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Kita-Krise made in Germany: Jetzt kommen die Retter aus Spanien

EvgeniT (CC0), Pixabay

Deutschland hat ein Problem – ein großes Problem: Kitas brauchen dringend Personal, doch Fachkräfte wachsen hierzulande offenbar nicht auf Bäumen. Die Lösung? Wir holen uns Verstärkung aus Spanien. Warum auch nicht? Schließlich gibt es dort ja einen „Überhang“ an gut ausgebildeten Erziehern, die nur darauf warten, Deutschland aus der Patsche zu helfen.

Spanien, das gelobte Land der Erzieher

Während in Deutschland Kitas bei Krankheitsausfällen verzweifelt die Betreuungszeiten kürzen, sitzen in Spanien hochqualifizierte Erzieherinnen offenbar untätig herum und zählen die Stunden. Aber keine Sorge, Deutschland ist zur Stelle! Mit einem Kita-Programm, das in mehreren Bundesländern läuft, wird dieses „Erzieher-Überangebot“ nach Deutschland importiert – ganz so, als wären Fachkräfte das neue Olivenöl.

600 Erzieher in zwei Jahren – Ein Tropfen auf den heißen Stein

Die Bundesagentur für Arbeit verkündet stolz, dass in den letzten zwei Jahren etwa 600 spanische Erzieher in Deutschland angefangen haben. Eine beeindruckende Zahl, wenn man bedenkt, dass allein in einer mittelgroßen Stadt wie Berlin Tausende Stellen unbesetzt sind. Aber hey, irgendwo muss man ja anfangen, oder?

Sachsen-Anhalt wagt den Versuch

In Sachsen-Anhalt läuft das Programm sogar in der Pilotphase. Man kann sich das bildlich vorstellen: Spanische Fachkräfte werden herzlich empfangen, nur um dann festzustellen, dass in manchen Kitas die Realität aus überfüllten Gruppen, Personalmangel und unzähligen Überstunden besteht. Willkommen in der deutschen Kita-Welt!

Fazit: Ein bisschen Pflaster für eine riesige Wunde

Die Idee, Fachkräfte aus Spanien zu holen, mag kurzfristig ein Lichtblick sein. Doch der Elefant im Raum bleibt: Die Kita-Krise in Deutschland ist hausgemacht. Schlechte Arbeitsbedingungen, geringe Bezahlung und fehlende Anerkennung treiben die Fachkräfte ins Ausland – oder in andere Berufe. Vielleicht wäre es ja eine Idee, die Probleme hier zu lösen, bevor man auf dem internationalen Arbeitsmarkt einkauft. Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

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