Heftige Regenfälle haben in der chinesischen Hauptstadt Peking und den umliegenden Regionen zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Nach Angaben staatlicher Medien kamen dabei mindestens 34 Menschen ums Leben.
Besonders stark betroffen war der im Nordosten gelegene Außenbezirk Miyun, in dem laut dem Staatssender CCTV allein 28 Todesopfer registriert wurden. Auch im nordwestlich gelegenen Bezirk Yanqing forderten die Unwetter Menschenleben – dort wurden zwei weitere Tote gemeldet.
Die schweren Regenfälle trafen nicht nur die Hauptstadtregion, sondern auch benachbarte Provinzen. In Hebei, nordwestlich von Peking, ereignete sich im Kreis Luanping ein Erdrutsch, bei dem mindestens vier Menschen ums Leben kamen.
Zahlreiche Menschen gelten laut chinesischen Medienberichten weiterhin als vermisst. Die Suche nach Überlebenden läuft unter erschwerten Bedingungen – vielerorts sind Straßen überflutet oder durch Erdrutsche unpassierbar geworden.
Die Behörden haben umfangreiche Rettungsmaßnahmen eingeleitet und warnen vor weiteren Gefahren durch anhaltende Regenfälle. In einigen Regionen wurde der Katastrophenalarm ausgerufen. Auch Evakuierungen wurden angeordnet, um weitere Opfer zu verhindern.
China kämpft immer wieder mit extremen Wetterereignissen, die durch den Klimawandel verstärkt werden. Die aktuellen Unwetter gelten als eine der schwersten Regenperioden der letzten Jahre im Raum Peking.