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Mittelstandsanleihen im Herbst 2026: Hohe Zinsen, neue Bonds – und immer mehr Restrukturierungsfälle

GiselaFotografie (CC0), Pixabay

Der Markt für Mittelstandsanleihen wirkt auf den ersten Blick erstaunlich lebendig. Neue Bonds kommen mit Kupons von sieben, acht oder sogar fast zehn Prozent auf den Markt. Gleichzeitig häufen sich Restrukturierungen, Laufzeitverlängerungen, Gläubigerabstimmungen und Insolvenzen. Für Anleger ist deshalb wichtiger denn je, nicht nur auf den Zinssatz zu schauen.

Wer sich derzeit auf Plattformen wie Anleihen-Finder.de umschaut, könnte durchaus den Eindruck gewinnen, der Markt für Mittelstandsanleihen habe wieder richtig Fahrt aufgenommen.

Katjes Greenfood kommt mit einem neuen Nordic Bond. NZWL bietet für eine neue fünfjährige Anleihe 9,875 Prozent Zinsen. PORR konnte eine Hybrid-Wandelanleihe über 150 Millionen Euro praktisch unmittelbar vollständig platzieren. Mutares bereitet die Refinanzierung seines bestehenden Nordic Bonds vor.

Auf der anderen Seite stehen Namen wie BayWa, PANDION, Photon Energy, BOOSTER, Branicks oder SOWITEC.

Und genau diese Mischung beschreibt den Markt im Herbst 2026 ziemlich treffend:

Kapital ist vorhanden – aber Investoren verlangen einen erheblichen Risikoaufschlag.

Mehr Emissionen – aber auch deutlich mehr Restrukturierungen

Die Zahlen zum ersten Halbjahr 2026 sollten Anleger aufmerksam machen.

Nach einer Untersuchung der iron AG gab es im ersten Halbjahr 16 KMU-Anleiheemissionen gegenüber elf im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das tatsächlich platzierte Volumen sank allerdings von 464,3 Millionen Euro auf 369,8 Millionen Euro.

Noch bemerkenswerter ist die andere Seite der Statistik:

Sechs Anleihen mit einem Volumen von insgesamt 304,5 Millionen Euro waren im ersten Halbjahr von Restrukturierungsmaßnahmen betroffen. Im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 86,6 Millionen Euro. Zusätzlich wurden Ausfälle von vier Anleihen mit zusammen 34 Millionen Euro registriert. Der durchschnittliche Kupon der Neuemissionen lag bei 7,52 Prozent.

Das bedeutet:

Ein Kupon von sieben oder acht Prozent ist derzeit keineswegs außergewöhnlich. Und schon gar nicht ist er kostenlos.

Er ist in vielen Fällen der Preis dafür, dass Anleger erheblich höhere Unternehmens-, Refinanzierungs- und teilweise Projektrisiken übernehmen als bei klassischen Investment-Grade-Anleihen.

Katjes Greenfood: Neuer Nordic Bond zur Refinanzierung

Zu den aktuell interessantesten Neuemissionen gehört Katjes Greenfood.

Das Unternehmen bietet eine fünfjährige Anleihe 2026/2031 mit einem Zielvolumen von bis zu 40 Millionen Euro an. Der Kupon soll zwischen 7,75 und 8,50 Prozent liegen.

Der Emissionserlös soll im Wesentlichen dazu verwendet werden, die bestehende Katjes-Greenfood-Anleihe 2022/2027 über mittlerweile 38 Millionen Euro vorzeitig zurückzuführen.

Parallel können sowohl Inhaber der bisherigen Anleihe als auch Anleger eines Crowdfunding-Nachrangdarlehens 2021/2026 ihre Investments in die neue Anleihe tauschen. Die öffentliche Zeichnung läuft derzeit bis zum 19. Oktober 2026, das Umtauschangebot bis zum 15. Oktober.

Das ist grundsätzlich ein völlig legitimes Refinanzierungsmodell.

