Die Windpark Gribbohm GmbH & Co. KG mit Sitz in Gribbohm in Schleswig-Holstein hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Die Bilanz zeigt ein Unternehmen mit einem Anlagevermögen von rund neun Millionen Euro, einem vergleichsweise hohen Bestand an liquiden Mitteln und weiterhin erheblichen finanziellen Verpflichtungen.
Die Bilanzsumme verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um rund 983.000 Euro auf 11,81 Millionen Euro. Gleichzeitig reduzierte das Unternehmen seine bilanzierten Verbindlichkeiten um mehr als eine Million Euro.
Das ausgewiesene Eigenkapital blieb unverändert bei 1,12 Millionen Euro.
Auffällig ist zudem, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2025 durchschnittlich keine Arbeitnehmer beschäftigte.
Die Zahlen geben einen Einblick in die Vermögens- und Finanzierungsstruktur der Windparkgesellschaft. Ob sie im Geschäftsjahr wirtschaftlich erfolgreich gearbeitet hat, lässt sich aus der veröffentlichten Bilanz allein jedoch nicht abschließend beurteilen.
Die wichtigsten Bilanzzahlen im Überblick
| Kennzahl | 2025 | 2024 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 11.811.420,55 € | 12.794.153,15 € | −7,7 % |
| Anlagevermögen | 9.003.861,00 € | 9.725.700,00 € | −7,4 % |
| Umlaufvermögen | 2.408.020,42 € | 2.671.628,87 € | −9,9 % |
| Liquide Mittel | 2.076.625,75 € | 2.332.860,42 € | −11,0 % |
| Eigenkapital | 1.120.000,00 € | 1.120.000,00 € | unverändert |
| Rückstellungen | 240.369,59 € | 210.185,07 € | +14,4 % |
| Verbindlichkeiten | 10.451.050,96 € | 11.463.968,08 € | −8,8 % |
Quelle: Jahresabschluss der Windpark Gribbohm GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr 2025. Prozentwerte gerundet.
Bilanzsumme sinkt um fast eine Million Euro
Zum 31. Dezember 2025 weist die Gesellschaft eine Bilanzsumme von 11.811.420,55 Euro aus.
Ein Jahr zuvor waren es noch 12.794.153,15 Euro.
Damit verringerte sich die Bilanzsumme um 982.732,60 Euro beziehungsweise rund 7,7 Prozent.
Ein wesentlicher Teil dieser Veränderung entfällt auf das Anlagevermögen.
Dieses ging von 9.725.700 Euro auf 9.003.861 Euro zurück.
Das entspricht einem Rückgang von 721.839 Euro.
Das Anlagevermögen besteht nahezu vollständig aus Sachanlagen.
Zum Jahresende 2025 waren dafür 8.991.861 Euro bilanziert.
Die Finanzanlagen blieben mit 12.000 Euro gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Bei einer Windparkgesellschaft können technische Anlagen einen erheblichen Teil des Sachanlagevermögens ausmachen. Der vorliegende Abschluss enthält allerdings keine detaillierte Aufstellung einzelner Windenergieanlagen.
Deshalb lässt sich aus den veröffentlichten Zahlen nicht erkennen, welche konkreten Vermögensgegenstände den größten Anteil ausmachen.
Abschreibungen können den Rückgang des Anlagevermögens erklären
Im Anhang erläutert die Gesellschaft, dass abnutzbare Sachanlagen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben werden.
Die Abschreibungen erfolgen linear.
Damit wird der bilanzielle Wert entsprechender Vermögensgegenstände regelmäßig reduziert.
Der Rückgang des Sachanlagevermögens ist mit einer solchen Abschreibungspraxis vereinbar.
Allerdings lässt sich anhand der veröffentlichten Bilanz nicht feststellen, welcher Anteil der Veränderung tatsächlich auf Abschreibungen, Investitionen oder mögliche Anlagenabgänge entfällt.
Ein gesonderter Anlagenspiegel mit den einzelnen Bewegungen liegt in den bereitgestellten Angaben nicht vor.
Der sinkende Buchwert darf daher nicht ohne Weiteres mit einem entsprechenden Rückgang des tatsächlichen Marktwerts der technischen Anlagen gleichgesetzt werden.
Mehr als zwei Millionen Euro auf Bankkonten
Ein wichtiger Bestandteil der Aktivseite sind die liquiden Mittel.
Zum Jahresende 2025 verfügte die Gesellschaft über Kassenbestände und Bankguthaben von insgesamt 2.076.625,75 Euro.
Im Vorjahr waren es 2.332.860,42 Euro.
Der Bestand verringerte sich somit um 256.234,67 Euro.
Trotz dieses Rückgangs entfielen zum Bilanzstichtag rund 17,6 Prozent der Bilanzsumme auf liquide Mittel.
