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HWG Dienstleistungen UG (haftungsbeschränkt) – Insolvenz mangels Masse abgewiesen

Insolvenz mangels Masse abgewiesen – Kleve, Aktenzeichen 49 IN 28/26, veröffentlicht am 22.09.2026

HWG Dienstleistungen UG (haftungsbeschränkt), Mönchengladbach (Kleve, HRB 19018)

Amtsgericht Kleve, Aktenzeichen: 49 IN 28/26

Im Insolvenzeröffnungsverfahren

BARMER, -, 42266 Wuppertal

– Gläubigerin –

gegen

die HWG Dienstleistungen UG (haftungsbeschränkt), Korschenbroicher Straße 154, 41065 Mönchengladbach, gesetzlich vertreten durch die Geschäftsführerin Frau Celina Huriye Kozan, Korschenbroicher Straße 154, 41065 Mönchengladbach

– Schuldnerin –

wurde der am 29.04.2026 eingegangene Antrag der Gläubigerin auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Schuldnerin mangels Masse abgewiesen.

Die Kosten des Verfahrens trägt die Schuldnerin.

Gründe:

Die Entscheidung beruht auf § 26 Abs. 1 InsO. Nach den Feststellungen des Gerichts lag bei der Schuldnerin zwar ein Eröffnungsgrund vor, das vorhandene Vermögen reichte jedoch voraussichtlich nicht aus, um die Kosten des Insolvenzverfahrens (§ 54 InsO) zu decken.

Maßgeblich hierfür war insbesondere das schriftliche Gutachten der vom Gericht beauftragten Sachverständigen Nada Nasser, Blumentalstraße 2, 47798 Krefeld, vom 24.08.2026.

Ein ausreichender Kostenvorschuss wurde nicht gezahlt.

Die Kostenentscheidung beruht auf § 4 InsO, § 91 ZPO sowie auf § 58, §§ 23, 29 GKG.

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Beschluss steht der Antragstellerin/dem Antragsteller und, wenn die Abweisung des Antrags nach § 26 InsO erfolgt, der Schuldnerin/dem Schuldner das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde gem. § 34 Abs. 1 InsO zu. Sie steht jedem zu, dessen Rechte durch den Beschluss beeinträchtigt sind. Die sofortige Beschwerde ist bei dem Amtsgericht Kleve, Schloßberg 1 (Schwanenburg), 47533 Kleve schriftlich in deutscher Sprache oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle einzulegen. Die Beschwerde kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichtes erklärt werden.

Die sofortige Beschwerde muss innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Kleve eingegangen sein. Dies gilt auch dann, wenn die Beschwerde zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines anderen Amtsgerichtes abgegeben wurde.

Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung.

Die sofortige Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass sofortige Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Sie soll begründet werden.

Hinweis zum elektronischen Rechtsverkehr:

Die Einlegung ist auch durch Übertragung eines elektronischen Dokuments an die elektronische Poststelle des Gerichts möglich. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht geeignet und mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg gemäß § 130a ZPO nach näherer Maßgabe der Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (BGBl. 2017 I, S. 3803) eingereicht werden. Auf die Pflicht zur elektronischen Einreichung durch professionelle Einreicher/innen ab dem 01.01.2022 durch das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10. Oktober 2013, das Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs vom 5. Juli 2017 und das Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten und zur Änderung weiterer Vorschriften vom 05.10.2021 wird hingewiesen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.justiz.de.

Amtsgericht Kleve, 18.09.2026

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