Das Amtsgericht Münster hat den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Brings & Söhne Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH mangels Masse abgewiesen. Der Beschluss erging am 22. September 2026.
Die Gesellschaft hatte den Insolvenzantrag selbst gestellt. Der Antrag vom 19. Juni 2026 ging am 22. Juni 2026 beim Gericht ein. Nach der Prüfung kam das Amtsgericht zu dem Ergebnis, dass das vorhandene Vermögen voraussichtlich nicht ausreicht, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken. Ein reguläres Insolvenzverfahren wurde deshalb nicht eröffnet. Da es nicht zur Verfahrenseröffnung kam, wurde auch kein Insolvenzverwalter bestellt.
Die Abweisung mangels Masse bedeutet nicht, dass das Unternehmen schuldenfrei ist. Vielmehr fehlt nach Einschätzung des Gerichts genügend verwertbares Vermögen, um das gerichtliche Verfahren und die Tätigkeit eines Insolvenzverwalters zu finanzieren.
Die Brings & Söhne Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH hat ihren Sitz am Südring 51 in 46342 Velen. Sie ist beim Amtsgericht Coesfeld unter der Handelsregisternummer HRB 13555 eingetragen. Geschäftsführer sind Jörg Brings, Johannes Wilhelm Hermann Brings und Daniel Brings.
Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme der Stellung als persönlich haftende Gesellschafterin, sogenannte Komplementärin, bei der Johannes Brings Verwaltungs GmbH & Co. KG und der Brings & Söhne Gerätebau GmbH & Co. KG. Beide Gesellschaften haben ihren Sitz in Velen. Die Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH übernahm damit vor allem Haftungs- und Geschäftsführungsaufgaben innerhalb der Unternehmensgruppe.
Das Verfahren wurde beim Amtsgericht Münster unter dem Aktenzeichen 73 IN 37/26 geführt.