Windkraft wichtigster Faktor der Umweltschutzwirtschaft

Maßnahmen für den Umweltschutz sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des internationalen Tags des Windes am 15. Juni mitteilt, sind Maßnahmen zur Nutzung von Windkraft in Deutschland die wichtigste wirtschaftliche Säule der Umweltschutzwirtschaft. So erzielten im Jahr 2016 die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors in Deutschland 17,7 Milliarden Euro Umsatz mit der Herstellung, Installation und Wartung von Windkraftanlagen. Das entsprach 25,2 % des Gesamtumsatzes mit Umweltschutzgütern. 

Der Großteil der Umsätze mit Gütern und Leistungen der Windkraft (14,6 Milliarden Euro beziehungsweise 83,0 %) wurde mit Waren, Bau- und Dienstleistungen für Onshore-Windkraftanlagen erwirtschaftet. Vergleichsweise geringe Umsätze (3,0 Milliarden Euro beziehungsweise 17,0 %) entfielen auf Produkte im Bereich Offshore-Windkraft.

Die Windkraftbranche in Deutschland ist überwiegend auf den Inlandsmarkt ausgerichtet. So wurden im Jahr 2016 mit 12,5 Milliarden Euro mehr als zwei Drittel (70,6 %) der Umsätze mit der Herstellung, Installation und Wartung von Windkraftanlagen im Inland erzielt. Lediglich 5,2 Milliarden Euro (29,4 %) wurden im Ausland erwirtschaftet.

Ergebnisse der Erhebung „Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz“, 2016
Umsatz mit Umweltschutzleistungen
insgesamt im Inland im Ausland
in Milliarden Euro 1
1 Abweichungen in den Summen aufgrund von Rundungen.
Insgesamt 70,0 43,6 26,4
darunter:
Windkraft 17,7 12,5 5,2
davon:
Onshore-Windkraft 14,6 9,8 4,8
Offshore-Windkraft 3,0 2,6 0,4

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