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Stuttgart: Gericht ordnet Sicherungsmaßnahmen bei Stratify Result GmbH an

Das Insolvenzgericht Stuttgart hat im Verfahren mit dem Aktenzeichen 15 IN 1275/26 am 24.09.2026 Sicherungsmaßnahmen über die Stratify Result GmbH mit Sitz in Stuttgart angeordnet. Nach der amtlichen Bekanntmachung gilt ein allgemeines Verfügungsverbot. Das bedeutet: Die Gesellschaft darf nicht mehr frei über ihr Vermögen verfügen; die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis geht auf den vorläufigen Insolvenzverwalter über.

Nach den öffentlich auffindbaren Unternehmensangaben tritt Stratify Result als strategische Digitalagentur und Online-Marketing-Agentur auf. In Register- und Unternehmensdarstellungen wird als Unternehmensgegenstand unter anderem die Beratung und Erbringung von Dienstleistungen für Unternehmen genannt, insbesondere in den Bereichen Strategieberatung, Marketing, Business Development, Design und Media. Dazu gehören laut den gefundenen Quellen auch Leistungen rund um User Experience, Development, Online-Marketing, Data Analytics, PR und Kommunikation sowie der Vertrieb webbasierter Tools. Diese Angaben sind durch Firmenwebsite und Registerdaten belegt; weitergehende Details ließen sich aus den frei zugänglichen Quellen nicht sicher verifizieren. ([stratify.de](https://stratify.de/kontakt/?utm_source=openai))

Was die Sicherungsmaßnahmen rechtlich bedeuten

Sicherungsmaßnahmen nach der Insolvenzordnung sind noch keine endgültige Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Sie dienen dazu, das Vermögen des Unternehmens bis zur Entscheidung des Gerichts zu schützen. Ein allgemeines Verfügungsverbot soll verhindern, dass noch Vermögenswerte beiseitegeschafft oder nachteilig verändert werden. Der vorläufige Insolvenzverwalter überwacht damit faktisch die wirtschaftliche Lage und schützt die Masse für ein mögliches späteres Verfahren. Die im Beschluss erwähnte Wirkung nach § 240 ZPO bedeutet außerdem, dass bestimmte bereits laufende Zivilprozesse unterbrochen werden können. ([companyhouse.de](https://www.companyhouse.de/en/Stratify-Result-GmbH-Stuttgart?utm_source=openai))

Für Kunden, Anleger oder andere Gläubiger heißt das: Forderungen bestehen grundsätzlich nicht automatisch nicht mehr, aber die Zahlungs- und Vertragssituation kann sich ändern. Offene Rechnungen, Rückzahlungsansprüche oder Gewährleistungsfälle sollten geprüft und dokumentiert werden. Wer noch Geld von der Gesellschaft erwartet, sollte Fristen und Mitteilungen des Gerichts oder des vorläufigen Insolvenzverwalters genau beachten. Aus der Sicherungsmaßnahme allein folgt noch keine Auszahlung; sie ist vor allem ein Schutzschritt im Vorfeld der weiteren Entscheidung des Gerichts. ([companyhouse.de](https://www.companyhouse.de/en/Stratify-Result-GmbH-Stuttgart?utm_source=openai))

Was Betroffene jetzt tun können

Betroffene sollten ihre Unterlagen sofort sichern: Verträge, Rechnungen, E-Mails, Lieferscheine und Zahlungsnachweise. Sinnvoll ist es, offene Forderungen zu berechnen und mögliche Ansprüche schriftlich festzuhalten. Wer laufende Leistungen der Stratify Result GmbH bezieht, sollte prüfen, ob noch etwas geliefert oder bezahlt werden muss, und bei Unsicherheit fachlichen Rat einholen. Wichtig ist auch, auf weitere Bekanntmachungen des Insolvenzgerichts Stuttgart zu achten, weil sich erst daraus zeigt, ob das Verfahren eröffnet wird und wie es weitergeht. Derzeit lautet die amtliche Lage: Sicherungsmaßnahmen im Verfahren 15 IN 1275/26 beim Insolvenzgericht Stuttgart. ([companyhouse.de](https://www.companyhouse.de/en/Stratify-Result-GmbH-Stuttgart?utm_source=openai))

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