WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH
Hamburg
Jahresbericht zum 30.09.2023
GWP-Fonds
Jahresbericht für die Zeit vom: 01.10.2022 – 30.09.2023
Management und Verwaltung
Kapitalverwaltungsgesellschaft
WARBURG INVEST
KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH
Ferdinandstraße 75
D-20095 Hamburg
(im Folgenden: WARBURG INVEST)
Gezeichnetes und eingezahltes Kapital:
EUR 5.600.000,00
(Stand: 31. Dezember 2022)
Aufsichtsrat
Markus Bolder (seit dem 1. September 2022)
M.M. Warburg & CO (AG & Co.) Kommanditgesellschaft auf Aktien, Hamburg – Vorsitzender –
Thomas Fischer
Sprecher des Vorstandes
MARCARD, STEIN & CO AG, Hamburg – stellv. Vorsitzender –
Dipl.-Kfm. Uwe Wilhelm Kruschinski Hamburg
Geschäftsführung
Martin Hattwig
Matthias Mansel
Verwahrstelle
M.M.Warburg & CO (AG & Co.) Kommanditgesellschaft auf Aktien Ferdinandstraße 75
D-20095 Hamburg
Abschlussprüfer
BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Fuhlentwiete 12
D-20355 Hamburg DEUTSCHLAND www.bdo.de
Tätigkeitsbericht GWP-FONDS 01.10.2022 bis 30.09.2023
Das Portfoliomanagement des Investmentvermögens ist ausgelagert an die Grohmann & Weinrauter VermögensManagement GmbH, Königstein im Taunus.
1. Anlageziele und Anlagestrategie
Die Fondsstrategie besteht darin, mit verminderten Anteilswertschwankungen an der Entwicklung europäischer und amerikanischer Aktien zu partizipieren. Der maximale Aktienanteil beläuft sich auf 80 %. wobei US-Aktien und damit auch der US-Dollar als Fremdwährung wichtige Bestandteile der Anlagestrategie sind. Der GWP-Fonds investiert indexorientiert über ETFs in den europäischen und den amerikanischen Aktienmarkt. Ziel der Fondsstrategie ist es, einen systematisch niedrigeren Drawdown (Rückgang des Fondspreistrends) im Verlauf der Abwärtsbewegungen eines Aktientrendzyklus bei gleichzeitig möglichst hoher Partizipation am Potential der Marktaufwärtsbewegungen zu realisieren. Der Investitionsschwerpunkt zwischen den Märkten USA und Europa wird monatlich neu allokiert, wobei der Index mit der schwächeren Wertentwicklung von Aktien (gemessen in dessen Heimatwährung) untergewichtet wird. Dabei investiert der Fonds physisch jeweils hälftig in europäische und amerikanische Aktien-ETF. Die Steuerung der Allokation zwischen dem europäischen und US-amerikanischen Aktienmarkt und damit auch des Fremdwährungsanteils erfolgt dann über Futures auf die beiden Indizes STOXX 600 und S&P 500 in Kombination mit einem Währungs-Overlay durch Währungsfutures.
Wöchentlich wird die Wertentwicklung dieses Portfolios aus europäischen und amerikanischen Aktien (Basis-Investment) mit der Wertentwicklung eines Anleihenportfolios aus deutschen Staatsanleihen (Kurz- und Langläufer) verglichen (Austausch-Investment). Entwickelt sich das Basis-Investment der Aktien schwächer als das Austausch-Investment der Anleihen (Gesamtmarktrisiko der Aktienmärkte), führt dies systematisch zu einer Kurssicherung der Aktien über Futures-Kontrakte und zu einer Verlagerung der Chancen und Risiken von Aktien zu deutschen Staatsanleihen. Die Auswahl der Anlagen und die Steuerung des Risikomanagements folgen mathematischen Modellen.
2. Anlagepolitik und -ergebnis im Berichtszeitraum
Der Fonds startete das Geschäftsjahr im 2022er-Jahrestief von STOXX 600 und S&P 500. Zu diesem Zeitpunkt hatte auch der Fondspreis seinen Tiefpunkt. Der Fonds war in diesem ausgesprochen negativen Marktumfeld aus schwachem Aktienmarkt, Inflationsszenarien, Zinserhöhungen durch die Zentralbanken und einer befürchteten europäischen Gasmangellage im anstehenden Winter 2022 systematisch defensiv aufgestellt mit einer Aktienquote von lediglich 20% (unter Berücksichtigung der verkauften Future-Kontrakte). Trotz negativer makroökonomischer Vorgaben fielen die Aktienmärkte nicht weiter. Die Marktteilnehmer begannen sich ab Oktober 2022 mit Käufen auf steigende Kurse in der Zukunft, nach dem Zinshoch und nach einer rezessiven Marktphase, einzustellen. Der Fonds erhöhte mit dem steigenden Markt trendfolgend seine Aktienquote. Am Jahresende 2022 waren bereits wieder 50 % der Aktien nicht mehr über Futureskontrakte gegen Kursverluste gesichert. Die Disposition der Aktienquote folgte in den nächsten beiden Monaten trendfolgend den weiter steigenden Aktienkursen und erreichte im März 70 %.
Im März 2023 gerieten einige US-Regionalbanken und ebenso wie die Credit Suisse in der Schweiz unter Druck. Die Angst vor einer Bankenkrise belastete die Märkte. Der Fonds erhöhte konsequent die Sicherung der Aktien um 20 %. Da aber die Zentralbanken konsequent reagierten, konnten sie ein Negativ-Szenario wie im Herbst 2008 verhindern. Die Aktienquote des Fonds wurde mit den wieder steigenden Aktienkursen erneut auf 70 % erhöht und erreichte Anfang August 2023 den Maximalbereich von 80 %. Mit der Maximalquote der Aktien im Fonds hatte der Markt zeitgleich seine Höchststände im Berichtszeitraum erreicht. Im August und September 2023 bildete sich ein kurzfristiger Abwärtstrend. Bis zum Ende des Berichtszeitraums reduzierten die Risikomanagement-Algorithmen des Fonds die Aktienquote auf 60 %.
