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Bundeswohnungen ungenutzt: Über 360.000 Quadratmeter stehen leer

FazJa (CC0), Pixabay

In einem Land, das mit einem gravierenden Wohnungsmangel zu kämpfen hat, stellt der Leerstand von über 360.000 Quadratmetern bundeseigener Wohnfläche ein besonders drängendes Problem dar. Diese Zahl wurde vom Finanzministerium bekannt gegeben, nachdem die Abgeordnete der Linken, Lay, diesbezüglich nachgefragt hatte. Diese leeren Räumlichkeiten könnten, je nach Wohnungszuschnitt, mehreren tausend Bundesbeschäftigten, darunter Bundespolizisten, als Zuhause dienen.

Das Finanzministerium führt aus, dass sowohl Wohnungen, die nach dem Auszug der Mieter noch nicht wiederbelegt wurden, als auch sanierungsbedürftige Immobilien zu dem umfangreichen Leerstand beitragen. Die Kritik von Lay richtet sich insbesondere gegen die Tatsache, dass der Bund durch diese ungenutzten Kapazitäten eine Mitschuld am herrschenden Wohnungsmangel trägt.

Der erhebliche Umfang an leerstehendem Wohnraum wirft Fragen bezüglich der Effizienz und Verantwortung im Umgang mit bundeseigenen Immobilien auf. In einer Zeit, in der Wohnraum in vielen Teilen Deutschlands ein knappes Gut ist, fordert die Situation nach dringenden Maßnahmen zur Aktivierung dieser ungenutzten Ressourcen.

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