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„Amateure an der Macht“: Wie ein Gruppenchat die Schwächen der Trump-Regierung entlarvte

GabrielDouglas (CC0), Pixabay

Die jüngste Enthüllung über einen folgenschweren Fehler im engsten Sicherheitszirkel von Donald Trump wirft ein grelles Licht auf dessen Personalpolitik: Der ehemalige Präsident hat bewusst auf Erfahrung verzichtet und stattdessen loyale Verbündete und TV-Gesichter in höchste Ämter berufen. Ein Vorfall vom März 2025 zeigt nun, wie riskant das sein kann.

Ein Kriegsplan per Gruppenchat – mit versehentlich eingeladenem Journalisten

Im Zentrum des Skandals: Verteidigungsminister Pete Hegseth – vormals Moderator bei Fox News – und eine Signal-Gruppennachricht, in der hochsensible Informationen über geplante Luftschläge gegen Huthi-Rebellen im Jemen diskutiert wurden. Fälschlicherweise war in den Chatverlauf auch Jeffrey Goldberg, Chefredakteur des Magazins The Atlantic, eingebunden.

Goldberg, der zunächst an einen Scherz glaubte, wurde Zeuge, wie Kabinettsmitglieder wie Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio, Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard und CIA-Direktor John Ratcliffe über militärische Ziele, eingesetzte Waffen und den Zeitplan der Operation diskutierten – alles auf einem unverschlüsselten, nicht offiziellen Kanal. Wenig später bestätigte sich: Die Angriffe wurden tatsächlich durchgeführt.

„Herzlichen Glückwunsch“ per Emoji

Die Reaktionen im Chat nach dem erfolgreichen Angriff: Emojis und Glückwünsche. Goldberg verließ die Gruppe – mit einem Artikel, der in Washington für Schockwellen sorgte.

Ein Dilemma mit doppeltem Standard

Der Vorfall wirft grundlegende Fragen auf: Warum nutzten hochrangige Regierungsmitglieder eine private Messaging-App für geheime Kommunikation? Warum gab es keine Absicherung gegen solche Fehler? Und: Werden Konsequenzen folgen?

Die Ironie bleibt nicht unbemerkt: Trump hatte Hillary Clinton jahrelang wegen ihres privaten E-Mail-Servers attackiert. Nun sind es seine eigenen Top-Leute, die hochsensible Informationen in einem Gruppenchat teilen – ausgerechnet mit einem Journalisten.

Erfahrene Experten? Fehlanzeige

Der Fall ist kein Einzelfall. Trump hat systematisch Branchenfremde in zentrale Positionen berufen. Ein paar Beispiele:

  • Steve Witkoff, Immobilienentwickler ohne diplomatische Erfahrung, soll Friedensgespräche im Nahen Osten und der Ukraine führen – und wiederholt dabei öffentlich russische Narrative.

  • Persönliche Daten ehemaliger Regierungsmitarbeiter wurden versehentlich veröffentlicht, darunter Sozialversicherungsnummern.

  • CIA-Agenten wurden per unverschlüsselter E-Mail mit Klarnamen an das Weiße Haus gemeldet.

  • Webinhalte über den afroamerikanischen Baseball-Pionier Jackie Robinson verschwanden im Zuge der „Anti-Woke“-Initiativen kurzzeitig von Pentagon-Webseiten.

  • Elon Musk – ebenfalls ohne sicherheitspolitische Erfahrung, aber mit engen China-Geschäften – sollte offenbar über militärische China-Strategien gebrieft werden. Nach Medienberichten distanzierte sich Trump rasch davon. Das Pentagon leitete dennoch eine Leck-Ermittlung samt Lügendetektor-Tests ein.

Fazit: Regierung im Amateur-Modus

Der Gruppenchat ist symptomatisch für eine Regierung, die bewusst auf Expertise verzichtet hat – im Namen des „Sumpftrockenlegens“. Doch statt effizienter Führung entstehen Lücken in der nationalen Sicherheit. Und am Ende fragt man sich: Wer hat eigentlich Jeffrey Goldberg in den Chat eingeladen?

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