Der Anteilwert des GWP-FONDS stieg im Berichtszeitraum um 3,15%. Die Berechnung erfolgt gemäß Bundesverband Investment und Asset Management e.V. – BVI. Wir weisen darauf hin, dass historische Daten zu Wertentwicklungen des Fonds keine Prognose auf eine ähnliche Entwicklung in der Zukunft zulassen.
Quellen des Veräußerungsergebnisses
Das Veräußerungsergebnis ist insgesamt positiv. Die Gewinne resultieren im Wesentlichen aus Verkäufen von ETFs. Aus eingegangenen Future-Geschäften resultierte hingegen ein negatives Ergebnis.
3. Wesentliche Risiken im Berichtszeitraum
Zinsänderungsrisiken
Die Anleihenpositionen im Fonds unterliegen den Zinsänderungsrisiken. Im Berichtszeitraum war allerdings nur ein unwesentlicher Teil des Fondsvermögens in Renten angelegt.
Währungsrisiken
Die Inkaufnahme von Währungsrisiken bzw. -chancen hinsichtlich des USD ist inhärenter Teil der Anlagepolitik.
Sonstige Marktpreisrisiken
Der Fonds unterliegt neben dem oben genannten Zinsänderungs- und Währungsrisiken im Wesentlichen den Marktpreisrisiken des Aktienmarktes.
Operationelle Risiken
Operationelle Risiken werden als Gefahr von Verlusten definiert, die in Folge von Unangemessenheit oder Versagen von internen Kontrollen und Systemen, Menschen oder aufgrund externer Ereignisse eintreten, einschließlich Rechts- und Reputationsrisiken. Entsprechend den aufsichtsrechtlichen Vorgaben hat die Gesellschaft eine unabhängige Compliance-Funktion eingerichtet, die darauf ausgelegt ist, die Angemessenheit und Wirksamkeit der seitens der Gesellschaft zur Einhaltung externer und interner Vorgaben eingerichteten Maßnahmen und Verfahren zu überwachen und regelmäßig zu bewerten und somit die operationellen Risiken möglichst gering zu halten. Zudem wird die Ordnungsmäßigkeit sämtlicher relevanten Aktivitäten und Prozesse durch die Interne Revision überwacht. Ausgelagerte Bereiche sind in die Überwachung einbezogen. Im Berichtszeitraum kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen hinsichtlich der permanent bestehenden operationellen Risiken.
Liquiditätsrisiken
Der Schwerpunkt der Aktieninvestments erfolgt in liquiden ETFs, für die grundsätzlich nur ein geringes Liquiditätsrisiko bestehen sollte. Falls keine Liquidität aufgrund von Fondsverkäufen zur Verfügung gestellt werden muss, erfolgt die Steuerung der Aktienquote des Fonds nicht über den Kauf oder Verkauf von ETFs, sondern primär über hochliquide Futures-Kontrakte.
Bonitäts- und Adressenausfallrisiken
Aufgrund des Investments von Anleihen in hochliquide Titel bester Bonität ist das Adressenausfallrisiko als gering anzusehen.
Risiken von Trendfolgemodellen
Mögliche Risiken im Hinblick auf das erwirtschaftete Ergebnis ergeben sich für diesen Fonds aus der Verwendung von Trendfolgemodellen in Seitwärtsbewegungen. Trendfolger gehen bei jeder durch eigens entwickelte Algorithmen definierten Marktrichtungsänderung von einer Trendwende aus und disponieren entsprechend konsequent. Nicht jede Änderung führt aber zu einer Trendwende, sondern stellt sich von Fall zu Fall in der Rückbetrachtung als Korrektur im Trend heraus. Die entsprechend eingegangenen Positionen werden als sogenannte Fehlsignale – häufig mit Verlust – glattgestellt. Eine Häufung dieser Fehlsignale wird als Seitwärtsbewegung bezeichnet.
Risiken infolge des Ukraine-Krieges
Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf den GWP-Fonds sind derzeit nicht abschließend identifizierbar. Auch wenn für das Sondervermögen keine direkten oder indirekten Anlagen in der Ukraine oder Russland gehalten werden, ergeben sich aus den schon eingetretenen wirtschaftlichen Folgen des Konfliktes – wie Energieverteuerung bzw. -verknappung, Lieferkettenprobleme und in der Folge steigende Inflation und Zinssätze – sowie der allgemein stark erhöhten Unsicherheit Auswirkungen auf die Kapitalmärkte und damit generell auch – in unterschiedlicher Intensität – Auswirkungen auf das Investmentvermögen als Anlageprodukt.
4. Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum
Wesentliche Ereignisse für den GWP-Fonds waren im Berichtszeitraum nicht zu verzeichnen.
Jahresbericht für GWP-Fonds
Vermögensübersicht zum 30.09.2023
| Anlageschwerpunkte | Tageswert in EUR | % Anteil am Fondsvermögen |
| I. Vermögensgegenstände | 7.207.671,61 | 100,25 |
| 1. Verzinsliche Wertpapiere | 491.935,00 | 6,84 |
| 2. Investmentanteile | 6.039.715,06 | 84,00 |
| 3. Derivate | 26.418,86 | 0,37 |
| 4. Bankguthaben | 649.602,69 | 9,04 |
| II. Verbindlichkeiten | -17.868,98 | -0,25 |
| III. Fondsvermögen | 7.189.802,63 | 100,001) |
1) Auf Grund von Rundung bei der Berechnung % Anteil am Fondsvermögen, kann es zu geringfügigen Rundungsdifferenzen kommen.
