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Kein Vertrauen in Banken

Banken sind bei vielen Kunden „unten durch“. Das zeigt eine aktuelle Studie.

Vertrauen bei jedem dritten Kunden gesunken

Der massive Vertrauensverlust zahlreicher Bürger in die Bankbranche hält weiter an. So zumindest die aktuelle Studie, für die im April/Mai in Deutschland 2.000 Bankkunden befragt wurden. In Deutschland sagt mehr als jeder dritte (37%) Bankkunde, dass sein Vertrauen in die Institute allgemein in den vergangenen zwölf Monaten gesunken ist. Gestiegen ist es dagegen nur bei elf Prozent. Anders dagegen bei dem eigenen Finanzinstitut. Jeder zweite vertraut seiner Hausbank voll.

Filialbank ist wichtigster Finanzdienstleister

Doch es ist nicht alles schlecht: So sehen zwei von drei Deutschen in der klassischen Filialbank ihren wichtigsten Finanzdienstleister weit vor der Direktbank (20 %) und Non-Banks wie Versicherungen oder neuerdings Fintechs (16%). Interessant ist auch, dass besonders junge Kunden mit hohem Bildungsniveau und gutem Verdienst zu alternativen Finanzprodukten und –dienstleistern tendieren.

Jeder zweite Befragte stimmt der Aussage zu, dass die Hausbank gut erreichbar ist. Allerdings findet nur etwas mehr als ein Drittel (35%), dass sie schnell auf Anfragen reagiert. Nur jeder Vierte findet die Hausbank flexibel und meint, dass sie seine individuellen Anforderungen versteht. Und gar nur jeder Fünfte ist der Ansicht, dass die Produkte und Dienstleistungen auf seine Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Hohes Abwanderungspotenzial

So verwundert es auch nicht, dass immerhin 28 Prozent der deutschen Bankkunden in den vergangenen zwölf Monaten Finanzprodukte online oder mobil von einem anderen Dienstleister als einer Bank bezogen haben. Auch das weitere Abwanderungspotenzial ist enorm: Immerhin 19 Prozent sagen, dass sie am meisten an einer neuen Dienstleistung oder an einem neuen Produkt interessiert wären, wenn es von einer Direktbank käme. Zwölf Prozent würden dafür auf eine Non-Bank zurückgreifen.

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