Eine gewaltige Naturgewalt erschüttert die indische Himalaya-Region Kumaon. Nach heftigen Regenfällen löst sich ein großer Teil eines Berghangs und stürzt mit enormer Wucht in Richtung Tal.
Ganze Teile des Berges geraten ins Rutschen
Zunächst lösen sich große Mengen Erde und Gestein aus dem steilen Hang. Innerhalb kürzester Zeit geraten immer größere Bereiche in Bewegung. Felsen, Geröll und Erdmassen stürzen talwärts, während weitere Teile des Hanges nachbrechen.
Dabei entwickelt sich eine gewaltige Staub- und Geröllwolke. Der Hang scheint regelrecht auseinanderzubrechen. Es handelt sich nicht nur um einzelne herabfallende Felsbrocken – ein großer Bereich des Berges kommt gleichzeitig ins Rutschen.
Die Dimension des Erdrutsches macht deutlich, welche Kräfte dabei wirken. Tonnen von Erde und Gestein bewegen sich innerhalb weniger Augenblicke talwärts. Für Menschen, die sich unmittelbar unterhalb eines solchen Hangabbruchs befinden, bleibt kaum Zeit zu reagieren.
Heftiger Regen macht den Untergrund instabil
Als Ursache gelten starke Regenfälle. Durch die großen Wassermengen wurde der Untergrund zunehmend aufgeweicht. Wasser dringt zwischen Erd- und Gesteinsschichten ein und kann die Stabilität eines Berghanges erheblich verringern.
Wird ein kritischer Punkt überschritten, können sich schließlich ganze Hangbereiche lösen.
Die Gefahr ist nach dem ersten Erdrutsch noch nicht gebannt. Da der Boden weiterhin stark durchnässt ist, warnen die Behörden vor weiteren Hangabbrüchen und Erdrutschen.
Ob Menschen verletzt wurden oder größere Schäden an Gebäuden und Verkehrswegen entstanden sind, ist nach den bislang vorliegenden Informationen noch nicht bekannt.