Vermögensaufstellung zum 30.09.2023
| Gattungsbezeichnung | ISIN | Markt | Stück bzw. Anteile bzw. Whg. in 1.000 |
Bestand 30.09.2023 |
Käufe/ Zugänge |
Verkäufe/ Abgänge |
Kurs | Kurswert in EUR |
% des Fonds- vermögens |
|
| im Berichtszeitraum | ||||||||||
| Bestandspositionen | ||||||||||
| Börsengehandelte Wertpapiere |
EUR | 491.935,00 | 6,84 | |||||||
| Verzinsliche Wertpapiere |
||||||||||
| 0,0000 % Bundesrep.Deutschland Bundesschatzanw. v.22(24) |
DE0001104875 | EUR | 500 | 500 | 0 | % | 98,3870 | 491.935,00 | 6,84 | |
| Investmentanteile | EUR | 6.039.715,06 | 84,00 | |||||||
| Gruppenfremde Investmentanteile |
||||||||||
| AIS-Amundi Index S+P 500 ESG Act.Nom.UCITS ETF o.N. |
LU1437017863 | ANT | 4.126 | 5.685 | 1.559 | EUR | 115,4690 | 476.425,09 | 6,63 | |
| AIS-Amundi STOXX EUROPE 600 ESG Namens-Anteile C Cap.EUR |
LU1681040223 | ANT | 10.470 | 14.568 | 4.098 | EUR | 106,2896 | 1.112.852,11 | 15,48 | |
| InvescoMI S&P500 ESG ETF Registered Shares USD Acc.o.N. |
IE00BKS7L097 | ANT | 20.920 | 30.622 | 9.702 | EUR | 54,9131 | 1.148.781,21 | 15,98 | |
| Ly.1-Ly.1 STO.Eur.600 ESG(DR) Inhaber- Anteile I |
DE000ETF9603 | ANT | 15.245 | 0 | 6.125 | EUR | 45,5150 | 693.876,18 | 9,65 | |
| M.U.L.-LYX.Net Zero2050 S&PCl. Inh.-Ant. USD Acc.oN |
LU2198883410 | ANT | 20.453 | 0 | 7.854 | EUR | 26,1200 | 534.232,36 | 7,43 | |
| SPDR STOXX Europe 600 SRI UE Registered Acc.Shs EUR o.N. |
IE00BK5H8015 | ANT | 43.833 | 61.445 | 17.612 | EUR | 25,5300 | 1.119.056,49 | 15,56 | |
| UBS(Irl)ETF-S&P 500 ESG UC.ETF Reg. Shs A USD Acc. oN |
IE00BHXMHL11 | ANT | 32.569 | 48.043 | 15.474 | EUR | 29,3068 | 954.491,62 | 13,28 | |
| Summe Wertpapiervermögen |
EUR | 6.531.650,06 | 90,85 | |||||||
| Derivate | ||||||||||
| (Bei den mit Minus gekennzeichneten Beständen handelt es sich um verkaufte Positionen.) |
||||||||||
| Aktienindex- Derivate |
EUR | 31.166,00 | 0,43 | |||||||
| Forderungen/Verbindlichkeiten | ||||||||||
| Aktienindex- Terminkontrakte |
||||||||||
| FUTURE STXE 600 Index (Price) (EUR) 12.23 |
185 | EUR | Anzahl -53 | 20.701,00 | 0,29 | |||||
| E-Mini FUTURE S&P 500 Index 12.23 |
359 | USD | Anzahl -2 | 10.465,00 | 0,15 | |||||
| Devisen- Derivate Forderungen/Verbindlichkeiten |
EUR | -4.747,14 | -0,07 | |||||||
| Futures auf Währung |
||||||||||
| FUTURE Cross Rate EO/DL (DL-Preis fuer 1 EO) 12.23 |
359 | USD | Anzahl 3 | USD | 1,0595 | -4.747,14 | -0,07 | |||
| Bankguthaben, nicht verbriefte Geldmarktinstrument und Geldmarktfonds |
EUR | 649.602,69 | 9,04 | |||||||
| Bankguthaben | EUR | 649.602,69 | 9,04 | |||||||
| EUR – Guthaben bei: | ||||||||||
| M.M.Warburg & CO [AG & Co.] KGaA | EUR | 628.828,44 | % | 100,0000 | 628.828,44 | 8,75 | ||||
| Guthaben in Nicht-EU/EWR-Währungen | ||||||||||
| M.M.Warburg & CO [AG & Co.] KGaA | USD | 21.935,54 | % | 100,0000 | 20.774,25 | 0,29 | ||||
| Sonstige Verbindlichkeiten | EUR | -17.868,98 | -0,25 | |||||||
| Verwaltungsvergütung | EUR | -6.954,25 | -6.954,25 | -0,10 | ||||||
| Verwahrstellenvergütung | EUR | -778,63 | -778,63 | -0,01 | ||||||
| Prüfungskosten | EUR | -7.977,78 | -7.977,78 | -0,11 | ||||||
| Veröffentlichungskosten | EUR | -2.158,32 | -2.158,32 | -0,03 | ||||||
| Fondsvermögen | EUR | 7.189.802,63 | 100,001) | |||||||
| GWP-Fonds | ||||||||||
| Anteilwert | EUR | 108,76 | ||||||||
| Anzahl Anteile | STK | 66.110,000 | ||||||||
Fußnoten:
Hinweise:
Aufgrund einer Globalverpfändung dient der Wertpapierbestand ganz oder teilweise der Sicherung von Marginverpflichtungen aus Finanzterminkontrakten.
Wertpapierkurse bzw. Marktsätze
Die Vermögensgegenstände des Sondervermögens sind auf Grundlage der zuletzt festgestellten Kurse/Marktsätze bewertet.
