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Insolvenzantrag gegen Eckwave GmbH mangels Masse abgewiesen

Das Insolvenzgericht Essen hat den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Eckwave GmbH mit Sitz in Marl abgewiesen. Maßgeblich ist das Aktenzeichen 167 IN 191/25. Die Bekanntmachung wurde am 13.10.2026 veröffentlicht. Nach dem Text der Mitteilung war der Antrag einer Gläubigerin bereits am 24.10.2025 bei Gericht eingegangen und am 12.10.2026 durch Beschluss mangels Masse abgewiesen worden.

Was „Abweisung mangels Masse“ bedeutet

„Mangels Masse“ heißt: Das Gericht geht davon aus, dass das vorhandene Vermögen des Unternehmens voraussichtlich nicht einmal ausreicht, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu bezahlen. Deshalb wird das Verfahren nicht eröffnet. Es gibt dann keinen Insolvenzverwalter, der die vorhandenen Werte einsammelt und geordnet an die Gläubiger verteilt. Für Gläubiger bedeutet das in der Regel, dass sie ihre Forderungen selbst weiterverfolgen müssen und die Aussichten auf eine Zahlung oft gering sind.

Bei einer solchen Entscheidung wird die Abweisung auch im Handelsregister vermerkt. In der Regel folgt daraus die Auflösung der Gesellschaft und später die Löschung. Für Außenstehende ist wichtig: Die Ablehnung des Insolvenzantrags ist nicht dasselbe wie eine reguläre Insolvenz mit eröffnetem Verfahren, sondern bedeutet, dass das Gericht schon an der fehlenden Masse scheitert.

Angaben aus der Bekanntmachung

In der Mitteilung wird die Eckwave GmbH als im Handelsregister des Amtsgerichts Gelsenkirchen unter HRB 18040 eingetragen bezeichnet. Als Sitz ist Marl genannt, mit der Anschrift Vor den Büschen 22, 45770 Marl. Die Veröffentlichung nennt außerdem das Insolvenzgericht Essen und das Aktenzeichen 167 IN 191/25.

Im Handelsregister ist als Unternehmensgegenstand eingetragen: Dienstleistungen für Hausmeisterservice, Gebäudereinigung. Der eingetragene Gegenstand muss nicht zwingend die tatsächlich ausgeübte Tätigkeit widerspiegeln.

Was Betroffene jetzt tun können

Wer noch offene Forderungen gegen die Eckwave GmbH hat, sollte Unterlagen wie Verträge, Rechnungen, Zahlungsbelege, Mahnungen und Schriftverkehr sichern. Kunden mit offenen Leistungen, Anzahlungen oder Gutscheinen sollten ihre Ansprüche zeitnah prüfen und bei Bedarf rechtlichen Rat einholen. Da kein Insolvenzverfahren eröffnet wurde, müssen Gläubiger ihre Forderungen selbst verfolgen.

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