Das ist für die Beurteilung der kurzfristigen Zahlungsfähigkeit eine relevante Größe.
Allerdings lässt sich aus dem Bankguthaben allein nicht ableiten, wie viel Geld der Gesellschaft tatsächlich frei zur Verfügung steht.
Bei projektfinanzierten Unternehmen können beispielsweise vertragliche Vorgaben, Rücklagenpflichten oder andere Zweckbindungen bestehen.
Ob solche Beschränkungen im konkreten Fall vorliegen, geht aus dem Jahresabschluss nicht hervor.
Auch die Gründe für den Rückgang der Bankguthaben werden nicht näher erläutert.
Forderungen bleiben weitgehend stabil
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beliefen sich zum Jahresende 2025 auf 331.394,67 Euro.
Im Vorjahr waren es 338.768,45 Euro.
Damit ergibt sich ein Rückgang um 7.373,78 Euro.
Die Veränderung fällt im Verhältnis zur Bilanzsumme vergleichsweise gering aus.
Welche einzelnen Forderungsarten enthalten sind, lässt sich aus den vorliegenden Angaben nicht erkennen.
Es bleibt deshalb offen, ob es sich überwiegend um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, steuerliche Ansprüche oder andere Vermögensgegenstände handelt.
Verbindlichkeiten um mehr als eine Million Euro reduziert
Besonders auffällig ist die Entwicklung der Verbindlichkeiten.
Diese beliefen sich zum 31. Dezember 2025 auf 10.451.050,96 Euro.
Ein Jahr zuvor hatte die Gesellschaft noch 11.463.968,08 Euro ausgewiesen.
Damit wurden die bilanzierten Verbindlichkeiten um 1.012.917,12 Euro beziehungsweise rund 8,8 Prozent reduziert.
Der Rückgang ist ein wesentliches Merkmal des Jahresabschlusses.
Er zeigt, dass der ausgewiesene Bestand an finanziellen Verpflichtungen zum Bilanzstichtag geringer war als im Vorjahr.
Aus der Bilanz allein lässt sich allerdings nicht vollständig nachvollziehen, durch welche einzelnen Vorgänge diese Veränderung entstanden ist.
Denkbar sind beispielsweise planmäßige Darlehenstilgungen oder Veränderungen anderer Verbindlichkeitspositionen.
Welche Ursachen tatsächlich ausschlaggebend waren, wird im veröffentlichten Anhang nicht näher aufgeschlüsselt.
Langfristige Verbindlichkeiten dominieren die Finanzierung
Von den insgesamt rund 10,45 Millionen Euro Verbindlichkeiten hatten zum Jahresende 2025 rund 9,80 Millionen Euro eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten beliefen sich auf 651.536,96 Euro.
Damit entfielen rund 93,8 Prozent der gesamten Verbindlichkeiten auf längerfristige Verpflichtungen.
Die hohe Bedeutung langfristiger Finanzierung ist bei kapitalintensiven Infrastrukturprojekten grundsätzlich nachvollziehbar.
Windenergieanlagen erfordern erhebliche Anfangsinvestitionen, deren Finanzierung sich über längere Zeiträume erstrecken kann.
Ob die ausgewiesenen Verbindlichkeiten der Windpark Gribbohm GmbH & Co. KG tatsächlich überwiegend aus Bankdarlehen zur Finanzierung von Windenergieanlagen bestehen, lässt sich aus den veröffentlichten Angaben jedoch nicht eindeutig feststellen.
Die Bilanz nennt lediglich die Höhe und die Laufzeitstruktur der Verbindlichkeiten.
Auffälligkeit im Anhang: Angaben zu Laufzeiten über fünf Jahren
Im Anhang wird ein Betrag von 9.799.514 Euro als Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bezeichnet.
Dieser Betrag entspricht exakt der in der Bilanz ausgewiesenen Summe der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Dass beide Beträge identisch sind, könnte bedeuten, dass sämtliche längerfristigen Verbindlichkeiten tatsächlich noch mehr als fünf Jahre laufen.
Es könnte aber auch auf eine ungenaue Darstellung der Laufzeitangaben hindeuten.
Ohne weitere Unterlagen lässt sich diese Übereinstimmung nicht abschließend erklären.
Für eine genaue Beurteilung der Finanzierungsstruktur wären ergänzende Informationen zu den Darlehensverträgen und ihren Fälligkeiten erforderlich.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gehen zurück
Die Gesellschaft weist außerdem Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus.
Diese beliefen sich zum Jahresende 2025 auf 494.888,77 Euro.
Im Vorjahr waren es noch 763.961,09 Euro.
Der Rückgang beträgt 269.072,32 Euro beziehungsweise rund 35,2 Prozent.