Devisenkurse (in Mengennotiz)
| per 28.09.2023 | |||
| US-Dollar | (USD) | 10 559 000 | = 1 Euro (EUR) |
Marktschlüssel
Terminbörsen
| EDT | Eurex Deutschland |
| CME | Chicago Merc. Ex. |
Während des Berichtszeitraumes abgeschlossene Geschäfte, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung erscheinen:
– Käufe und Verkäufe in Wertpapieren, Investmentanteilen und Schuldscheindarlehen (Marktzuordnung zum Berichtsstichtag):
| Gattungsbezeichnung | ISIN | Stück bzw. Anteile Whg. in 1.000 |
Käufe bzw. Zugänge |
Verkäufe bzw. Abgänge |
Volumen in 1.000 |
| Nichtnotierte Wertpapiere | |||||
| Verzinsliche Wertpapiere | |||||
| 0,0000 % Bundesrep.Deutschland Bundesschatzanw. v.21(23) | DE0001104859 | EUR | 800 | 800 | |
| 0,0000 % Bundesrep.Deutschland Bundesschatzanw. v.21(23) | DE0001104834 | EUR | 0 | 400 | |
| Investmentanteile | |||||
| Gruppenfremde Investmentanteile | |||||
| HSBC S&P 500 UCITS ETF Registered Shares o.N. | IE00B5KQNG97 | ANT | 0 | 21.131 | |
| iSh.STOXX Europe 600 U.ETF DE Inhaber-Anteile | DE0002635307 | ANT | 0 | 27.068 | |
| iShs VII-Core S&P 500 U.ETF Reg. Shares USD (Acc) o.N. | IE00B5BMR087 | ANT | 0 | 3.122 | |
| Lyxor Index-L.Co.St.EO 600(DR) Actions Nom.UCITS ETF Acc oN | LU0908500753 | ANT | 0 | 6.221 | |
| Vanguard S&P 500 UCITS ETF Registered Shares USD Dis.oN | IE00B3XXRP09 | ANT | 0 | 16.827 | |
| Xtrackers Stoxx Europe 600 Inhaber-Anteile 1C o.N. | LU0328475792 | ANT | 0 | 7.820 | |
| Derivate | |||||
| Terminkontrakte | |||||
| Aktienindex-Terminkontrakte | |||||
| Verkaufte Kontrakte: | |||||
| (Basiswert(e): S+P 500, STXE 600 PR.EUR) | EUR | 13.125,27 | |||
| Gekaufte Kontrakte: | |||||
| (Basiswert(e): STXE 600 PR.EUR) | EUR | 5.602,25 | |||
| Futures auf Währung | |||||
| Gekaufte Kontrakte: | |||||
| (Basiswert(e): CROSS RATE EO/DL) | EUR | 9.538,03 |
Ertrags- und Aufwandsrechnung (inkl. Ertragsausgleich) für den Zeitraum vom 01.10.2022 bis 30.09.2023
| I. Erträge | ||
| 1. Zinsen aus Liquiditätsanlagen im Inland | EUR | 3.219,68 |
| 2. Erträge aus Investmentanteilen | EUR | 35.995,46 |
| 3. Sonstige Erträge | EUR | 582,40 |
| Summe der Erträge | EUR | 39.797,54 |
| II. Aufwendungen | ||
| 1. Zinsen aus Kreditaufnahmen | EUR | -1.229,20 |
| 2. Verwaltungsvergütung | EUR | -85.608,13 |
| 3. Verwahrstellenvergütung | EUR | -8.288,14 |
| 4. Prüfungs- und Veröffentlichungskosten | EUR | -7.968,35 |
| 5. Sonstige Aufwendungen | EUR | -1.006,76 |
| Summe der Aufwendungen | EUR | -104.100,58 |
| III. Ordentlicher Nettoertrag | EUR | -64.303,04 |
| IV. Veräußerungsgeschäfte | ||
| 1. Realisierte Gewinne | EUR | 580.971,77 |
| 2. Realisierte Verluste | EUR | -408.970,14 |
| Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften | EUR | 172.001,63 |
| V. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres | EUR | 107.698,59 |
| 1. Nettoveränderung der nicht realisierten Gewinne | EUR | -347.805,74 |
| 2. Nettoveränderung der nicht realisierten Verluste | EUR | 408.418,03 |
| VI. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres | EUR | 60.612,29 |
| VII. Ergebnis des Geschäftsjahres | EUR | 168.310,88 |
Entwicklung des Sondervermögens
| 2022/2023 | ||||
| I. Wert des Sondervermögens am Beginn des Geschäftsjahres | EUR | 9.635.758,78 | ||
| 1. Ausschüttung für das Vorjahr | EUR | -13.603,05 | ||
| 2. Mittelzufluss / -abfluss (netto) | EUR | -2.706.133,78 | ||
| a) Mittelzuflüsse aus Anteilschein-Verkäufen | EUR | 774.460,63 | ||
| b) Mittelabflüsse aus Anteilschein-Rücknahmen | EUR | -3.480.594,41 | ||
| 3. Ertragsausgleich / Aufwandsausgleich | EUR | 105.469,80 | ||
| 4. Ergebnis des Geschäftsjahres | EUR | 168.310,88 | ||
| davon nicht realisierte Gewinne | EUR | -347.805,74 | ||
| davon nicht realisierte Verluste | EUR | 408.418,03 | ||
| II. Wert des Sondervermögens am Ende des Geschäftsjahres | EUR | 7.189.802,63 |
Verwendung der Erträge des Sondervermögens
Berechnung der Ausschüttung (insgesamt und je Anteil)
| insgesamt | je Anteil 1) | ||
| I. für die Ausschüttung verfügbar | |||
| 1. Vortrag aus dem Vorjahr | EUR | 842.435,96 | 12,74 |
| 2. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres | EUR | 107.698,59 | 1,63 |
| 3. Zuführung aus dem Sondervermögen | EUR | 0,00 | 0,00 |
| II. Nicht für die Ausschüttung verwendet | |||
| 1. Der Wiederanlage zugeführt | EUR | 0,00 | 0,00 |
| 2. Vortrag auf neue Rechnung | EUR | 950.134,55 | 14,37 |
| III. Gesamtausschüttung | EUR | 0,00 | 0,00 |
| 1. Endausschüttung | EUR | 0,00 | 0,00 |
| a) Barausschüttung | EUR | 0,00 | 0,00 |
| b) Einbehaltene Kapitalertragsteuer | EUR | 0,00 | 0,00 |
| c) Einbehaltener Solidaritätszuschlag | EUR | 0,00 | 0,00 |
1) Auf Grund von Rundung bei der Berechnung % Anteil am Fondsvermögen, kann es zu geringfügigen Rundungsdifferenzen kommen.
