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DEA ermittelte jahrelang gegen Epstein wegen Geldtransfers

Clker-Free-Vector-Images (CC0), Pixabay

Die Drug Enforcement Administration (DEA) hat offenbar mindestens fünf Jahre lang gegen den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und 14 weitere Personen ermittelt. Das geht aus einem 69-seitigen Bericht aus dem Jahr 2015 hervor, der Teil der sogenannten Epstein-Akten ist.

Dem Dokument zufolge standen die Betroffenen im Verdacht, in „illegale Geldtransfers im Zusammenhang mit illegalen Aktivitäten des Drogenhandels und/oder der Prostitution“ auf den Amerikanischen Jungferninseln sowie in New York verwickelt gewesen zu sein. Alle Namen außer dem von Epstein sind in dem Bericht geschwärzt, ebenso zahlreiche Details zu den Ermittlungen.

Zusammenhang mit Drogenhandel erforderlich

Nach Angaben von CBS News kann die DEA nur dann Ermittlungen aufnehmen, wenn ein Bezug zum Drogenhandel besteht. Demnach wurde das Verfahren am 17. Dezember 2010 in New York eröffnet. In dem Vermerk aus dem Jahr 2015 wird der Fall als „laufend“ bezeichnet – was bedeutet, dass die Ermittlungen zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen waren.

Welche konkreten Ergebnisse die Untersuchungen brachten, bleibt unklar. Auch ist offen, ob und in welchem Umfang die Ermittlungen zu weiteren strafrechtlichen Schritten führten.

Mandelson auf Kaution frei

Im Zusammenhang mit dem Epstein-Komplex wurde in Großbritannien der frühere Botschafter in den USA, Peter Mandelson, festgenommen. Er ist inzwischen gegen Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Wie die Londoner Polizei mitteilte, fanden Durchsuchungen an zwei Adressen statt. Die Ermittlungen dauern an. In der Mitteilung wurde Mandelson nicht namentlich genannt, sondern lediglich als 72-jähriger ehemaliger Minister bezeichnet, dem Fehlverhalten in einem öffentlichen Amt vorgeworfen werde. Weitere Details wurden zunächst nicht bekanntgegeben.

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