertrauen. Durch sogenanntes Call-ID-Spoofing können Kriminelle fremde Rufnummern vortäuschen.
Verbraucher sollten bei unerwarteten Bankanrufen keine Überweisungen, Änderungen von Kontolimits oder andere sicherheitsrelevante Vorgänge freigeben.
Bestehen Zweifel, sollte das Gespräch beendet und die Bank ausschließlich über eine selbst gewählte, bekannte Telefonnummer kontaktiert werden.
Die Ermittlungen wegen Betrugs dauern an.
3. Polizei warnt vor gefälschten Bankbriefen mit QR-Codes im Landkreis Leer
Verbraucherwarnung vom 26. Oktober 2026 – Niedersachsen
Die Polizeiinspektion Leer/Emden warnt vor betrügerischen Bankschreiben, mit denen unbekannte Personen versuchen, persönliche Daten und Zugangsinformationen zum Onlinebanking zu erlangen.
Die neue Polizeiwarnung wurde am 26. Oktober 2026 um 11:49 Uhr veröffentlicht.
Nach Angaben der Polizei erhielten mehrere Kunden eines regionalen Bankinstituts zwischen dem 13. und 19. Oktober 2026 vermeintliche Schreiben ihrer Bank.
Darin wurden die Empfänger aufgefordert, persönliche Angaben mithilfe eines abgedruckten QR-Codes zu bestätigen.
Bei dieser Betrugsform, die als Quishing bezeichnet wird, können QR-Codes auf gefälschte Internetseiten führen. Diese sind häufig so gestaltet, dass sie den offiziellen Seiten eines Kreditinstituts ähneln.
Wer dort Kontodaten, Passwörter oder andere Sicherheitsinformationen eingibt, riskiert, dass die Angaben von Kriminellen missbraucht werden.
Besonders problematisch ist, dass sich die tatsächliche Zieladresse eines QR-Codes nicht unmittelbar aus dem gedruckten Schreiben erkennen lässt.
Die Polizei empfiehlt deshalb, unerwartete Bankbriefe mit QR-Codes kritisch zu prüfen und die Echtheit unmittelbar beim betreffenden Geldinstitut zu bestätigen.
Bankkunden sollten sensible Daten grundsätzlich nur über die bekannte Internetadresse ihrer Bank oder die offizielle Banking-App eingeben.
Wer bereits Zugangsdaten auf einer verdächtigen Internetseite hinterlegt hat, sollte unverzüglich sein Kreditinstitut verständigen und gegebenenfalls den Onlinebanking-Zugang sperren lassen.
4. Falsche Polizeibeamte fragen auf Borkum nach Bargeld und Goldschmuck
Verbraucherwarnung vom 26. Oktober 2026 – Niedersachsen
Auf der Nordseeinsel Borkum versuchen unbekannte Telefonbetrüger, mit einer erfundenen Einbruchsgeschichte an Bargeld und Wertgegenstände von Einwohnern zu gelangen.
Die Polizeiinspektion Leer/Emden veröffentlichte die Warnung am 26. Oktober 2026 um 11:49 Uhr.
Nach bisherigen Erkenntnissen meldeten sich die Täter bei mehreren Menschen telefonisch und gaben sich als Polizeibeamte aus.
Sie behaupteten, dass es auf Borkum eine Einbruchsserie gegeben habe. Angeblich sei bereits ein Tatverdächtiger festgenommen worden, bei dem eine Liste möglicher weiterer Einbruchsopfer gefunden worden sei.
Die Angerufenen sollten dadurch glauben, dass auch ihr Eigentum unmittelbar gefährdet sei.
Anschließend fragten die unbekannten Anrufer gezielt nach Bargeld und Goldschmuck. Die Wertgegenstände sollten angeblich von der Polizei in Sicherheit gebracht werden.
Nach Angaben der Ermittlungsbehörde wurde bislang kein finanzieller Schaden aus diesen Anrufen bekannt.
Die Polizei stellt klar, dass echte Polizeibeamte weder Bargeld noch Schmuck telefonisch anfordern, um diese Gegenstände vor angeblichen Einbrechern zu schützen.
Menschen, die entsprechende Anrufe erhalten, sollten das Gespräch sofort beenden und keine Angaben zu ihren Vermögensverhältnissen machen.
Im Verdachtsfall kann die Polizei über die bekannte Dienststellennummer oder bei akuter Gefahr über die Notrufnummer 110 verständigt werden.
