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Frau am Münchner U-Bahnhof Moosach schwer verletzt – Polizei ermittelt gegen 34-Jährigen

planet_fox (CC0), Pixabay

Am Samstagmorgen, dem 24. Oktober 2026, ist eine 49-jährige Frau am U-Bahnhof Moosach in München schwer verletzt worden. Ein 34-jähriger Mann steht im Verdacht, sie unvermittelt mit einem spitzen Gegenstand angegriffen zu haben. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen noch am Bahnhof fest. Die Mordkommission ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 7.20 Uhr im Zwischengeschoss des Bahnhofs. Die Frau befand sich im Bereich einer Treppe zum Bahnsteig, als sie von dem Mann angegriffen worden sein soll.

Dabei erlitt sie schwere Verletzungen am Oberkörper und stürzte mehrere Meter die Treppe hinunter.

Passanten und Arzt leisten Erste Hilfe

Mehrere Zeugen reagierten unmittelbar auf den Vorfall und kümmerten sich um die Verletzte.

Ein zufällig anwesender Arzt versorgte die 49-Jährige, bis Rettungsdienst und Notarzt eintrafen.

Zwei weitere Passanten verwickelten den mutmaßlichen Angreifer in ein Gespräch. Dadurch blieb er bis zum Eintreffen der Polizei am Tatort.

Die Frau wurde in ein Münchner Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Nach den zuletzt veröffentlichten Polizeiangaben besteht keine Lebensgefahr.

Tatwaffe und Motiv noch ungeklärt

Am Bahnhof stellten die Ermittler ein Messer sicher. Ob es sich dabei tatsächlich um die Tatwaffe handelt, wird noch untersucht.

Nach bisherigen Erkenntnissen kannten sich die Frau und der Tatverdächtige nicht.

Die Polizei teilte außerdem mit, dass der 34-Jährige während und nach dem Vorfall psychisch auffällig gewirkt habe. Eine gesicherte medizinische Diagnose oder ein Zusammenhang mit der mutmaßlichen Tat lässt sich daraus nicht ableiten.

Ob gegen den Mann ein Haftbefehl oder ein Unterbringungsbefehl beantragt wird, war zunächst offen.

Mordkommission übernimmt Ermittlungen

Der Bahnsteig der U-Bahnlinie U3 blieb wegen der polizeilichen Maßnahmen bis etwa 10.30 Uhr gesperrt.

Die Münchner Mordkommission untersucht nun den genauen Tatablauf und die Hintergründe des Angriffs.

Gegen den 34-Jährigen besteht der Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts. Ob und in welcher Form er strafrechtlich verantwortlich ist, muss das weitere Verfahren klären. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

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