Damit verringerte sich der Bestand an Verpflichtungen gegenüber den Gesellschaftern deutlich.
Solche Verbindlichkeiten können beispielsweise aus Darlehen oder anderen finanziellen Beziehungen zwischen einer Gesellschaft und ihren Gesellschaftern entstehen.
Welche konkreten Vereinbarungen bei der Windpark Gribbohm GmbH & Co. KG zugrunde liegen, ist dem veröffentlichten Abschluss nicht zu entnehmen.
Auch über Zinssätze, Rückzahlungsbedingungen oder mögliche Sicherheiten werden keine detaillierten Angaben gemacht.
Eigenkapital bleibt bei 1,12 Millionen Euro
Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt unverändert 1.120.000 Euro.
Es besteht vollständig aus den ausgewiesenen Kapitalanteilen der Kommanditisten.
Ein Bilanzgewinn oder Bilanzverlust wird weder für 2025 noch für 2024 ausgewiesen.
Die Eigenkapitalquote beträgt damit zum Jahresende 2025 rund 9,5 Prozent.
Im Vorjahr lag sie bei rund 8,8 Prozent.
Die Quote hat sich somit leicht verbessert.
Diese Entwicklung ergibt sich daraus, dass die Bilanzsumme gesunken ist, während das ausgewiesene Eigenkapital unverändert blieb.
Eine Eigenkapitalquote von rund 9,5 Prozent zeigt zugleich, dass die Gesellschaft überwiegend über Verbindlichkeiten und Rückstellungen finanziert ist.
Das bedeutet nicht automatisch, dass eine wirtschaftliche Krise vorliegt.
Bei kapitalintensiven Projekten können hohe Fremdfinanzierungsanteile Teil der langfristigen Finanzierungsplanung sein.
Für eine belastbare Bewertung wären jedoch weitere Informationen zu Erträgen, Finanzierungskosten und laufenden Zahlungsverpflichtungen erforderlich.
Warum der Bilanzgewinn von null Euro wenig über die Ertragslage aussagt
Die Bilanz weist einen Bilanzgewinn beziehungsweise Bilanzverlust von jeweils null Euro aus.
Daraus lässt sich nicht ableiten, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2025 weder Gewinn noch Verlust erwirtschaftet hat.
Gerade bei Personengesellschaften können Ergebnisverwendung und Kapitalkonten so ausgestaltet sein, dass in der veröffentlichten Bilanz kein gesonderter Bilanzgewinn verbleibt.
Die vorliegenden Unterlagen enthalten keine Gewinn- und Verlustrechnung mit Angaben zu Umsatzerlösen, Aufwendungen und Jahresergebnis.
Deshalb ist nicht erkennbar, welche Erlöse die Gesellschaft im Jahr 2025 erzielt hat.
Auch die Höhe der Betriebskosten, Zinsaufwendungen und möglichen Ausschüttungen lässt sich nicht feststellen.
Eine Aussage über die Rentabilität des Windparks wäre auf dieser Grundlage spekulativ.
Rückstellungen steigen auf rund 240.000 Euro
Die Rückstellungen erhöhten sich von 210.185,07 Euro im Jahr 2024 auf 240.369,59 Euro zum Ende des Geschäftsjahres 2025.
Das entspricht einem Anstieg um 30.184,52 Euro beziehungsweise rund 14,4 Prozent.
Rückstellungen dienen der bilanziellen Berücksichtigung bestimmter Verpflichtungen, deren Höhe oder Fälligkeit noch ungewiss ist.
Der Anhang erläutert, dass Steuerrückstellungen für noch nicht veranlagte Steuern gebildet werden und sonstige Rückstellungen weitere ungewisse Verbindlichkeiten berücksichtigen.
Welche konkreten Sachverhalte hinter dem ausgewiesenen Rückstellungsbetrag stehen, wird nicht näher aufgeschlüsselt.
Bei Windparkgesellschaften können unter bestimmten Voraussetzungen beispielsweise Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Betrieb oder dem späteren Rückbau technischer Anlagen relevant sein.
Ob solche Verpflichtungen bei der Windpark Gribbohm GmbH & Co. KG in den Rückstellungen enthalten sind, lässt sich anhand der veröffentlichten Angaben nicht feststellen.
Rechnungsabgrenzungsposten von knapp 400.000 Euro
Auf der Aktivseite weist die Gesellschaft Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 399.539,13 Euro aus.
Im Vorjahr waren es 396.824,28 Euro.
Der Betrag ist damit leicht gestiegen.
Rechnungsabgrenzungsposten dienen dazu, bestimmte Ausgaben bilanziell den Geschäftsjahren zuzuordnen, denen sie wirtschaftlich zuzurechnen sind.
Als Teilbetrag wird ein Disagio von 31.108 Euro ausgewiesen.