Vergleichende Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre
| Geschäftsjahr | Fondsvermögen am Ende des Geschäftsjahres | Anteilwert am Ende des Geschäftsjahres | ||
| 2019/2020 | EUR | 3.928.908,53 | EUR | 100,38 |
| 2020/2021 | EUR | 6.231.623,07 | EUR | 113,73 |
| 2021/2022 | EUR | 9.635.758,78 | EUR | 105,59 |
| 2022/2023 | EUR | 7.189.802,63 | EUR | 108,76 |
Anhang gem. § 7 Nr. 9 KARBV
Angaben nach der Derivateverordnung
| das durch Derivate erzielte zugrundeliegende Exposure | EUR | 1.981.667,78 |
die Vertragspartner der Derivate-Geschäfte
M.M.Warburg & CO [AG & Co.] KGaA
| Bestand der Wertpapiere am Fondsvermögen (in %) | 90,85 |
| Bestand der Derivate am Fondsvermögen (in %) | 0,37 |
Die Auslastung der Obergrenze für das Marktrisikopotenzial wurde für dieses Sondervermögen gemäß der Derivateverordnung auf Grundlage von Messzahlen nach dem qualifizierten Ansatz relativ im Verhältnis zu dem zugehörigen Vergleichsvermögen ermittelt.
Dabei wird der potenzielle Risikobetrag für das Marktrisiko des Sondervermögens über die Risikokennzahl Value-at-Risk (VaR) dargestellt. Der VaR wird unter Anwendung des RiskManagers von MSCI RiskMetrics auf Basis historischer Simulation bestimmt.
Zur Ermittlung des potenziellen Risikobetrags für das Marktrisiko wird angenommen, dass die bei Geschäftsschluss im Sondervermögen befindlichen Finanzinstrumente oder Finanzinstrumentsgruppen weitere 10 Handelstage im Sondervermögen gehalten werden und ein einseitiges Prognoseintervall mit einem Wahrscheinlichkeitsniveau in Höhe von 99% (Konfidenzniveau) sowie ein effektiver historischer gleichgewichteter Beobachtungszeitraum von einem Jahr zugrunde liegen.
Potenzieller Risikobetrag für das Marktrisiko gem. § 28b Abs. 2 Satz 1 und 2 DerivateV
| kleinster potenzieller Risikobetrag | 3,41 % |
| größter potenzieller Risikobetrag | 8,03 % |
| durchschnittlicher potenzieller Risikobetrag | 5,25 % |
Zusätzlich zu den Angaben zur Marktrisikopotenzialermittlung sind auch Angaben zum Bruttoinvestitionsgrad des Sondervermögens, der sogenannten Hebelwirkung (Leverage) zu machen. Die Berechnung des Leverage basiert auf den Anforderungen des § 37 Abs. 4 DerivateV i.V.m § 35 Abs. 6 DerivateV und erfolgt analog zu Artikel 7 der EU Delegierten Verordnung 231/2013 (AIFM-VO). Dabei werden Derivate unabhängig vom Vorzeichen grundsätzlich additiv angerechnet.
| Im Geschäftsjahr erreichter durchschnittlicher Umfang des Leverage | 133,97 % |
Zusammensetzung des Vergleichsvermögens zum Berichtsstichtag
40% iBoxx EUR Sovereign Germany 1-3Years (TR)
30% S&P 500 COMPOSITE (NR)
30% STOXX Europe 600 NR Index
Sonstige Angaben
GWP-Fonds
| Anteilwert | EUR | 108,76 |
| Anzahl Anteile | STK | 66.110,000 |
Angewandte Verfahren zur Bewertung der Vermögensgegenstände (§§ 26 bis 29 und 34 KARBV)
Der Anteilwert wird gem. § 169 KAGB von der Kapitalverwaltungsgesellschaft ermittelt.
Die der Anteilwertermittlung im Falle von handelbaren Kursen zugrunde liegenden Wertpapierkurse bzw. Marktsätze werden von der Gesellschaft täglich selbst über verschiedene Datenanbieter bezogen. Dabei erfolgt die Bewertung für Rentenpapiere mit Kursen per 17:15 Uhr des Börsenvortages und die Bewertung von Aktien und börsengehandelten Aktienderivaten mit Schlusskursen des Börsenvortages. Die Einspielung von Zinskurven sowie Kassa- und Terminkursen für die Bewertung von Devisentermingeschäften und Rentenderivaten erfolgt parallel zu den Rentenpapieren mit Kursen per 17:15 Uhr.
Für Vermögensgegenstände, die weder zum Handel an einer Börse noch an einem organisierten Markt zugelassen sind oder für die kein handelbarer Kurs verfügbar ist, werden gem. § 168 Abs. 3 KAGB die Verkehrswerte zugrunde gelegt, die sich bei sorgfältiger Einschätzung auf Basis geeigneter Bewertungsmodelle unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten ergeben (§ 28 Abs. 1 KARBV). Die Verkehrswerte werden in einem mehrstufigen Bewertungsverfahren ermittelt. Die der Anteilwertermittlung im Falle von nicht handelbaren Kursen zugrunde liegenden Wertpapierkurse bzw. Marktsätze werden soweit möglich aus Kursen vergleichbarer Wertpapiere bzw. Renditekursen abgeleitet.
Die bezogenen Kurse werden täglich auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft. Hierzu prüft die Gesellschaft in Abhängigkeit von der Assetklasse die Kursbewegungen zum Vortag, die Kursaktualität, die Abweichungen gegen weitere Kursquellen sowie die Inputparameter für Modellbewertungen.
Investmentanteile werden mit ihrem letzten festgestellten und erhältlichen Net Asset Value bewertet.
Die Bankguthaben und übrigen Forderungen werden mit dem Nominalbetrag, die übrigen Verbindlichkeiten mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Festgelder werden – sofern sie kündbar sind und die Rückzahlung bei der Kündigung nicht zum Nennwert zuzüglich Zinsen erfolgt – mit dem Verkehrswert bewertet.
Die Bewertung des Wertpapiervermögens erfolgte zu 100,00% auf Basis von handelbaren Kursen.
