Zur Beschaffung von Devisen hat die marode DDR Mitte der 1980er- Jahre sogar Häftlinge zu Blutspenden gezwungen. Das Blut wurde dann gewinnbringend in den Westen verkauft. Das Bayerische Rote Kreuz habe das Blut über einen Schweizer Zwischenhändler eingekauft, berichtete das ARD- Politmagazin „Report Mainz“ am Dienstag unter Berufung auf eine bisher unveröffentlichte Studie der Stasi- Unterlagenbehörde.