Die STIHL AG ruft bestimmte ALLPRO Akkupacks der Typen AP 300.0 P und AP 300.0 PC zurück. Grund für den Rückruf ist eine Unregelmäßigkeit im Produktionsprozess, durch die die erforderliche Robustheit der Akkus beeinträchtigt sein kann. Im Laufe der Zeit können interne Bauteile beschädigt werden, wodurch Überhitzung und Brandgefahr entstehen.
Besitzer betroffener Akkupacks sollten diese ab sofort nicht mehr verwenden.
Betroffene Produkte
ALLPRO Akkupacks
- Typ: AP 300.0 P
- Typ: AP 300.0 PC
Betroffene Kennzeichnung:
- Made in Germany
- Seriennummer beginnt mit „615“ (615 xxx xxx)
Die Kennzeichnung befindet sich direkt auf dem Akkupack beziehungsweise auf der Originalverpackung.
Grund des Rückrufs
Nach Angaben von STIHL wurde im Produktionsprozess am Standort Deutschland eine Unregelmäßigkeit festgestellt. Dadurch kann die Widerstandsfähigkeit der Akkupacks eingeschränkt sein.
Im Betrieb können interne Komponenten beschädigt werden. In der Folge besteht die Möglichkeit, dass sich der Akku überhitzt und ein Brand entsteht.
Was Verbraucher jetzt tun sollten
Betroffene Akkupacks sollten nicht mehr verwendet werden.
STIHL bittet Kundinnen und Kunden, die Akkus persönlich bei einem autorisierten STIHL-Fachhändler abzugeben. Dort werden die betroffenen Akkupacks kostenlos ausgetauscht.
Wichtig: Die betroffenen Akkus dürfen nicht per Post oder Paketdienst verschickt werden, da von beschädigten Lithium-Ionen-Akkus ein erhöhtes Gefahrenpotenzial ausgehen kann.
Kundenservice
Bei Fragen steht der STIHL-Kundenservice über die offiziellen Kontaktmöglichkeiten des Unternehmens zur Verfügung.
Der Rückruf wurde am 9. September 2026 veröffentlicht und betrifft ausschließlich ALLPRO Akkupacks der Typen AP 300.0 P und AP 300.0 PC, die mit „Made in Germany“ gekennzeichnet sind und deren Seriennummer mit „615“ beginnt. Besitzer eines solchen Akkus sollten die Nutzung sofort einstellen und den kostenlosen Austausch über einen autorisierten STIHL-Fachhändler veranlassen.