Der Staatsschutz ermittelt wegen eines Vorfalls, der sich kurz vor einem geplanten Besuch des Vernichtungslagers Auschwitz ereignet hat. Mehrere Schüler aus Laatzen bei Hannover sollen während einer Kursfahrt nach Polen in angetrunkenem Zustand den Hitlergruß gezeigt haben. Ein Video des Vorfalls wurde in einem sozialen Netzwerk veröffentlicht.
Ein Polizeisprecher erklärte, dass wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt wird. Die fünf beteiligten 17-Jährigen wurden inzwischen vom Schulunterricht suspendiert.
Die Schulleitung betonte, dass solch ein Verhalten in keiner Weise toleriert wird und die notwendigen Konsequenzen gezogen werden. Zudem wird den betroffenen Schülern eine intensive Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte nahegelegt, um das Bewusstsein für die Tragweite ihrer Handlungen zu schärfen.
Eltern und Schüler der betroffenen Schule wurden über den Vorfall informiert. Es wurde zudem ein Gesprächsangebot durch die Schulsozialarbeit und externe Berater bereitgestellt, um die Vorkommnisse aufzuarbeiten und zukünftige Präventionsmaßnahmen zu besprechen.
Die Schulleitung und die zuständigen Behörden arbeiten eng zusammen, um sicherzustellen, dass die Vorfälle gründlich untersucht und angemessen geahndet werden. Der Vorfall hat weitreichende Diskussionen über den Umgang mit der Geschichte und die Verantwortung der Bildungseinrichtungen in der Vermittlung von demokratischen Werten ausgelöst.