So teuer wird’s bei Kälte in Wohnung oder Haus – alle Heizarten im Vergleich
Der Winter 2026 zeigt sich von seiner frostigsten Seite: klirrende Kälte, Dauerfrost und eisige Nächte treiben nicht nur das Thermometer in den Keller, sondern auch die Heizkosten nach oben. Viele fragen sich: Wie sehr belastet jeder einzelne Minusgrad mein Konto?
BILD zeigt anhand exklusiver Berechnungen, wie stark sich jeder zusätzliche Kältetag auf Ihre Heizkosten auswirkt – je nach Haushaltsgröße und Heizsystem.
So viel kostet ein Minusgrad zusätzlich – Beispiele im Überblick
1. Singlewohnung (50 m²):
- Gasheizung: +0,70 € pro Tag und Minusgrad
- Ölheizung: +0,80 €
- Fernwärme: +0,90 €
- Wärmepumpe: +0,50 € (abhängig vom Strompreis)
2. Familienwohnung (85 m²):
- Gas: +1,20 €
- Öl: +1,40 €
- Fernwärme: +1,60 €
- Wärmepumpe: +0,90 €
3. Einfamilienhaus (140 m²):
- Gas: +2,10 €
- Öl: +2,40 €
- Fernwärme: +2,80 €
- Wärmepumpe: +1,70 €
Was heißt das konkret?
Sinkt die Außentemperatur im Januar z. B. um 5 °C unter den bisherigen Durchschnitt, summieren sich die Zusatzkosten je nach Wohnsituation schnell:
- Singlewohnung: bis zu 22 € mehr im Monat
- Familienwohnung: bis zu 48 €
- Einfamilienhaus: bis zu 84 €
Was Sie tun können, um Heizkosten zu bremsen:
- Raumtemperatur senken: Jedes Grad weniger spart rund 6 % Energie
- Heizkörper nicht zustellen oder verdecken
- Rollos und Vorhänge nachts schließen
- Heizung entlüften
- Dichtungen prüfen
Fazit:
Jeder einzelne Minusgrad kostet – aber kein Grund zur Panik. Wer bewusst heizt und einfach Energie spart, kann der Frostwelle trotzen, ohne dass die Heizkosten durch die Decke gehen.