Die InvestInvent 33. Windpark GmbH & Co. KG aus Düsseldorf hat ihre Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr 2024 reduziert. Gleichzeitig gingen jedoch auch das Eigenkapital und die liquiden Mittel zurück. Die Bilanzsumme schrumpfte innerhalb eines Jahres um rund 674.500 Euro auf 8,86 Millionen Euro.
Zum 31. Dezember 2023 hatte die Gesellschaft noch eine Bilanzsumme von 9,53 Millionen Euro ausgewiesen. Der Rückgang beträgt damit rund 7,1 Prozent.
Windkraftanlage steht mit 8,45 Millionen Euro in der Bilanz
Den mit Abstand größten Vermögenswert bildet die Windkraftanlage. Das Sachanlagevermögen verringerte sich von 9,11 Millionen Euro auf 8,45 Millionen Euro. Nach Angaben der Gesellschaft wird die Anlage zu Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bilanziert.
Auch das Umlaufvermögen ging zurück: von 427.219 Euro auf 394.779 Euro.
Dabei entwickelten sich die einzelnen Positionen unterschiedlich. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen von 116.524 Euro auf 143.219 Euro. Wertberichtigungen waren nach Angaben der Gesellschaft nicht erforderlich.
Die liquiden Mittel gingen dagegen zurück. Die Bank- und Kassenbestände sanken von 310.696 Euro auf 251.560 Euro – ein Minus von gut 59.000 Euro.
Eigenkapital fällt auf knapp 1,2 Millionen Euro
Deutlicher ist die Veränderung auf der Passivseite. Das ausgewiesene Eigenkapital sank von 1,444 Millionen Euro auf 1,198 Millionen Euro.
Damit reduzierte sich das Eigenkapital innerhalb eines Jahres um rund 245.900 Euro beziehungsweise 17 Prozent. Ein Bilanzgewinn oder Bilanzverlust wird mit null Euro ausgewiesen.
Im Anhang findet sich zudem ein Hinweis zur Kommanditistin: Die im Handelsregister eingetragene Haftsumme beträgt lediglich 500 Euro. Darüber hinaus wurde eine weitere Pflichteinlage von 2,088 Millionen Euro geleistet. Davon sind laut Jahresabschluss aufgrund von Entnahmen 591.000 Euro ausstehend.
Verbindlichkeiten sinken um 441.000 Euro
Die Verbindlichkeiten reduzierten sich von 7,91 Millionen Euro auf 7,47 Millionen Euro. Damit wurden im Jahresvergleich rund 441.000 Euro abgebaut.
Von den Ende 2024 bestehenden Verbindlichkeiten sind rund 479.400 Euro innerhalb eines Jahres fällig. Der überwiegende Teil von knapp 6,99 Millionen Euro weist eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf.
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben 5,06 Millionen Euro sogar eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.
Die Bankfinanzierung ist durch umfangreiche Sicherheiten abgesichert. Dazu zählen die Sicherungsübereignung der Projektanlagen, die Abtretung der Einspeiseerlöse und der Ansprüche aus Umsatzsteuererstattungen sowie die Verpfändung der Guthaben auf den Projektkonten.
Daneben bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Komplementärin. Sie betreffen laut Anhang die Haftungs- und Geschäftsführungsvergütung für das laufende Geschäftsjahr. Eine konkrete Höhe dieses Postens wird in den vorliegenden Angaben nicht genannt.
Rückstellungen steigen auf 194.000 Euro
Die Rückstellungen erhöhten sich leicht von 181.923 Euro auf 194.333 Euro. Darin stecken unter anderem angesammelte Aufwendungen für den späteren Rückbau der Windkraftanlage.
Hinzu kommen erwartete Kosten aus noch ausstehenden Abrechnungen des technischen und kaufmännischen Betriebsführers, erlösabhängige Pachten sowie Aufwendungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses.
Außerhalb der Bilanz bestehen weitere finanzielle Verpflichtungen aus Pacht- und Dienstleistungsverträgen von rund 267.000 Euro pro Jahr. Weitere Eventualverbindlichkeiten oder sonstige Haftungsverhältnisse werden nach Angaben der Gesellschaft nicht ausgewiesen.
Keine besonderen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Eigene Arbeitnehmer beschäftigte die InvestInvent 33. Windpark GmbH & Co. KG im Geschäftsjahr 2024 nicht. Persönlich haftende Gesellschafterin ist die InvestInvent Energy GmbH aus Berlin.
Als deren Geschäftsführer werden Roman Bader und Thomas Keller genannt.
Nach Angaben des Unternehmens sind nach Ende des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Der Jahresabschluss wurde am 6. Mai 2025 unterzeichnet und am 8. Januar 2026 festgestellt. Die Veröffentlichung erfolgte am 26. Februar 2026.
Damit zeigt sich auch bei der InvestInvent 33. Windpark GmbH & Co. KG eine schrumpfende Bilanz: Die Verbindlichkeiten gingen um rund 441.000 Euro zurück, gleichzeitig sank das Eigenkapital um knapp 246.000 Euro. Die liquiden Mittel lagen Ende 2024 nur noch bei rund 252.000 Euro. Wie hoch Umsatz, Stromerzeugung oder Jahresergebnis 2024 ausfielen, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.