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Es geht um Menschen

skeeze (CC0), Pixabay

Im Mittelmeer warten rund 230 aus Seenot gerettete Geflüchtete auf zwei Schiffen auf Zuweisung eines sicheren Hafens. 27 Menschen harrten seit mehr als drei Wochen auf dem Frachtschiff „Maersk Etienne“ in der Nähe von Malta aus, berichtete die Hilfsorganisation Sea-Watch gestern. Der dänische Tanker habe die Geflüchteten am 4. August aufgenommen.

Ein Sprecher des Transportunternehmens Maersk bestätigte das. Nach Reedereiangaben werden die Menschen, darunter ein Kind und eine Schwangere, seitdem von der Crew versorgt. Allerdings sei der Tanker „nicht für Passagiere gebaut, und es bedarf einer internationalen Lösung für die gestrandeten Migranten“, hieß es in einer Erklärung des Unternehmens.

Zudem hatte das neue deutsche Hilfsschiff „Sea-Watch 4“ bei seiner ersten Fahrt im Seegebiet vor Libyen seit 22. August insgesamt 202 Menschen an Bord genommen, wie die Organisatoren erläuterten. Das Schiff wird von einem breiten Bündnis, darunter die evangelische Kirche, betrieben. Inzwischen sei ein Jugendlicher mit Treibstoffverbrennungen durch die italienische Küstenwache abgeholt worden.

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