Kaffee-Fans aufgepasst: Wer morgens noch halb verschlafen in Richtung Supermarktregal torkelt, sollte sich besser gut festhalten – die Preise für Kaffee haben einen Koffeinrausch hingelegt, den selbst Hardcore-Espresso nicht toppen kann. Laut einer Auswertung der Preisvergleichs-App Smhaggle für die dpa sind die Preise für Markenkaffee seit Jahresbeginn um bis zu 43 Prozent gestiegen. Und nein, das ist kein Tippfehler. Auch günstige Eigenmarken haben sich das Preisschild mal eben um 30 Prozent aufgepeppt. Für alle, die dachten, Inflation sei nur was für Immobilien – willkommen in der Realität des Frühstücks.
Kaffee: Jetzt offiziell Luxusgut?
Wer dachte, Kaffee sei das letzte bezahlbare Laster in einer Welt voller Bio-Smoothies und Hafermilch-Hipsterei, der irrt. Ein Kilo Filterkaffee ist inzwischen fast so wertvoll wie ein kleiner Gebrauchtwagen. Das Koffein ist zwar dasselbe – aber der Preis hat jetzt offenbar Höhenangst. Vielleicht sollten wir anfangen, Kaffee wie Edelmetall zu lagern. Oder gleich als Wertanlage?
Und warum das Ganze?
Natürlich gibt es auch Gründe – und zwar die Klassiker unter den Katastrophen: Trockenheit, schlechte Ernten, steigende Rohstoffpreise. Die perfekte Ausrede-Kombo für alles, was teurer wird. Händler und Experten sind sich einig: Schuld ist das Wetter. Oder wahlweise der Weltmarkt. Oder der Schmetterling in Brasilien, der mit den Flügeln schlug. Ganz sicher ist jedenfalls: Am Ende zahlen wir – mit wachsendem Kontostand-Schwindel und bleichem Teint.
Lösung? Na klar: Weniger trinken!
Die gute Nachricht: Es gibt Alternativen. Man kann ja auch einfach auf Tee umsteigen. Oder Leitungswasser. Oder direkt aufhören, morgens aufzustehen. Wer keinen Kaffee trinkt, spart schließlich nicht nur Geld, sondern auch Energie – und kann sich damit besser auf die nächste Preisexplosion bei Butter oder Klopapier vorbereiten.