5. Nach Stromausfall: Polizei warnt vor angeblichen Heizungsprüfern an der Haustür
Verbraucherwarnung vom 26. Oktober 2026 – Schleswig-Holstein
Ein unbekannter Mann hat sich in Vaale im Kreis Steinburg unter dem Vorwand einer notwendigen Heizungsüberprüfung Zutritt zu einem Wohnhaus verschafft. Die Polizei prüft, ob es sich um einen versuchten Trickdiebstahl gehandelt haben könnte.
Die Polizeidirektion Itzehoe veröffentlichte ihre Warnung am 26. Oktober 2026 um 10:07 Uhr.
Nach Angaben der Ermittler erschien der Mann bereits am Freitag, dem 23. Oktober, gegen 15:30 Uhr an einem Wohnhaus im Mühlenweg.
Er erklärte der Bewohnerin, dass aufgrund eines zurückliegenden Stromausfalls der Zählerstand ihrer Heizung kontrolliert werden müsse.
Die Frau ließ den Mann daraufhin in das Gebäude und führte ihn in den Keller.
Dort betrachtete der Unbekannte verschiedene Teile der Heizungsanlage und verwickelte die Bewohnerin in ein Gespräch. Dabei entstand bei ihr zunehmend der Eindruck, gezielt ausgefragt zu werden.
Nach etwa fünf bis zehn Minuten verließ der Mann das Haus. Fehlende Gegenstände wurden anschließend nicht festgestellt.
Eine Nachbarin hatte die Situation beobachtet und die Polizei verständigt.
Die Kriminalpolizei hält es für möglich, dass der zurückliegende Stromausfall gezielt als Vorwand genutzt wurde. Ob tatsächlich ein Diebstahl geplant war, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Die Polizei empfiehlt, unangekündigte Handwerker nicht ungeprüft in Wohnungen oder Häuser zu lassen. Bestehen Zweifel, sollte der angebliche Auftrag direkt beim zuständigen Unternehmen bestätigt werden.
6. Falsche Bankmitarbeiter und angeblicher Polizist: Seniorin in Stuttgart um mehrere Tausend Euro betrogen
Verbraucherwarnung vom 26. Oktober 2026 – Baden-Württemberg
Eine 70-jährige Frau aus Stuttgart-Weilimdorf ist nach Angaben der Polizei Opfer eines Telefonbetrugs geworden. Unbekannte brachten die Seniorin dazu, mehrere Tausend Euro Bargeld an einen vermeintlichen Polizeibeamten zu übergeben.
Das Polizeipräsidium Stuttgart veröffentlichte seine Warnung am 26. Oktober 2026 um 16:42 Uhr.
Der Betrugsfall ereignete sich am Samstag, dem 24. Oktober 2026.
Gegen 12:45 Uhr erhielt die Frau einen Anruf von einem unbekannten Mann, der sich als Bankmitarbeiter ausgab.
Er behauptete, die Seniorin müsse aufgrund eines Kredits Geld zurückzahlen. Durch die Gesprächsführung gelang es dem Anrufer nach Polizeiangaben, die Frau von der angeblichen Forderung zu überzeugen.
Gegen 18 Uhr übergab die 70-Jährige mehrere Tausend Euro an einen unbekannten Abholer in der Engelbergstraße.
Der Mann gab sich dabei als Polizeibeamter aus.
Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht Zeugen. Der Abholer wurde als etwa 30 bis 40 Jahre alt, ungefähr 1,60 Meter groß und übergewichtig beschrieben.
Die Polizei warnt ausdrücklich davor, Bargeld oder Wertgegenstände aufgrund telefonischer Forderungen an unbekannte Personen auszuhändigen.
Auch angebliche Bankmitarbeiter und Polizeibeamte sollten nicht allein aufgrund ihrer telefonischen Angaben als vertrauenswürdig eingestuft werden.
Eine abschließende Feststellung der Identität der Verantwortlichen liegt bislang nicht vor.
7. Falsche Liebe im Internet: 62-Jähriger aus Halver verliert fünfstelligen Betrag
Verbraucherwarnung vom 26. Oktober 2026 – Nordrhein-Westfalen
Ein 62-jähriger Mann aus Halver ist nach Angaben der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis Opfer eines langjährigen Liebesbetrugs geworden.
Die Polizei veröffentlichte den Fall am 26. Oktober 2026 um 14:20 Uhr und warnte vor vergleichbaren Kontaktaufnahmen in sozialen Netzwerken.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Mann über Instagram von einer Person angeschrieben, die sich als brasilianische Schauspielerin ausgab.
Im Verlauf der folgenden zwei Jahre entwickelte sich ein intensiver schriftlicher Austausch. Die unbekannte Person täuschte offenbar persönliches und romantisches Interesse vor.
Durch wiederholte erfundene Geschichten wurde der 62-Jährige dazu gebracht, Geld zu überweisen.
