Die internationalen Aktienmärkte haben die Handelswoche mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen beendet.
Während der deutsche Aktienindex DAX am 16. Oktober um knapp ein Prozent auf rund 25.623 Punkte stieg, gerieten amerikanische Technologieaktien erneut erheblich unter Druck.
Der amerikanische Nasdaq verlor am Freitag ungefähr 2,1 Prozent. Auch der breiter gefasste S&P 500 gab deutlich nach.
Besonders betroffen waren Unternehmen aus der Halbleiterindustrie und Anbieter technischer Infrastruktur für künstliche Intelligenz.
Anleger zweifeln zunehmend daran, ob die enormen Investitionen in KI-Rechenzentren und andere Technologien kurzfristig ausreichende Gewinne erwirtschaften können.
Gleichzeitig belasten hohe Finanzierungskosten die Unternehmensbewertungen.
Der DAX profitierte dagegen unter anderem von Kursgewinnen deutscher Automobilhersteller.
Die deutsch-französische Einigung über eine mögliche Lockerung der europäischen CO₂-Vorgaben wurde an der Börse positiv aufgenommen.
Für private Anleger zeigt sich damit, dass internationale Aktienmärkte nicht zwangsläufig dieselbe Entwicklung nehmen.
Besonders bei stark auf amerikanische Technologieunternehmen konzentrierten Fonds und ETFs sollten Anleger die Risiken einer unzureichenden Streuung berücksichtigen.