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Verboten

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AnnaliseArt (CC0), Pixabay

Aufgrund von Umdichtungen mit rechtsextremen Textzeilen haben die Veranstalter des Oktoberfests beschlossen, das Lied „L’amour toujours“ nicht mehr zu spielen. „Wir wollen es verbieten und ich werde es verbieten“, erklärte der Oktoberfest-Chef Clemens Baumgärtner in Bezug auf den Song des italienischen DJs Gigi D’Agostino. Er betonte ausdrücklich: „Auf der Wiesn ist für den ganzen rechten Scheißdreck kein Platz.“

Baumgärtner stellte klar, dass rechte Parolen in der Vergangenheit bereits erfolgreich verhindert wurden und auch in Zukunft nicht geduldet werden. „Die Wiesn ist und bleibt unpolitisch,“ fügte er hinzu, um die neutrale und einladende Atmosphäre des Volksfests zu unterstreichen. Diese Maßnahme ist Teil der Bemühungen, das Oktoberfest als ein internationales und weltoffenes Event zu erhalten, das Menschen aus aller Welt zusammenbringt und feiert.

Durch das Verbot von „L’amour toujours“ wollen die Veranstalter sicherstellen, dass das Fest nicht für politische oder extremistische Zwecke missbraucht wird. Zudem verweist Baumgärtner auf die Betriebsbedingungen der Wiesn, die klar festlegen, dass rassistische oder fremdenfeindliche Äußerungen und Handlungen auf dem Festgelände keinen Platz haben. Mit diesen Maßnahmen soll das Oktoberfest als sicherer und fröhlicher Ort für alle Besucher erhalten bleiben, frei von jeglicher Form der Diskriminierung oder Intoleranz.

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