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Frühstartrente beschlossen: Staat zahlt künftig zehn Euro monatlich für die Altersvorsorge von Kindern

blickpixel (CC0), Pixabay

Der Deutsche Bundestag hat am 16. Oktober 2026 die Einführung der sogenannten Frühstartrente beschlossen. Damit soll die private Altersvorsorge bereits im Kindesalter beginnen.

Vorgesehen ist eine staatliche Förderung von monatlich zehn Euro für anspruchsberechtigte Kinder ab dem sechsten Lebensjahr bis zur Volljährigkeit. Zunächst soll die Förderung für den Geburtsjahrgang 2020 gelten. Weitere Jahrgänge werden anschließend schrittweise einbezogen.

Das Geld wird am Kapitalmarkt angelegt. Eltern können dafür einen zertifizierten Altersvorsorgevertrag auf den Namen ihres Kindes abschließen.

Wird kein individueller Vertrag eingerichtet, soll die staatliche Förderung in einem von der Bundesbank verwalteten Sondervermögen angelegt werden.

Eltern und Großeltern können zusätzlich eigene Beiträge einzahlen.

Für Verbraucher ist besonders wichtig, dass die staatliche Förderung nicht mit einer garantierten Rendite gleichzusetzen ist. Kapitalmarktanlagen unterliegen Wertschwankungen und können Verluste verursachen.

Der Bundestagsbeschluss ist ein wichtiger Schritt. Das Gesetzgebungsverfahren ist jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen, da der Bundesrat noch zustimmen muss.

Die Frühstartrente soll langfristig dazu beitragen, jungen Menschen den Aufbau einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge zu ermöglichen.

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