Insgesamt entstand nach Polizeiangaben ein Schaden im fünfstelligen Eurobereich.
Der Betrug wurde erst in der vergangenen Woche aufgedeckt. Inzwischen läuft ein Ermittlungsverfahren.
Bei dieser Betrugsform, die häufig als Love Scamming oder Romance Scamming bezeichnet wird, bauen Täter über längere Zeit emotionale Beziehungen zu ihren Opfern auf.
Ziel ist es, Vertrauen zu gewinnen und anschließend finanzielle Forderungen zu stellen.
Die Polizei empfiehlt, bei unerwarteten romantischen Kontaktaufnahmen über soziale Netzwerke besonders aufmerksam zu sein.
Insbesondere sollten Menschen kein Geld an Onlinebekanntschaften überweisen, deren Identität sie nicht unabhängig überprüfen konnten.
Wer einen Betrug vermutet, sollte die Kommunikation dokumentieren und die Polizei verständigen.
8. Falsche Pflegedienstmitarbeiter stehlen Schmuck aus Wohnung einer Seniorin in Kassel
Verbraucherwarnung vom 26. Oktober 2026 – Hessen
Die Polizei Nordhessen warnt vor Trickdieben, die sich als Mitarbeiter eines Pflegedienstes ausgeben, um Zugang zu Wohnungen älterer Menschen zu erhalten.
Anlass ist ein Vorfall im Kasseler Stadtteil Bettenhausen, über den die Polizei am 26. Oktober 2026 um 14:49 Uhr informierte.
Zwei unbekannte Männer erschienen am Freitagabend an der Wohnung einer hochbetagten Frau in der Spangenberger Straße.
Sie behaupteten, die Wohnung begutachten zu müssen, um eine Einstufung des Pflegegrades vorzunehmen.
Die Bewohnerin ließ die beiden Männer hinein und zeigte ihnen die Räume.
Während anschließend angebliche Formalitäten in der Küche besprochen wurden, entfernte sich einer der Männer unter dem Vorwand, die Toilette benutzen zu müssen.
Die Seniorin wurde misstrauisch und entdeckte den Mann kurz darauf in ihrem Schlafzimmer beim Diebstahl.
Beide Männer flüchteten nach Polizeiangaben mit mehreren Schmuckstücken.
Die unmittelbar eingeleitete Fahndung blieb zunächst erfolglos.
Die Polizei empfiehlt, unbekannte Personen nicht allein aufgrund einer behaupteten Tätigkeit für einen Pflegedienst oder eine andere soziale Einrichtung in die Wohnung zu lassen.
Angebliche Kontroll- oder Begutachtungstermine sollten über die bekannten Kontaktdaten der zuständigen Stelle überprüft werden.
Die Ermittlungen zu den bislang unbekannten Tätern dauern an.
9. Angebliche Wasserleitungsprüfung: Trickdiebe stehlen Bargeld aus Wohnung in Duisburg
Verbraucherwarnung vom 26. Oktober 2026 – Nordrhein-Westfalen
In Duisburg-Mittelmeiderich haben unbekannte Männer nach Angaben der Polizei eine Seniorin unter dem Vorwand einer notwendigen Wasserleitungsprüfung bestohlen.
Die Polizei Duisburg veröffentlichte den Fall am 26. Oktober 2026 um 13:14 Uhr.
Der Vorfall ereignete sich bereits am Freitag, dem 23. Oktober, gegen 11:30 Uhr in der Siegfriedstraße.
Ein unbekannter Mann erklärte der Bewohnerin, die Wasserleitungen überprüfen zu müssen. Nachdem er Zutritt zur Wohnung erhalten hatte, beschäftigte er die Frau im Badezimmer.
Währenddessen gelangte offenbar ein Komplize unbemerkt in die Wohnung.
Nachdem die Männer verschwunden waren, stellte die Seniorin fest, dass Schränke im Wohnzimmer geöffnet worden waren.
Außerdem fehlten aus einem Nachttischschrank Papierumschläge mit Bargeld.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen um Hinweise.
Der Mann, der die Seniorin im Badezimmer ablenkte, wurde als etwa 20 bis 30 Jahre alt, ungefähr 1,70 Meter groß und kräftig beschrieben. Er hatte kurze schwarze Haare, einen schwarzen Schnurrbart und trug gelb-schwarze Arbeitskleidung.
Der Fall verdeutlicht, wie Täter angebliche Reparatur- oder Kontrollarbeiten nutzen können, um in fremde Wohnungen zu gelangen.
Menschen sollten deshalb unangekündigte Besuche angeblicher Handwerker zunächst bei der Hausverwaltung, dem Vermieter oder dem zuständigen Versorgungsunternehmen überprüfen.