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Sachsen-Anhalt: 38-Jähriger in Dessau lebensgefährlich verletzt – Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Tötungsdelikts

jorono (CC0), Pixabay

In Dessau-Roßlau ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft nach einem mutmaßlichen schweren Gewaltverbrechen.

Ein 38 Jahre alter Mann wurde in der Nacht zum Samstag mit lebensgefährlichen Verletzungen im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Pestalozzistraße gefunden.

Wie am 19. Oktober 2026 berichtet wurde, gehen die Ermittlungsbehörden dem Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts nach.

Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu den Bewegungen des Verletzten oder zu möglichen verdächtigen Beobachtungen machen können.

Nach den veröffentlichten Informationen hatte sich der Mann zuvor in einer Bar aufgehalten. Die Ermittler versuchen, seinen weiteren Weg zu rekonstruieren.

Der Verletzte trug nach Polizeiangaben ein schwarzes T-Shirt mit weißem Drachenmotiv, eine schwarze Weste, blaue Jeans und helle Schuhe. Er ist ungefähr 1,80 Meter groß und hat kurze, dunkelblonde Haare.

Diese Beschreibung soll möglichen Zeugen helfen, den Mann wiederzuerkennen.

Ob der Geschädigte von einer einzelnen Person oder mehreren Personen angegriffen wurde und welches Motiv hinter der Tat stehen könnte, ist bislang nicht abschließend geklärt.

Auch in Sandersdorf-Brehna und Köthen wird wegen des Verdachts versuchter Tötungsdelikte ermittelt. Ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Fällen ist damit jedoch nicht belegt.

Für mögliche Tatverdächtige gilt die Unschuldsvermutung.

Die Ermittlungen müssen insbesondere klären, wann und wo die Verletzungen entstanden sind und welche Personen an dem Geschehen beteiligt gewesen sein könnten.

Zeugen, die sachdienliche Beobachtungen gemacht haben, sollten sich unmittelbar an die Polizei wenden.

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