Gute Nachrichten für alle, die sich in den letzten Monaten gefragt haben, wie lange sie sich ihren gewohnten Lebensstandard noch leisten können: Die Inflationsrate in Deutschland verharrt offiziell bei 2,3 Prozent! Klingt erst einmal beruhigend – immerhin bleibt sie stabil, oder? Doch ein genauerer Blick auf die Zahlen zeigt, dass sich das Leben für viele Menschen weiterhin verteuert.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben sich vor allem Lebensmittel und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahr kräftig verteuert. Bedeutet konkret: Wer regelmäßig essen muss oder gelegentlich sein Auto in die Werkstatt bringt, darf sich auf höhere Rechnungen freuen. Restaurants, Friseurbesuche, Reparaturen – all das wird teurer. Aber hey, keine Sorge! Denn in ihrer unendlichen Gnade haben die Märkte immerhin entschieden, dass Tanken und Heizen etwas günstiger werden. Ein echter Trost, wenn man im Winter bei 19 Grad Raumtemperatur sitzt und sich überlegt, welches Lebensmittel diesmal aus dem Einkaufswagen gestrichen werden muss.
Besonders amüsant ist die Tatsache, dass im Dezember die Inflationsrate noch bei 2,6 Prozent lag. Also rein technisch gesehen eine Verbesserung? Klar, wenn man sich darauf verlässt, dass die offizielle Berechnung der Inflation auch wirklich die Preissteigerungen abbildet, die die Menschen tagtäglich erleben. Aber wer sind wir schon, den offiziellen Statistiken zu widersprechen? Schließlich haben wir gelernt: Wenn die Zahlen schön aussehen, dann muss es uns auch besser gehen!
Die eigentliche Frage bleibt: Wann wird das Leben endlich wieder günstiger? Oder müssen wir uns einfach damit abfinden, dass steigende Preise das neue Normal sind? Zumindest die Politik gibt sich zuversichtlich, dass alles unter Kontrolle ist – und wenn nicht, dann gibt’s bestimmt bald eine kreative neue Methode, um uns die nächste „stabile“ Inflationsrate zu präsentieren. In diesem Sinne: Weiterarbeiten, weiterzahlen, weiterlächeln!