Die Bewertung des Derivatevermögens erfolgte zu 100,00% auf Basis von handelbaren Kursen.
Angaben zur Transparenz sowie zur Gesamtkostenquote
GWP-Fonds
| Gesamtkostenquote | 1,45 % |
Die Beträge der Ausgabeaufschläge und Rücknahmeabschläge im Zeitraum vom 01.10.2022 bis 30.09.2023 für den Erwerb und die Rücknahme von Anteilen an Zielfonds betragen:
| Ausgabeaufschläge | 0,00 EUR |
| Rücknahmeabschläge | 0,00 EUR |
Die Gesamtkostenquote (Total Expense Ratio TER) drückt sämtliche vom Sondervermögen im Jahresverlauf getragenen Kosten und Zahlungen (ohne Transaktionskosten, Zinsen aus Kreditaufnahme und etwaiger erfolgsabhängiger Vergütung) im Verhältnis zum durchschnittlichen Nettoinventarwert des Sondervermögens aus. Der Aufwandsausgleich für die angefallenen Kosten wird nichtberücksichtigt.
Anteile von Investmentfonds der WARBURG INVEST werden i.d.R. unter Einschaltung Dritter, d.h. von Banken, Finanzdienstleistern, Maklern und anderen befugten dritten Personen erworben. Der Zusammenarbeit mit diesen Dritten liegt zumeist eine vertragliche Vereinbarung zugrunde, die festlegt, dass die WARBURG INVEST den Dritten für die Vermittlung der Fondsanteile eine bestandsabhängige Vergütung zahlt und den Dritten der Ausgabeaufschlag ganz oder teilweise zusteht. Diebestandsabhängige Vergütung zahlt die WARBURG INVEST aus den ihr zustehenden Verwaltungsvergütungen, d.h. aus ihrem eigenen Vermögen.
Im Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis 30.09.2023 erhielt die Kapitalverwaltungsgesellschaft WARBURG INVEST für das Sondervermögen keine Rückvergütung der aus dem Sondervermögen an die Verwahrstelle oder an Dritte geleisteten Vergütungen und Aufwendungserstattungen.
Verwaltungsvergütungssätze für im Sondervermögen gehaltene Investmentanteile
| Investmentanteile | Identifikation | Verwaltungsvergütungssatz p.a. in % |
| AIS-Amundi Index S+P 500 ESG Act.Nom.UCITS ETF o.N. | LU1437017863 | 0,120 |
| AIS-Amundi STOXX EUROPE 600 ESG Namens-Anteile C Cap.EUR | LU1681040223 | 0,180 |
| InvescoMI S&P500 ESG ETF Registered Shares USD Acc.o.N. | IE00BKS7L097 | 0,090 |
| Ly.1-Ly.1 STO.Eur.600 ESG(DR) Inhaber-Anteile I | DE000ETF9603 | 0,190 |
| M.U.L.-LYX.Net Zero2050 S&PCl. Inh.-Ant. USD Acc.oN | LU2198883410 | 0,070 |
| SPDR STOXX Europe 600 SRI UE Registered Acc.Shs EUR o.N. | IE00BK5H8015 | 0,120 |
| UBS(Irl)ETF-S&P 500 ESG UC.ETF Reg. Shs A USD Acc. oN | IE00BHXMHL11 | 0,120 |
Während des Berichtszeitraumes gehaltene Bestände in Investmentanteilen, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung erscheinen:
Gruppenfremde Investmentanteile
| HSBC S&P 500 UCITS ETF Registered Shares o.N. | IE00B5KQNG97 | 0,400 |
| iSh.STOXX Europe 600 U.ETF DE Inhaber-Anteile | DE0002635307 | 0,190 |
| iShs VII-Core S&P 500 U.ETF Reg. Shares USD (Acc) o.N. | IE00B5BMR087 | 0,070 |
| Lyxor Index-L.Co.St.EO 600(DR) Actions Nom.UCITS ETF Acc oN | LU0908500753 | 0,070 |
| Vanguard S&P 500 UCITS ETF Registered Shares USD Dis.oN | IE00B3XXRP09 | 0,070 |
| Xtrackers Stoxx Europe 600 Inhaber-Anteile 1C o.N. | LU0328475792 | 0,100 |
Wesentliche sonstige Erträge und sonstige Aufwendungen
GWP-Fonds
Wesentliche sonstige Erträge:
| Class Action Zahlung – Hypo Real Estate | EUR | 582,40 |
Transaktionskosten (Summe der Nebenkosten des Erwerbs (Anschaffungsnebenkosten) und der Kosten der Veräußerung der Vermögensgegenstände)
| Transaktionskosten | EUR | 15.493,15 |
Angaben zur Mitarbeitervergütung
| Stand | 31.12.2022 | |
| Gesamtsumme der im abgelaufenen Wirtschaftsjahr der KVG gezahlten Mitarbeitervergütung | ||
| (Inkl. Vorstand): | EUR | 4.370.428,31 |
| davon feste Vergütung | EUR | 3.672.928,31 |
| davon variable Vergütung | EUR | 697.500,00 |
| Direkt aus dem Fonds gezahlte Vergütungen: | EUR | 0,00 |
| Zahl der Mitarbeiter der KVG (inklusive Vorstand): | Anzahl | 37,00 |
| Gesamtsumme der im abgelaufenen Wirtschaftsjahr der KVG gezahlten Vergütung an bestimmte | ||
| Mitarbeitergruppen: | EUR | 3.099.424,12 |
| davon Geschäftsleiter | EUR | 875.246,83 |
| davon andere Risikoträger | EUR | 666.656,82 |
| davon Mitarbeiter mit Kontrollfunktion | EUR | 349.751,35 |
| davon Mitarbeiter mit gleicher Einkommensstufe | EUR | 1.207.769,12 |
Die Angaben zur Mitarbeitervergütung beziehen sich auf den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 und betreffen ausschließlich die in diesem Zeitraum bei der Gesellschaft beschäftigten Mitarbeiter.
