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US Leitzins

Die US-Notenbank Fed hat ihren Leitzins wie erwartet nicht verändert.

Der Zielsatz für Tagesgeld liege weiterhin in einer Spanne von null bis 0,25 Prozent, teilte die Federal Reserve heute in Washington mit.Volkswirte hatten einhellig mit dieser Entscheidung gerechnet. Damit liegt der Leitzins bereits seit rund zweieinhalb Jahren auf dem Rekordtief. Die Fed hatte ihn während der Finanzkrise im Dezember 2008 auf diese Spanne verringert. Vor Beginn der Krise im Sommer 2007 hatte der Zinssatz noch bei 5,25 Prozent gelegen.

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  1. „Zunächst muss daher allgemein erkannt und anerkannt werden, dass bei den gegenwärtigen Geldordnungen ein grundlegender und gravierender Fehler vorliegt, der die gesamte Gesellschaft destabilisieren wird“:

    Dr. Jürgen Kremer, Prof. für Wirtschaftsmathematik

    Wenn das Geld selbst fehlerhaft ist, gibt es keine wie auch immer geartete „Finanzpolitik“, um den bevorstehenden Zusammenbruch des Geldkreislaufs – und damit unserer gesamten „modernen Zivilisation“ – aufzuhalten! Seit Herbst 2008 läuft die Weltwirtschaft in ein Phänomen, das der „Jahrhundertökonom“ John Maynard Keynes als „Liquiditätsfalle“ bezeichnete. Davon hat es in der Geschichte der halbwegs zivilisierten Menschheit viele gegeben (schon solange der Mensch Zinsgeld, anfangs Edelmetallgeld, benutzt) und alle Hochkulturen und Weltreiche sind an der Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz zugrunde gegangen:

    Befindet sich eine Volkswirtschaft in der Liquiditätsfalle (z. B. Japan), kann der Staatsbankrott dadurch hinausgezögert werden, dass ein Teil der Geldvermögen direkt oder indirekt im Ausland angelegt wird, wo der Zinsfuß noch höher ist. Damit geraten diese Volkswirtschaften (z. B. China) umso mehr unter Druck, weil die dortige Bevölkerung die zusätzliche Zinslast zu tragen hat, bis auch in diesen Ländern (Schwellenländer) der Zinsfuß auf die Liquiditätspräferenzgrenze absinkt (der Anstieg des Zinsfußes in Griechenland, Portugal, Irland, etc. entsteht allein aus einem überproportionalen Anstieg der Risikoprämie, während die Liquiditätsverzichtsprämie weiterhin sinkt). Am Ende kommt es zur globalen Liquiditätsfalle! Die Heilige Schrift bezeichnet dieses Ereignis als „Armageddon“.

    „Wenn ein ausgezeichneter, aber ältlicher Wissenschaftler erklärt, etwas sei möglich, so hat er fast immer Recht. Wenn er erklärt, etwas sei unmöglich, so irrt er sich mit großer Wahrscheinlichkeit.“

    Arthur C. Clarke (1. Gesetz der Zukunft)

    Studierte Volkswirtschaftler sind deshalb ratlos gegenüber der „Finanzkrise“, weil sie über die noch bestehende, seit jeher fehlerhafte Makroökonomie nicht hinaus denken können.

    „Die einzige Möglichkeit, die Grenzen des Möglichen zu entdecken, ist, sich über diese hinaus ein Stück ins Unmögliche zu wagen.“

    (2. Gesetz der Zukunft)

    Gewählte Politiker sind deshalb ratlos, weil es ihnen aufgrund ihrer „gesellschaftlichen Position“ unmöglich ist, sich ins „Unmögliche“ zu wagen.

    „Jede weit genug entwickelte Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“

    (3. Gesetz der Zukunft)

    Das gilt auch für die Technologie der Makroökonomie, deren Verständnis, solange sie noch fehlerhaft ist, dem arbeitenden Volk verwehrt werden muss. Anderenfalls hätte das, was wir heute „moderne Zivilisation“ nennen, gar nicht erst entstehen können! Das war (und ist noch) der einzige Zweck der Religion. Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert: http://www.deweles.de/willkommen.html

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