26. Oktober 2026. In Hamburg hat die erste Sturmflut dieses Herbstes in der Nacht zum Montag mehrere Einsätze von Feuerwehr und Polizei ausgelöst.
Rettung an den Elbbrücken
An einer überfluteten Unterführung in der Zweibrückenstraße fuhr eine Autofahrerin in einen Bereich, der bereits stark unter Wasser stand.
Als das Fahrzeug zum Stillstand kam, reichte das Wasser nahezu bis zur Windschutzscheibe. Die Frau rettete sich auf das Dach ihres Autos.
Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten sie gegen 5:30 Uhr in Sicherheit. Anschließend wurde sie vorsorglich medizinisch betreut.
Hamburger Fischmarkt teilweise überflutet
Auch am Fischmarkt stieg das Wasser so stark an, dass mehrere abgestellte Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten.
Die Feuerwehr registrierte innerhalb von 24 Stunden insgesamt 36 wetterbedingte Einsätze.
Mehr als 150 Menschen sitzen in S-Bahn fest
Auf der S-Bahnstrecke in Richtung Stade wurde ein Zug am Sonntagabend durch einen umgestürzten Baum an der Weiterfahrt gehindert.
Mehr als 150 Fahrgäste mussten etwa zwei Stunden warten, bis die Situation bewältigt werden konnte.
Fazit
Die Ereignisse zeigen die Risiken überfluteter Straßen und die Auswirkungen von Wetterereignissen auf den öffentlichen Verkehr. Besonders gefährlich ist das Befahren von Unterführungen, deren Wassertiefe nicht zuverlässig eingeschätzt werden kann.