Vergütungsgrundsätze der Gesellschaft
WARBURG INVEST unterliegt den für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden aufsichtsrechtlichen Vorgaben im Hinblick auf die Gestaltung ihres Vergütungssystems.
Die detaillierte Ausgestaltung hat die WARBURG INVEST in Vergütungsgrundsätzen geregelt, deren Ziel es ist, ,eine nachhaltige Vergütungssystematik unter Vermeidung von Fehlanreizen zur Eingehung übermäßiger Risiken sicherzustellen.
WARBURG INVEST Kapitalverwaltungsgesellschaft ist von der Größenordnung eine kleinere Kapitalverwaltungsgesellschaft und weist hinsichtlich der internen Organisation sowie der Art und des Umfangs der verwalteten Investmentvermögen und getätigten Wertpapiergeschäfte eine geringe Komplexität auf.
Die Einschätzung der geringen Komplexität im Bereich der internen Organisation beruht auf dem Sachverhalt, das WARBURG INVEST eine klassische interne Organisationsstruktur einer Kapitalverwaltungsgesellschaft aufweist mit den beiden Hauptfunktionen Portfoliomanagement und Risikocontrolling.
In Bezug auf die verwalteten Investmentvermögen und die getätigten Wertpapiergeschäfte ist eine geringe Komplexität der WARBURG INVEST gegeben, weil es sich in der weit überwiegenden Anzahl der verwalteten Investmentvermögen um OGAW oder um Spezial – AIF mit festen Anlagebedingungen handelt, deren Anlagebedingungen sich stark an die Rahmenbedingungen zu OGAW anlehnen.
Sowohl die vorgenannten Typen von Investmentvermögen als auch die anderen Typen (Gemischte Investmentvermögen, Sonstige Investmentvermögen) sowie die Finanzportfolioverwaltungsmandate investieren dabei in klassische Vermögensgegenstände und damit aktuell nicht in Vermögensgegenstände mit nennenswerter komplexer Struktur.
Die Vergütungsgrundsätze gelten für alle Mitarbeiter und Geschäftsführer der Gesellschaft. Durch das Vergütungssystem sollen keine Anreize geschaffen werden, übermäßige Risiken auf Ebene der verwalteten Investmentvermögen bzw. Finanzportfolioverwaltungsmandate oder auf Gesellschaftsebene einzugehen.
Vielmehr soll eine Kontrollierbarkeit der operationalen Risikokomponenten verbunden mit festgelegten Zuständigkeiten erreicht werden.
Die Geschäftsführung der WARBURG INVEST legt die allgemeinen Grundsätze der Vergütungspolitik fest, überprüft diese regelmäßig und ist für deren Umsetzung sowie gegebenenfalls notwendige Anpassungen. verantwortlich. Der Aufsichtsrat der WARBURG INVEST beaufsichtigt die Geschäftsführung bei der Umsetzung und stellt sicher, dass die Vergütungsgrundsätze mit einem soliden und wirksamen Risikomanagement vereinbar sind. Weiterhin stellt der Aufsichtsrat sicher, dass bei der Gestaltung der Umsetzung der Vergütungsgrundsätze und -praxis die Corporate-Governance-Grundsätze und -strukturen der WARBURG INVEST eingehalten werden.
Angaben zur Höhe der Vergütung
Ein Teil der Mitarbeiter der WARBURG INVEST erhält eine Vergütung in entsprechender Anwendung des Gehaltstarifvertrags für das private Bankgewerbe. Alle anderen Mitarbeiter erhalten eine einzelvertraglich vereinbarte feste Vergütung. Neben der festen Vergütung können Mitarbeitern variable Vergütungen in Form von Sonderzahlungen gewährt werden. Diese werden von der Geschäftsführung nach Ermessen festgelegt.
Die Vergütungen von Geschäftsleitern der WARBURG INVEST richten sich nach den jeweils geltenden vertraglichen Vereinbarungen. Die Geschäftsleiter erhalten eine einzelvertraglich vereinbarte fixe Vergütung, außerdem können ihnen variable Vergütungen in Form von Sonderzahlungen gewährt werden, die nach Ermessen vom Aufsichtsrat festgelegt werden.
Der Gewährung einer erfolgsabhängigen Vergütung liegt insgesamt eine Bewertung sowohl der Leistung des betreffenden Mitarbeiters, seiner Abteilung als auch des Gesamtergebnisses der Gesellschaft zugrunde. Bei der Bewertung der individuellen Leistung werden finanzielle wie auch nicht finanzielle Kriterien berücksichtigt. Variable Vergütungselemente sind nicht an die Wertentwicklung der verwalteten Investmentvermögen bzw. Finanzportfolioverwaltungsmandate gekoppelt. Die Auszahlung der variablen Vergütung erfolgt unter Anwendung des Proportionalitätsgrundsatzes ausschließlich monetär und nicht verzögert. Grundsätzlich beträgt die variable Vergütung nicht mehr als 40 % der fixen Vergütung für einen Mitarbeiter.
Vergütungsbericht und jährliche Überprüfung der Vergütungspolitik
Die Geschäftsführung erstellt jährlich einen Vergütungsbericht in Zusammenarbeit mit dem Personalbereich, dem Leiter des Risiko Controllings und dem Chief Compliance Officer. Auf Basis des Vergütungsberichtes überprüft der Aufsichtsrat jährlich die Umsetzung und ggf. Aktualisierung der Vergütungsgrundsätze. Besonderes Augenmerk legt der Aufsichtsrat dabei auf die Einhaltung eines angemessenen Verhältnisses zwischen dem Anteil der festen Vergütung und dem flexiblen Anteil.
Zusätzlich führt die Interne Revision der Gesellschaft eine unabhängige Prüfung der Gestaltung, der Umsetzung und der Wirkungen der Vergütungsgrundsätze der WARBURG INVEST durch.
Im Rahmen der Überprüfung der Vergütungspolitik ergaben sich keine Abweichungen von den festgelegten Vergütungsgrundsätzen.
Änderungen der festgelegten Vergütungspolitik
Es haben sich gegenüber dem Vorjahr keine wesentlichen Änderungen ergeben.
