Autofahrer in Deutschland müssen derzeit außergewöhnlich hohe Kraftstoffpreise verkraften. Der September 2026 dürfte nach Angaben des ADAC als bislang teuerster Tankmonat in Deutschland in die Statistik eingehen.
Beim Superbenzin E10 zeichnet sich für den Monat ein Durchschnittspreis von rund 2,27 Euro je Liter ab. Für Diesel werden durchschnittlich etwa 2,38 bis 2,39 Euro je Liter erwartet.
Auch am 30. September bleiben die Preise hoch. Am Morgen kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt rund 2,23 Euro. Für einen Liter Diesel mussten Autofahrer durchschnittlich etwa 2,38 Euro bezahlen.
Bei einer Tankfüllung von 50 Litern bedeutet bereits ein Preisunterschied von zehn Cent je Liter Mehrkosten von fünf Euro. Ein Vergleich der Tankstellen kann sich deshalb gerade bei dem derzeit hohen Preisniveau deutlich bemerkbar machen.
Ab dem 1. Oktober soll eine steuerliche Entlastung greifen. Rechnerisch geht es dabei um knapp 17 Cent je Liter Kraftstoff.
Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass die Preise an sämtlichen Tankstellen unmittelbar um genau diesen Betrag sinken. Die tatsächliche Preisentwicklung hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem Beschaffungskosten, Rohölpreise, Wechselkurse und die Preispolitik der Mineralölunternehmen und Tankstellen.
Verbraucher sollten deshalb insbesondere in den kommenden Tagen die Preisentwicklung aufmerksam beobachten und Preise vergleichen.
Der September 2026 dürfte vielen Autofahrern jedenfalls als besonders teurer Monat in Erinnerung bleiben. Für Pendler und Menschen, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, führen solche Kraftstoffpreise zu einer spürbaren zusätzlichen Belastung des Haushaltsbudgets.