Besonders wichtig für Verbraucher und Anleger: Hinter einer Kontaktaufnahme, bei der der Name Permira Management verwendet wird, muss keineswegs die tatsächlich zugelassene Gesellschaft stehen.
CSSF nennt verdächtige E-Mail-Adresse und Telefonnummern
Im Zusammenhang mit den betrügerischen Aktivitäten nennt die CSSF konkrete Kontaktdaten, die von den unbekannten Personen verwendet werden.
Als E-Mail-Adresse wird inquiry@permiraholdingslimited.email angegeben.
Darüber hinaus nennt die Finanzaufsicht zwei Telefonnummern:
+351 932332867 und +351 924487427.
Wer über diese Kontaktdaten angesprochen wird und dabei den Eindruck erhält, mit Permira Management S.à r.l. zu kommunizieren, sollte daher besonders vorsichtig sein.
Echte Permira Management ist nicht beteiligt
Die Finanzaufsicht stellt ausdrücklich klar, dass die tatsächliche Permira Management S.à r.l. nicht hinter diesen Aktivitäten steht.
Bei der echten Gesellschaft handelt es sich um einen zugelassenen Verwalter alternativer Investmentfonds.
Entscheidend ist die Abgrenzung: Der Name eines real existierenden und regulierten Finanzunternehmens wird von unbekannten Personen verwendet, ohne dass die echte Gesellschaft damit in Verbindung steht.
Damit handelt es sich nach der Warnung um einen Fall von Identitätsmissbrauch beziehungsweise Identitätsdiebstahl.
Warnung vor „PHLmax“, „PHLPro“ und „PHL.Pro Finance“
Die CSSF grenzt die echte Gesellschaft außerdem ausdrücklich von mehreren Bezeichnungen beziehungsweise Plattformen ab.
Permira Management S.à r.l. stehe in keinerlei Verbindung zu „PHLmax“, „PHLPro“ oder „PHL.Pro Finance“ und ebenso wenig zu den von der Finanzaufsicht beanstandeten Aktivitäten.
Gerade diese Klarstellung ist für potenzielle Anleger wichtig. Das Auftreten unter dem Namen eines tatsächlich existierenden Finanzunternehmens kann den Eindruck erwecken, dass ein Angebot reguliert oder von einem bekannten Marktteilnehmer autorisiert sei.
Genau darauf sollten sich Verbraucher nicht verlassen.
Identitätsmissbrauch macht Finanzbetrug besonders gefährlich
Die Masche zeigt ein grundsätzliches Risiko bei vermeintlichen Finanzangeboten im Internet: Betrüger müssen keine vollständig erfundene Firma präsentieren.
Stattdessen können sie den Namen eines real existierenden Unternehmens übernehmen und mit eigenen E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Plattformen oder Ansprechpartnern kombinieren.
Für Betroffene kann die Täuschung dadurch wesentlich schwerer zu erkennen sein. Eine Internetsuche nach dem Unternehmensnamen führt möglicherweise tatsächlich zu einer regulierten Gesellschaft – obwohl die Personen, mit denen der Anleger kommuniziert, mit dieser überhaupt nichts zu tun haben.
Kontaktdaten unabhängig überprüfen
Wer unter dem Namen Permira Management kontaktiert wurde, sollte deshalb nicht allein anhand des Firmennamens auf die Echtheit des Angebots schließen.
Entscheidend ist vielmehr, ob die verwendeten Kontaktdaten tatsächlich zu der regulierten Gesellschaft gehören. Eine Überprüfung sollte unabhängig von den Angaben erfolgen, die der vermeintliche Anbieter selbst übermittelt.
Besondere Vorsicht ist bei der von der CSSF genannten E-Mail-Adresse inquiry@permiraholdingslimited.email sowie den Telefonnummern +351 932332867 und +351 924487427 geboten.