Im Vorjahr lag dieser Betrag bei 33.331 Euro.
Ein Disagio kann beispielsweise entstehen, wenn bei der Aufnahme eines Darlehens ein geringerer Betrag ausgezahlt wird als später zurückzuzahlen ist.
Der vorliegende Abschluss enthält keine detaillierte Erläuterung der übrigen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten.
Keine eigenen Arbeitnehmer beschäftigt
Eine weitere Besonderheit betrifft die Beschäftigtenzahl.
Nach dem Anhang beschäftigte die Windpark Gribbohm GmbH & Co. KG während des Geschäftsjahres 2025 durchschnittlich 0,0 Arbeitnehmer.
Das bedeutet, dass in der Gesellschaft selbst keine Arbeitnehmer im ausgewiesenen Jahresdurchschnitt beschäftigt waren.
Daraus darf jedoch nicht geschlossen werden, dass der Windpark ohne technische Betreuung, Wartung oder kaufmännische Verwaltung betrieben wird.
Bei Windparkgesellschaften können solche Aufgaben durch externe Dienstleister übernommen werden.
Ob dies im konkreten Fall geschieht und welche Unternehmen möglicherweise beauftragt sind, lässt sich dem Jahresabschluss nicht entnehmen.
Die Angabe von null Beschäftigten ist deshalb zunächst eine Information über die Personalstruktur der berichtenden Gesellschaft.
Sie ist kein Nachweis dafür, dass für den Betrieb der Anlagen keinerlei Arbeitsleistungen erforderlich sind.
Was der Jahresabschluss nicht erkennen lässt
Der veröffentlichte Abschluss ermöglicht eine Betrachtung der Vermögens- und Finanzierungsstruktur.
Wichtige Informationen zur operativen Geschäftsentwicklung fehlen jedoch.
Insbesondere enthält die bereitgestellte Veröffentlichung keine detaillierten Angaben zu:
- Stromerzeugung und eingespeisten Kilowattstunden
- Umsatzerlösen aus dem Verkauf von Strom
- Betriebskosten und Wartungsaufwendungen
- Zinsaufwendungen und Finanzierungskonditionen
- Jahresüberschuss oder Jahresfehlbetrag
- Ausschüttungen an Kommanditisten
- Zahl und Leistung der betriebenen Windenergieanlagen
- Technischer Verfügbarkeit und möglichen Produktionsausfällen
Damit bleibt offen, wie wirtschaftlich erfolgreich der Windpark im Jahr 2025 tatsächlich gearbeitet hat.
Die Reduzierung der Verbindlichkeiten ist zwar ein wichtiger Bilanzbefund, ersetzt aber keine vollständige Ertrags- und Liquiditätsanalyse.
Was die Zahlen für Gesellschafter und mögliche Anleger bedeuten
Bei Windparkgesellschaften sind langfristige Finanzierungen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Anlagen von besonderer Bedeutung.
Für Gesellschafter stellt sich regelmäßig die Frage, ob die laufenden Einnahmen ausreichen, um Betriebskosten, Zinsen und Tilgungen zu decken.
Auch mögliche Ausschüttungen hängen von der wirtschaftlichen Entwicklung und den gesellschaftsvertraglichen Regelungen ab.
Die vorliegende Bilanz zeigt, dass die Windpark Gribbohm GmbH & Co. KG ihre Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr reduziert hat.
Gleichzeitig bleibt die Gesellschaft in erheblichem Umfang fremdfinanziert.
Ob daraus besondere Risiken für die Gesellschafter entstehen, lässt sich ohne Kenntnis der Verträge und der laufenden Erträge nicht zuverlässig beurteilen.
Insbesondere wäre es unzulässig, aus der niedrigen Eigenkapitalquote allein auf eine drohende Zahlungsunfähigkeit zu schließen.
Ebenso wenig lässt sich aus den vorhandenen Bankguthaben automatisch auf die Möglichkeit bestimmter Ausschüttungen schließen.
Für eine fundierte Bewertung wären zusätzliche Unterlagen erforderlich.
Jahresabschluss wurde am 1. Oktober 2026 festgestellt
Nach den veröffentlichten Angaben wurde der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025 am 1. Oktober 2026 festgestellt.
Als Geschäftsführer ist Harm Kröger genannt.
Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Registergericht Pinneberg unter der angegebenen Registernummer 8373 eingetragen.
Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt.
Im Anhang wird außerdem erläutert, dass die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen fortgeführt wurden.
Ein grundlegender Methodenwechsel gegenüber dem Vorjahr fand nach Angaben der Gesellschaft nicht statt.
Damit besteht grundsätzlich eine vergleichbare Bewertungsgrundlage für die beiden dargestellten Geschäftsjahre.