Anleger sollten sich aber auch hier eine einfache Frage stellen:

Wird mit einer neuen Anleihe Wachstum finanziert – oder hauptsächlich eine alte Kapitalmarktverbindlichkeit durch eine neue ersetzt?

Beides kann wirtschaftlich sinnvoll sein. Es sind aber zwei vollkommen unterschiedliche Investmentgeschichten.

NZWL: 9,875 Prozent sind eine Ansage

Noch deutlicher wird das Thema Risikoprämie bei der Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH.

NZWL bietet eine neue Anleihe 2026/2031 mit einem Volumen von bis zu 15 Millionen Euro und einem Kupon von 9,875 Prozent pro Jahr an.

Fast zehn Prozent Verzinsung klingen für Anleger naturgemäß attraktiv.

Aber gerade bei solchen Zinssätzen gilt:

Nicht zuerst fragen: Wie viel bekomme ich?

Sondern:

Warum muss mir der Emittent fast zehn Prozent bezahlen, damit ich ihm Geld leihe?

Genau diese Frage gehört unserer Auffassung nach bei jeder Hochzinsanleihe an den Anfang der Prüfung.

Nordic Bonds werden für deutsche Unternehmen immer wichtiger

Katjes Greenfood ist kein Einzelfall.

Der Nordic-Bond-Markt entwickelt sich zunehmend zu einer paneuropäischen Finanzierungsplattform. Im ersten Halbjahr 2026 wurden nach Angaben von Pareto Securities 119 Transaktionen mit einem Volumen von 12,7 Milliarden Euro abgeschlossen.

60 Prozent des Primärvolumens entfielen demnach bereits auf Emittenten außerhalb der nordischen Länder. Das Emissionsvolumen aus der DACH-Region erreichte rund eine Milliarde Euro.

Das erklärt auch, warum immer häufiger deutsche Mittelständler auf eine nach norwegischem Recht strukturierte Finanzierung zurückgreifen.

Interessant ist dabei jedoch die Spannbreite.

Nordic Bonds sind keineswegs automatisch problematische Finanzierungen. Gleichzeitig zeigen Fälle wie BOOSTER, dass auch in diesem Segment Restrukturierungen notwendig werden können.

Die Gläubiger des BOOSTER-Nordic-Bonds haben im September Änderungen der Anleihebedingungen beschlossen; das Unternehmen befindet sich in einem Restrukturierungsprozess unter Einbeziehung des StaRUG.

Mutares: Rückkauf vor der großen Refinanzierung

Bei Mutares steht eine andere Fragestellung im Mittelpunkt.

Das Unternehmen hat für den 29. und 30. September einen weiteren Teilrückkauf seines Nordic Bonds 2023/2027 angekündigt. Bis zu 25 Millionen Euro Nominalvolumen sollen zu 100 Prozent zuzüglich aufgelaufener Zinsen zurückgekauft werden.

Das ist allerdings nur der Vorlauf.

Mutares hat ausdrücklich angekündigt, die im März 2027 fällige Anleihe im vierten Quartal 2026 vollständig refinanzieren zu wollen. Nach einem früheren Rückkauf sind derzeit noch rund 232 Millionen Euro ausstehend.

Damit wird Mutares in den kommenden Wochen sicherlich einer der interessantesten Refinanzierungsfälle am deutschen Nordic-Bond-Markt.

Green Bonds: Grün schützt nicht vor Bonitätsrisiken

Besonders kritisch sollten Anleger weiterhin den Bereich Green Bonds betrachten.

Nicht weil grüne Finanzierungen grundsätzlich problematisch wären.

Sondern weil der Begriff „Green Bond“ zunächst beschreibt, wofür Kapital verwendet werden soll – nicht, ob der Emittent das Geld später auch zurückzahlen kann.

Das wird aktuell an mehreren Fällen deutlich.

Photon Energy

Bei Photon Energy steht der Green Bond 2021/2027 mit einem ausstehenden Volumen von 78,77 Millionen Euro im Mittelpunkt einer Restrukturierung.