Angaben zur Mitarbeitervergütung im Auslagerungsfall (Portfoliomanagement)
Die WARBURG INVEST zahlt keine direkten Vergütungen aus dem Sondervermögen an Mitarbeiter des Auslagerungsunternehmens. Da das Auslagerungsunternehmen, die GROHMANN & WEINRAUTER VermögensManagement GmbH, Königstein im Taunus, mangels gesetzlicher Verpflichtung keine Vergütungsangaben veröffentlicht hat, entfallen die Angaben zur Mitarbeitervergütung im Auslagerungsfall.
Angaben für Institutionelle Anleger gemäß § 101 Abs. 2 Nr. 5 KAGB i.V.m. §134c Abs. 4 AktG
Wesentliche mittel- bis langfristige Risiken
Informationen über die wesentlichen mittel- bis langfristigen Risiken sind im Tätigkeitsbericht zu entnehmen.
Zusammensetzung des Portfolios, Portfolioumsätze und Portfolioumsatzkosten
Informationen über die Zusammensetzung des Portfolios, die Portfolioumsätze und die Portfolioumsatzkosten sind im Jahresbericht in den Abschnitten „Vermögensaufstellung“, „Während des Berichtszeitraumes abgeschlossene Geschäfte, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung erscheinen“ und „Angaben zur Transparenz sowie zur Gesamtkostenquote“ ersichtlich.
Berücksichtigung der mittel- bis langfristigen Entwicklung der Gesellschaft bei der Anlageentscheidung
Informationen zur Anlagestrategie und -politik sind im Tätigkeitsbericht im Abschnitt Anlagepolitik zu finden.
Einsatz von Stimmrechtsberatern und Umgang mit Interessenkonflikten
Angaben zur Stimmrechtsausübung sind auf der Webseite der Warburg Invest öffentlich zugänglich. Die Abstimmungs- und Mitwirkungspolicy ist unter folgendem Link zu finden: https://www.warburg-fonds.com/de/wir-ueber-uns/corporate-governance/Mitwirkungspolitik-Abstimmungsverhalten-und-Stimmrechtsausuebung/
Die Interessenkonflikt Policy ist unter folgendem Link zu finden:
https://www.warburg-fonds.com/de/wir-ueber-uns/corporate-governance/Umgang-mit-Interessenkonflikten/
Handhabung von Wertpapierleihgeschäften
Wertpapierleihgeschäfte wurden im Berichtszeitraum nicht getätigt.
Angaben zur SFTR Verordnung 2015/2365
Die Angaben gem. SFTR Verordnung 2015/2365 entfallen, da im Berichtszeitraum keine Geschäfte im Sinne dieser Verordnung getätigt wurden.
Hinweis an die Anleger
Da es sich um kein Mandat gem. Artikel 8 Absatz 1 oder in Artikel 9 Absätze 1, 2 oder 3 der VERORDNUNG (EU) 2019/2088 DES EUROPÄISCHEN
PARLAMENTS UND DES RATES vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor handelt, entfallen Angaben gem. Artikel 11 der vorgenannten Verordnung. Die diesem Finanzprodukt zugrundeliegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.
weitere zum Verständnis des Berichts erforderliche Angaben
Hinweis zu den Finanzaufstellungen:
Auf Grund von Rundung bei der Berechnung, kann es innerhalb der Finanzaufstellungen zu geringfügigen Rundungsdifferenzen kommen.
Hamburg, den 16. Januar 2024
WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH
Die Geschäftsführung
| Martin Hattwig | Matthias Mansel |
WIEDERGABE DES VERMERKS DES ABSCHLUSSPRÜFERS
An die WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH, Hamburg
PRÜFUNGSURTEIL
Wir haben den Jahresbericht des Sondervermögens GWP-Fonds – bestehend aus dem Tätigkeitsbericht für das das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023, der Vermögensübersicht und der Vermögensaufstellung zum 30. September 2023, der Ertrags- und Aufwandsrechnung, der Verwendungsrechnung, der Entwicklungsrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie der vergleichenden Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre, der Aufstellung der während des Berichtszeitraums abgeschlossenen Geschäfte, soweit diese nicht mehr Gegenstand der Vermögensaufstellung sind, und dem Anhang – geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresbericht in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des deutschen Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) und den einschlägigen europäischen Verordnungen und ermöglicht es unter Beachtung dieser Vorschriften, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen.
GRUNDLAGE FÜR DAS PRÜFUNGSURTEIL
Wir haben unsere Prüfung des Jahresberichts in Übereinstimmung mit § 102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESBERICHTS“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht zu dienen.
VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES AUFSICHTSRATS FÜR DEN JAHRESBERICHT
Die gesetzlichen Vertreter der WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresberichts, der den Vorschriften des deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresbericht es unter Beachtung dieser Vorschriften ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresberichts zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresberichts sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, Ereignisse, Entscheidungen und Faktoren, welche die weitere Entwicklung des Sondervermögens wesentlich beeinflussen können, in die Berichterstattung einzubeziehen. Das bedeutet u. a., dass die gesetzlichen Vertreter bei der Aufstellung des Jahresberichts die Fortführung des Sondervermögens durch die WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH zu beurteilen haben und die Verantwortung haben, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung des Sondervermögens, sofern einschlägig, anzugeben.
Der Aufsichtsrat der WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH zur Aufstellung des Jahresberichts des Sondervermögens.
VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESBERICHTS
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresbericht als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresbericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresberichts relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH abzugeben. |
| ― |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern der WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH bei der Aufstellung des Jahresberichts angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen auf der Grundlage erlangter Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fortführung des Sondervermögens durch die WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Vermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresbericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Vermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass das Sondervermögen durch die WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH nicht fortgeführt wird. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresberichts insgesamt, einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresbericht die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresbericht es unter Beachtung der Vorschriften des deutschen KAGB und der einschlägigen europäischen Verordnungen ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u. a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 16. Januar 2024
BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| gez. Dr. Zemke | gez. Butte |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |