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Das kostet Sie jeder Minusgrad beim Heizen mehr

ri (CC0), Pixabay

So teuer wird’s bei Kälte in Wohnung oder Haus – alle Heizarten im Vergleich

Der Winter 2026 zeigt sich von seiner frostigsten Seite: klirrende Kälte, Dauerfrost und eisige Nächte treiben nicht nur das Thermometer in den Keller, sondern auch die Heizkosten nach oben. Viele fragen sich: Wie sehr belastet jeder einzelne Minusgrad mein Konto?

BILD zeigt anhand exklusiver Berechnungen, wie stark sich jeder zusätzliche Kältetag auf Ihre Heizkosten auswirkt – je nach Haushaltsgröße und Heizsystem.

So viel kostet ein Minusgrad zusätzlich – Beispiele im Überblick

1. Singlewohnung (50 m²):

  • Gasheizung: +0,70 € pro Tag und Minusgrad
  • Ölheizung: +0,80 €
  • Fernwärme: +0,90 €
  • Wärmepumpe: +0,50 € (abhängig vom Strompreis)

2. Familienwohnung (85 m²):

  • Gas: +1,20 €
  • Öl: +1,40 €
  • Fernwärme: +1,60 €
  • Wärmepumpe: +0,90 €

3. Einfamilienhaus (140 m²):

  • Gas: +2,10 €
  • Öl: +2,40 €
  • Fernwärme: +2,80 €
  • Wärmepumpe: +1,70 €

Was heißt das konkret?

Sinkt die Außentemperatur im Januar z. B. um 5 °C unter den bisherigen Durchschnitt, summieren sich die Zusatzkosten je nach Wohnsituation schnell:

  • Singlewohnung: bis zu 22 € mehr im Monat
  • Familienwohnung: bis zu 48 €
  • Einfamilienhaus: bis zu 84 €

Was Sie tun können, um Heizkosten zu bremsen:

  • Raumtemperatur senken: Jedes Grad weniger spart rund 6 % Energie
  • Heizkörper nicht zustellen oder verdecken
  • Rollos und Vorhänge nachts schließen
  • Heizung entlüften
  • Dichtungen prüfen

Fazit:

Jeder einzelne Minusgrad kostet – aber kein Grund zur Panik. Wer bewusst heizt und einfach Energie spart, kann der Frostwelle trotzen, ohne dass die Heizkosten durch die Decke gehen.

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