Eine ursprünglich für September vorgesehene Abstimmung der Anleihegläubiger wurde nach Gegenanträgen und Einwänden zurückgezogen. Photon Energy muss zudem nach den veröffentlichten Anleiheinformationen bis zum 30. September 2026 den geprüften Jahresbericht 2025 veröffentlichen; andernfalls greift nach den Anleihebedingungen ein Zins-Step-up.

Hier sollten Anleger die kommenden Tage besonders aufmerksam verfolgen.

ABO Energy

Auch ABO Energy befindet sich weiter in einem strategischen und finanziellen Umbau.

Boston Consulting Group begleitet das Unternehmen auf der Eigenkapitalseite, Rothschild & Co unterstützt Finanzierer bei der Bilanzrestrukturierung. Ein Entwurf des Sanierungsgutachtens hatte zuvor die grundsätzliche Sanierungsfähigkeit bestätigt.

Parallel versucht ABO Energy, sein Portfolio stärker zu fokussieren. Mitte September wurde eine Rahmenvereinbarung über den Verkauf eines argentinischen Erneuerbare-Energien-Portfolios mit 3,17 Gigawatt an die Novva-Gruppe geschlossen. Die Transaktion soll nach Due Diligence noch durch einen endgültigen Kaufvertrag umgesetzt werden.

Gerade dieser Fall zeigt:

Ein Unternehmen kann über Milliardenprojekte beziehungsweise große Projektpipelines verfügen und trotzdem gleichzeitig vor erheblichen Finanzierungsfragen stehen.

Projektvolumen ist eben nicht dasselbe wie Liquidität.

hep global

Bei hep global gibt es dagegen operative Fortschritte. Der Solarentwickler hat sein bislang größtes deutsches Solarprojekt „Buckeläcker“ mit 35,7 MWp in die Bauphase überführt. Nach Unternehmensangaben soll der Park jährlich rund 38 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren.

Allerdings darf auch hier die Vorgeschichte nicht vergessen werden: Die Gläubiger eines Green Bonds hatten zuvor einer Laufzeitverlängerung zugestimmt.

Für Anleger ist deshalb entscheidend, operative Projektmeldungen und die Finanzierungssituation eines Emittenten getrennt voneinander zu betrachten.

PNE zeigt, wie der operative Ausbau aussehen kann

PNE und ENERCON haben im September die Entwicklung des Energieparks Beerfelde in Brandenburg bekannt gegeben.

Vorgesehen sind 98 MW Windleistung und ein Batteriespeicher mit 32 MW. Damit sollen Stromerzeugung und Speicherung stärker miteinander verbunden werden.

Solche Projekte zeigen gleichzeitig, wohin sich der Erneuerbare-Energien-Markt entwickelt: Reine Projektentwicklung wird zunehmend um Speicher, Netzmanagement und integrierte Energiekonzepte ergänzt.

Für Bondanleger bleibt dennoch die gleiche Grundregel:

Ein gutes Projekt ist nicht automatisch eine gute Anleihe.

Entscheidend sind zusätzlich Verschuldung, Cashflow, Rang, Sicherheiten, Covenants und die Fähigkeit zur Refinanzierung.

Immobilienanleihen: PANDION und Branicks zeigen die Risiken

Im Immobiliensektor bleiben die Probleme besonders sichtbar.

PANDION

Die PANDION AG und weitere Konzerngesellschaften haben im August Insolvenzanträge in Eigenverwaltung gestellt.

Das Unternehmen prüft die einzelnen Projekte und Gesellschaften nach eigenen Angaben nun daraufhin, welche wirtschaftlich tragfähige Perspektive besteht. Im September wurde zudem ein M&A-Prozess zur Prüfung strategischer Optionen eingeleitet.

Für Anleihegläubiger ist das ein weiterer Beleg dafür, wie schnell sich bei Projektentwicklern die Situation verändern kann.

