Spam von der St. Publius-Gruppe von Peter Knappertsbusch

Erst vor zwei Monaten haben wir vor der St. Publius Services Ltd. gewarnt, die mit Spam-Mails Werbung für Bitcoin macht, aber eigentlich „Unternehmensgründungs- , Verwaltungs- und Treuhanddienstleistungen“ anbietet. Nun hat man anscheinend darauf reagiert und bewirbt in aktuellen unerwünschten Mails Investments in nicht näher bezeichnete „expandierende Unternehmen“, die eine garantierte Rendite von sieben Prozent einbringen sollen. Sitze des Unternehmens finden sich laut Webseite in:

St. Publius Corporate Services Ltd.
201a Victoria Street
London SW1E 5NE
United Kingdom

Internationale Tochtergesellschaften der St. Publius Gruppe:

St. Publius Malta Limited
22/12 Strait Street
VLT 1432 Valletta
Malta

St. Publius Hongkong Limited
18A, 18/F, Two Chinachem Plaza
68 Connaught Road Central
Hongkong

St. Publius Consulting INC
243 E. 138th Street
Bronx, NY 10451
USA

In der Auflistung fehlen noch drei Adressen, die auf der Partnerseite stpublius.net aufgeführt sind:

St. Publius Corporate Services OÜ
Tornimäe tn 5, Tallina Linn, 10145 Tallin,  Estland
St. Publius Deutschland UG
Spessartstrasse 1, 63170 Obertshausen, Deutschland
St. Publius Belize Ltd.
123 Barrak Road, Belize City, Belize

Chef und DPO ist Peter Knappertsbusch, ein rheinischer Unternehmer, der es laut der WirtschaftsWoche OnlineAnfang der 2000er-Jahre mit seinem Internetunternehmen Quickprinter zu lokalem Ruhm brachte. 2010 siedelte er persönlich nach London und mit seinem Druckunternehmen nach Malta über und erweiterte sein Portfolio um „steuerliche Dienstleistungen.“ Schon im Oktober 2013 wurde davor gewarnt, dass das Unternehmen Finanzdienstleistungen ohne Lizenz anbiete. Doch geschehen ist seitdem nichts…

Wir halten hier natürlich unsere Warnungen aufrecht! Die Tochterunternehmen besitzen der Webseite zufolge in der Tat keine Lizenzen: „St. Publius Corporate Services Ltd. (UK) ist von der HM Revenue & Customs authorisiert Unternehmensgründungs- , Verwaltungs- und Treuhanddienstleistungen weltweit anzubieten. Die einzelnen Tochtergesellschaftern verfügen nicht über eigene Lizenzen.“ Darüber hinaus wird mit Spam-Mails für ein unlauteres Geschäftsmodell geworben…

8 Kommentare

  1. Weber 28. Oktober 2018
  2. V.S 13. November 2018
  3. Lou 24. November 2018
  4. Hausmann 2. Januar 2019
  5. Andreas 25. Mai 2019
  6. Brinkmann 11. Juni 2019
  7. Thomas 21. Juni 2019

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