LVZ Leipziger Volkszeitung, Verbraucherzentrale Sachsen und das Geschwätz in Sachen PIM Gold

Natürlich schätzen auch wir die Verbraucherzentrale als vertrauensvolle Institution, wenn es um die Interessen der Verbraucher geht. Manchmal aber müssen auch wir den Kopf über so manches Statement schütteln und stellen uns die Frage, wie qualifiziert denn so manche Mitarbeiterin der Verbraucherzentarle Sachsen wirklich ist?

Zudem muss man die Frage nach einer seriöse Recherche des verantwortlichen Redakteurs der LVZ wohl eher verneinen.

Natürlich ist eine Interessengemeinschaft im Falle PIM Gold und Premium Gold Deutschland dann sinnvoll, solang diese nicht von Vermittlern gegründet wurde, wie das hier wohl der Fall ist unseren Recherchen zufolge. Solche Interessengemeinschaften dienen doch sowohl dem Meinungsaustausch, als auch der Bündelung der Kräfte für das weitere Vorgehen in diesem Goldskandal. Einigkeit macht stark!

In dem entsprechenden Artikel der LVZ kann man diesbezüglich zum Beispiel nachlesen: „Nicht nur die Verbraucherzentrale Sachsen sieht das Projekt ausgesprochen kritisch. ‚Man darf vermuten, dass es sich bei den Gründungsmitgliedern um die ehemalige Führungselite der PIM/PGD handelt‘, sagte ein Firmeninsider gegenüber der LVZ. ‚Das lässt für mich die Frage zu, ob man hier nicht gezielt die Vermittler und Kunden zu beeinflussen versucht, um eigene strafrechtlich relevante Dinge zu vertuschen und um weitere Zeit zu gewinnen.’“

Mit Verlaub, wenn ich so etwas lese, dann habe ich wirklich große Zweifel, ob es die Person, die diese Aussage von sich gegeben haben soll wirklich gibt, und auch an dem Intellekt des Artikelverfassers.

Nun, die Führungselite der PIM Gold sitzt in Untersuchungshaft, wie man nachlesen kann. Will man den Vermittlern hier allen ernstes „strafrechtlich relevantes Verhalten“ vorwerfen? Dann sollte man dafür aber auch Beweise vorlegen. Jeder Vermittler, mit dem wir in unserer Redaktion gesprochen haben, war von dem Vorgang selber sehr betroffen, wie man unschwer an den Reaktionen feststellen konnte.

Meines Wissens nach waren alle Vermittler auch selbständig und hatten keinerlei Einfluss auf den innerbetrieblichen Bereich wie den Goldeinkauf , die Lagerung, die Anlegerverwaltung usw. Hier ein strafrechtliches Verhalten zu vermuten geht, weit über die Verdachtsbericherstattung hinaus. Das sollte auch der Artikelverfasser wissen. Zusätzlich auch noch alle Vermittler pauschal zu kriminalisieren, ist einer angeblich doch so seriösen Zeitung wie der LVZ unwürdig. Auch das mit dem angeblichen Firmeninsider halten wir für ein Gerücht, um den Artikel attraktiv zu machen. Es ist möglich, dass da ein „Mister Wichtig“ sich als Firmeninsider verkauft hat.

Nun, ich empfehle jedem Anleger, sich immer ein eigenes Bild zu machen und solches Geschwätz wie im Artikel der LVZ genau als das zu sehen, was es ist: „Geschwätz“. Dass man dafür noch bezahlen soll, um so einen Quatsch zu lesen, ist einfach unglaublich. Nun denn, Madsack Verlag Hannover eben…eine SPD Beteiligung.

Eine Antwort

  1. Ralf Breitenfelder 21. September 2019

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