Steigende Finanzierungskosten, sinkende Transaktionsvolumina, verzögerte Verkäufe und Wertberichtigungen können sich gegenseitig verstärken.

Branicks

Bei Branicks wurde die reguläre Zinszahlung auf die 400-Millionen-Euro-Anleihe im September vollständig geleistet.

Gleichzeitig wurde die Rückzahlung nicht wie ursprünglich vorgesehen vollzogen. Die Anleihegläubiger hatten zuvor einer Verlängerung bis zum 31. Dezember 2026 zugestimmt; unter bestimmten Voraussetzungen ist eine weitere Verlängerung bis Ende März 2027 vorgesehen.

Auch hier zeigt sich:

Eine gezahlte Zinsrate bedeutet nicht automatisch, dass das Refinanzierungsproblem gelöst ist.

Anleger sollten deshalb nicht allein auf einzelne Zinszahlungen schauen, sondern auf die gesamte Kapitalstruktur.

Gläubigerschutz wird zum zentralen Thema

Kaum eine Rubrik des aktuellen Anleihenmarktes dürfte derzeit wichtiger sein als der Gläubigerschutz.

Laufzeitverlängerungen, Rangänderungen, Zinsverzichte, Kapitalherabsetzungen oder die Bestellung eines gemeinsamen Vertreters können erhebliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Position der Anleger haben.

Besonders drastisch ist der aktuell diskutierte Restrukturierungsbeitrag bei der BayWa-Hybridanleihe.

Nach dem veröffentlichten Sanierungskonzept sollen die nachrangigen Anleihegläubiger auf einen sehr großen Teil beziehungsweise nahezu den gesamten Nominalbetrag sowie auf aufgelaufene Zinsen verzichten. Die SdK hat den vorgesehenen Umgang mit den Hybridgläubigern öffentlich kritisiert.

Solche Fälle machen deutlich, warum Anleger Einladungen zu Gläubigerversammlungen oder Abstimmungen ohne Versammlung keinesfalls ignorieren sollten.

Wer nicht abstimmt, überlässt anderen die Entscheidung über seine wirtschaftlichen Rechte.

Crowdinvesting: Der Markt professionalisiert und konzentriert sich

Auch im Crowdinvesting verändert sich der Markt.

zinsbaustein.de betreibt seit dem 1. Januar 2026 kein Neugeschäft mehr. Neue Angebote werden nach dem Zusammenschluss über WIWIN vermittelt. Bestehende zinsbaustein-Investments werden weiterhin über die bisherige Plattform verwaltet.

WIWIN bietet derzeit unter anderem das Repowering-Projekt Windpark Dannstadt mit 6,50 Prozent Verzinsung und sechs Jahren Laufzeit an. Daneben finden sich Immobilieninvestments mit ausgewiesenen Zinssätzen von 8,50 beziehungsweise 9,25 Prozent sowie weitere digitale Kapitalmarktprodukte.

Hier gilt dieselbe Regel wie bei Mittelstandsanleihen:

Hohe Zinsen sind kein Qualitätsmerkmal.

Sie sind zunächst einmal eine Vergütung für übernommenes Risiko.

Interessant ist außerdem, dass sich die Produktwelten zunehmend vermischen: Crowdinvesting, Kryptowertpapiere, digitale Anleihen und klassische Wertpapiere wachsen technisch und vertrieblich immer stärker zusammen.

Genussrechte sind keineswegs völlig verschwunden

Die Genussrechte-Datenbank von Anleihen-Finder wirkt dagegen weitgehend historisch. Zahlreiche dort gelistete Produkte stammen aus vergangenen Jahren oder sind längst fällig.

Das bedeutet allerdings nicht, dass das Instrument verschwunden ist.

Die DKB-Crowd meldete beispielsweise im Mai 2026 erstmals die erfolgreiche Platzierung eines Genussrechts. Eine Million Euro wurden für die Stadtwerke Kempen Elektromobilität GmbH zur Finanzierung des Ausbaus der Ladeinfrastruktur eingesammelt.

