Die Parfümeriekette Douglas wird am kommenden Samstag vorsorglich zwölf Filialen in Deutschland geschlossen halten. Hintergrund sind angekündigte Jugendproteste, die in zahlreichen Städten stattfinden sollen.
Das Unternehmen begründet die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken für Beschäftigte und Kunden.
Sicherheit hat oberste Priorität
„Die Sicherheit unserer Mitarbeitenden und Kundinnen und Kunden hat für uns höchste Priorität“, erklärte eine Unternehmenssprecherin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).
Neben den vorübergehenden Filialschließungen plant Douglas weitere Sicherheitsmaßnahmen. Welche konkreten Vorkehrungen getroffen werden, teilte das Unternehmen allerdings nicht mit.
Auch die Standorte der zwölf betroffenen Geschäfte wurden bislang nicht genannt.
Welche Douglas-Filialen bleiben geschlossen?
Für Verbraucher bleibt damit zunächst unklar, welche Geschäfte am Samstag nicht öffnen werden.
Wer einen Einkauf bei Douglas plant, sollte sich deshalb vorab über die Öffnungszeiten der gewünschten Filiale informieren.
Nach den vorliegenden Angaben verfügte Douglas im Juni deutschlandweit über 347 Filialen. Von den angekündigten Schließungen sind somit rund 3,5 Prozent des damaligen Filialnetzes betroffen.
Vorsorgliche Maßnahme wegen angekündigter Proteste
Mit der Entscheidung reagiert Douglas bereits im Vorfeld auf die angekündigten Demonstrationen.
Ob es an einzelnen Standorten konkrete Gefährdungshinweise gibt, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Ebenso wenig ist bekannt, ob die zwölf Filialen in bestimmten Städten konzentriert sind oder sich über mehrere Regionen verteilen.
Die Schließungen sind nach den bisherigen Angaben auf den kommenden Samstag begrenzt.