In Frankfurt (Oder) findet am 13. Oktober eine groß angelegte Polizeiübung statt. Rund 550 Polizeikräfte trainieren den Umgang mit besonderen Einsatzlagen im Zusammenhang mit Fußballspielen.
Polizei probt schwierige Einsatzsituationen
Fußballveranstaltungen mit hohem Zuschaueraufkommen stellen besondere Anforderungen an die Sicherheitsbehörden.
Neben der Trennung rivalisierender Fangruppen müssen Polizei und Veranstalter auch auf mögliche Gewalttaten, Verkehrsbehinderungen und andere Gefahren vorbereitet sein.
Bei der Übung in Frankfurt (Oder) sollen entsprechende Abläufe unter möglichst realistischen Bedingungen trainiert werden.
Eine solche Übung bedeutet nicht, dass eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung besteht.
Zusammenarbeit der Einsatzkräfte entscheidend
Bei größeren Polizeieinsätzen müssen unterschiedliche Einheiten eng zusammenarbeiten.
Wichtig sind eine klare Einsatzleitung, funktionierende Kommunikation und ein abgestimmtes Vorgehen.
Die Übung soll dazu beitragen, Abläufe zu verbessern und mögliche Schwachstellen frühzeitig zu erkennen.
Bedeutung für Besucher und Anwohner
Auch für Zuschauer von Fußballspielen ist eine verlässliche Sicherheitsorganisation von Bedeutung.
Ziel polizeilicher Maßnahmen muss es sein, Gefahren zu verhindern und gleichzeitig die Rechte friedlicher Besucher zu wahren.
Die öffentliche Sicherheit darf dabei nicht mit einer pauschalen Verdächtigung von Fußballfans gleichgesetzt werden.
Für Frankfurt (Oder) kann die Großübung zeitweise mit einer erhöhten Präsenz von Polizeifahrzeugen und Einsatzkräften verbunden sein.
Die aktuelle Maßnahme zeigt, dass Brandenburg die Vorbereitung auf größere Einsatzlagen als wichtigen Bestandteil der Gefahrenabwehr betrachtet.