Genussrechte bleiben damit ein mögliches Mezzanine-Instrument.

Anleger müssen hier jedoch besonders genau auf Verlustbeteiligung, Nachrang, Laufzeit und Rückzahlungsbedingungen achten. Anders als klassische Anleihegläubiger können Genussrechtsinhaber wirtschaftlich deutlich näher am unternehmerischen Risiko stehen.

Fonds: Diversifikation hilft – sie beseitigt Kreditrisiken aber nicht

Anleihen-Finder führt auch verschiedene Fonds, die in Unternehmens- und Mittelstandsanleihen investieren.

Der FU Fonds – Bonds Monthly Income kommt derzeit beispielsweise auf ein Fondsvolumen von rund 145 Millionen Euro und investiert vollständig in Anleihen. Die größten Einzelpositionen liegen jeweils nur bei wenigen Prozent des Fondsvermögens.

Diversifikation kann das Risiko eines einzelnen Emittentenausfalls erheblich reduzieren.

Sie beseitigt aber weder Zinsänderungsrisiken noch Kreditrisiken des Gesamtmarktes.

Dass Fonds ebenfalls keine Einbahnstraße sind, zeigt der auf Anleihen-Finder noch gelistete Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS, der bereits seit 2023 liquidiert wird.

Und dann kommt auch noch die EZB

Zu den Unternehmensrisiken kommt ein verändertes Zinsumfeld.

Die Europäische Zentralbank hat am 10. September 2026 ihre drei Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Seit dem 16. September liegt der Einlagensatz bei 2,50 Prozent, der Hauptrefinanzierungssatz bei 2,65 Prozent.

Die EZB begründete die Entscheidung insbesondere mit anhaltendem Inflationsdruck und erwartet für 2026 eine durchschnittliche Inflation von 3,0 Prozent.

Für Mittelstandsanleihen ist das relevant.

Denn wenn bereits risikoarme Anlagen wieder höhere Renditen bieten, müssen riskantere Emittenten entsprechend mehr bezahlen.

Das könnte erklären, warum Kupons von sieben bis zehn Prozent derzeit keineswegs ungewöhnlich erscheinen.

Unser Fazit: 2026 ist kein Markt für Zinsjäger

Der Mittelstandsanleihemarkt funktioniert.

Das ist zunächst positiv.

Unternehmen können Kapital aufnehmen, bestehende Bonds refinanzieren und neue Investoren gewinnen.

Aber gleichzeitig zeigt die Entwicklung des Jahres 2026 sehr deutlich, dass Anleger wesentlich genauer hinschauen müssen.

7 Prozent sind nicht automatisch attraktiv.

9 Prozent sind nicht automatisch besser als 7 Prozent.

Und ein „Green Bond“, „Nordic Bond“, „Digital Bond“ oder „Performance Bond“ ist zunächst einmal nur eine bestimmte Struktur oder Bezeichnung.

Am Ende zählen andere Fragen:

Kann das Unternehmen den Zins aus seinem laufenden Geschäft erwirtschaften?

Wie hoch ist die Gesamtverschuldung?

Wofür wird das neue Geld verwendet?

Wird Wachstum finanziert oder lediglich eine alte Anleihe refinanziert?

Welche Sicherheiten bestehen?

Welchen Rang hat die Forderung?

Welche Covenants schützen die Anleger?

Und vor allem:

Woher soll am Ende der Laufzeit das Geld für die Rückzahlung kommen?

Genau die letzte Frage wird bei Hochzinsanleihen aus unserer Sicht viel zu selten gestellt.

Denn solange Zinsen gezahlt werden, sieht ein Investment oftmals hervorragend aus.

Ob eine Anleihe wirklich erfolgreich war, weiß der Anleger aber erst dann, wenn er auch sein eingesetztes Kapital vollständig zurückbekommen hat.

Stand der Recherche: 28. September 2026. Der Beitrag stellt keine Anlageberatung und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf einzelner Wertpapiere dar.

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