Für die RHG Techau GmbH mit Sitz in der Adlerstraße 77 a in 25462 Rellingen ist ein Insolvenzantragsverfahren eingeleitet worden. Das Amtsgericht Pinneberg hat im Verfahren 71 IN 74/26 am 22. April 2026 die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet.
Das Unternehmen wird durch Geschäftsführer Dennis Romeiser vertreten.
Insolvenzverwalter übernimmt zentrale Rolle
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Prof. Dr. Klaus Pannen aus Hamburg bestellt. Mit seiner Einsetzung geht die Kontrolle über wesentliche wirtschaftliche Entscheidungen des Unternehmens auf ihn über.
Das Gericht hat angeordnet, dass:
Verfügungen über Vermögenswerte nur noch mit Zustimmung des Insolvenzverwalters wirksam sind
auch die Einziehung offener Forderungen darunter fällt
Damit soll verhindert werden, dass Vermögenswerte dem Zugriff der Gläubiger entzogen werden.
Bedeutung der vorläufigen Insolvenzverwaltung
Die vorläufige Insolvenzverwaltung ist ein Sicherungsinstrument. In dieser Phase wird geprüft:
ob Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung vorliegt
ob ausreichend Vermögen vorhanden ist, um ein Verfahren zu eröffnen
ob eine Fortführung oder Sanierung möglich erscheint
Parallel dazu werden Vollstreckungsmaßnahmen regelmäßig eingeschränkt, um eine geordnete Prüfung zu ermöglichen.
Einordnung
Mit dem Beschluss im Verfahren 71 IN 74/26 befindet sich die RHG Techau GmbH am Beginn eines Insolvenzverfahrens. Der weitere Verlauf hängt nun maßgeblich von der wirtschaftlichen Analyse durch den vorläufigen Insolvenzverwalter ab und davon, ob Perspektiven für eine Fortführung des Unternehmens bestehen.