Die Deutsche Bank bereitet den Einstieg in ein neues Geschäftsfeld vor.
Nach Angaben aus der Unternehmensführung soll bereits in wenigen Wochen ein Dienst zur Verwahrung digitaler Vermögenswerte starten.
Zunächst sollen wichtige Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether unterstützt werden.
Später sind zusätzliche Dienstleistungen rund um sogenannte Stablecoins vorgesehen.
Auch digitale Wertpapiere und auf Blockchain-Technologie basierende Bankeinlagen gehören zu den geplanten Angeboten.
Nach dem Start in Deutschland will die Bank ihre entsprechenden Dienstleistungen im kommenden Jahr auf wichtige asiatische Finanzzentren ausweiten.
Die Deutsche Bank reagiert damit auf die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung digitaler Vermögenswerte.
Für Anleger ist eine sorgfältige Unterscheidung erforderlich.
Die Verwahrung von Kryptowährungen durch eine Bank bedeutet nicht, dass deren Marktwert garantiert wird.
Kryptowährungen können erheblichen Kursschwankungen unterliegen. Auch die gesetzlichen Schutzmechanismen unterscheiden sich teilweise deutlich von denen klassischer Bankeinlagen.
Für Verbraucher und Anleger wird deshalb entscheidend sein, welche konkreten Dienstleistungen angeboten werden, welche Kosten entstehen und welche rechtlichen Sicherungen tatsächlich bestehen.