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Auto 1000 GmbH in München: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet

Beim Amtsgericht München läuft unter dem Aktenzeichen 1501 IN 2142/26 ein Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der Auto 1000 GmbH mit Sitz in München. Nach der am 06.10.2026 veröffentlichten Bekanntmachung hat das Insolvenzgericht zum Schutz des Vermögens eine vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Ziel ist es, das Unternehmen und seine Vermögenswerte vor nachteiligen Veränderungen zu sichern.

Womit sich die Firma nach außen beschäftigt

Nach den online auffindbaren Register- und Unternehmensangaben ist die Auto 1000 GmbH ein Unternehmen aus dem Bereich Kraftfahrzeuge. In den gefundenen Einträgen wird als Unternehmensgegenstand der An- und Verkauf von Neu-, Gebraucht- und Unfall-Pkw und -Lkw, die Vermittlung von Kraftfahrzeugen sowie der Import und Export von Kraftfahrzeugen genannt. Eine Branchenzuordnung weist zudem auf Tätigkeiten im Großhandel bzw. in der Vermittlung von Kraftfahrzeugen hin. Damit ist belegbar, dass die Gesellschaft im Kfz-Handel tätig ist; weitere Geschäftsfelder waren in den gefundenen Quellen nicht sicher nachweisbar.

Die Firma ist unter HRB 148718 beim Handelsregister München eingetragen, die Geschäftsanschrift lautet Hans-Grässel-Weg 2, 81375 München. Die Quellenlage spricht dafür, dass das Unternehmen zumindest bis zuletzt im Fahrzeughandel aktiv geführt wurde; ob der Betrieb aktuell noch in vollem Umfang läuft oder bereits eingeschränkt ist, lässt sich aus den vorliegenden Angaben nicht sicher feststellen.

Was die Sicherungsmaßnahmen rechtlich bedeuten

Die vorläufige Insolvenzverwaltung ist noch nicht die Eröffnung des eigentlichen Insolvenzverfahrens. Sie ist eine Sicherungsmaßnahme nach der Insolvenzordnung. Praktisch bedeutet das: Ein vorläufiger Insolvenzverwalter überwacht oder kontrolliert die Geschäfte, damit kein Vermögen beiseitegeschafft oder unzulässig vermindert wird. Hier wurde Rechtsanwalt Henrik Brandenburg aus München zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Besonders wichtig für Gläubiger und Geschäftspartner: Laut Beschluss sind Verfügungen der Schuldnerin nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam. Das gilt ausdrücklich auch für die Einziehung von Außenständen. Kunden, Lieferanten und andere Gläubiger sollten deshalb damit rechnen, dass Zahlungen, Lieferungen oder Vertragsabwicklungen nicht mehr wie gewohnt laufen. Wer noch Forderungen gegen die Gesellschaft hat, sollte Unterlagen, Rechnungen und Verträge geordnet bereithalten.

Was Betroffene jetzt tun können

Wer Kunde oder Gläubiger der Auto 1000 GmbH ist, sollte offene Vorgänge jetzt genau prüfen. Sinnvoll ist es, keine überstürzten Einzelmaßnahmen zu ergreifen, sondern sich über den Stand des Verfahrens zu informieren und eigene Forderungen sauber zu dokumentieren. Wer Ware geliefert, eine Rechnung gestellt oder eine Anzahlung geleistet hat, sollte Belege sichern und auf weitere Hinweise des Gerichts oder des vorläufigen Insolvenzverwalters achten.

Für Anleger sind derzeit nach den vorliegenden Informationen keine besonderen Angaben ersichtlich; belastbare Hinweise auf eine Kapitalanlage der Öffentlichkeit liegen in den gefundenen Quellen nicht vor.

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