Dark Mode Light Mode
„Das Cannabisgesetz war ein Fehler“ – Ein Interview mit Thomas Bremer
„Brauchen wir wirklich Rind im Brot?“ – Ein Interview mit Veganerin Shelly über die Fleischkrise
Analyse der Trustpilot-Bewertungen für PayPal

„Brauchen wir wirklich Rind im Brot?“ – Ein Interview mit Veganerin Shelly über die Fleischkrise

Clker-Free-Vector-Images (CC0), Pixabay

Reporter: Shelly, die Preise für Döner und Burger schießen in die Höhe. Rindfleisch ist knapp, die Leute sind verzweifelt. Wie siehst du das als Veganerin?

Shelly: Verzweifelt? Weil sie keinen Kuh-Mett-Fladen mehr für 5 Euro bekommen? Oh nein, die Menschheit steht am Abgrund! Vielleicht ist das Universum ja einfach subtil und sagt: „Leute, probiert doch mal was anderes als zusammengepresstes Tier auf Weißbrot.“

Reporter: Aber Döner ohne Fleisch… das ist doch wie Kino ohne Popcorn!

Shelly: Falsch! Döner ohne Fleisch ist wie Kino mit richtig gutem Popcorn! Hast du mal Falafel probiert? Oder gegrillten Halloumi? Oder Auberginen, die in Knoblauch baden, bis sie besser schmecken als jede Bulette? Die meisten Menschen essen Döner doch sowieso nur, um nach einer durchfeierten Nacht etwas zwischen die Kiemen zu kriegen. Da kann auch ein Wrap mit Hummus das Leben retten.

Reporter: Trotzdem, viele lieben ihren klassischen Rindfleisch-Burger.

Shelly: Klar, aber schau mal, wo das hinführt: Rindfleisch ist bald teurer als ein iPhone, die Kühe gehen aus, und in manchen Dönerbuden müssen sie schon Fleisch mit Trüffelpreisen verkaufen. Bald heißt es nicht mehr „mit scharf?“ sondern „Finanzierungsplan oder Direktkauf?“

Reporter: Also sagst du: Fleischknappheit = Chance für pflanzliche Alternativen?

Shelly: Absolut! Das ist die perfekte Gelegenheit, um den Döner 2.0 zu erschaffen. Stell dir einen Döner mit Linsenbällchen, Erdnusssoße und karamellisierten Zwiebeln vor. Oder einen Burger mit einem Pilzpatty, das so saftig ist, dass selbst Rindfleisch neidisch wird. Ich meine, wenn die Leute beim Essen plötzlich anfangen, über Zinssätze nachzudenken, sollte das ein Zeichen sein, dass es Zeit für Alternativen ist.

Reporter: Aber was sagst du denen, die auf ihr Fleisch bestehen?

Shelly: Na ja, wer unbedingt das letzte Rindfleisch für seinen Burger haben will, kann sich ja mit den anderen Fleischfans zusammentun und einen „Döner-Sparvertrag“ abschließen. Vielleicht gibt es bald auch „Fleisch-Aktien“, und Menschen spekulieren an der Börse darauf, ob das nächste Kilo Rind günstiger wird.

Reporter: Also, du würdest sagen: „Einfach mal was Neues probieren?“

Shelly: Exakt! Warum nicht mal Gemüse grillen, Bohnenpatties ausprobieren oder einfach sehen, ob man ohne Rind überlebt? Ich verspreche, die Welt wird sich weiterdrehen – und dein Döner bleibt trotzdem lecker.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

„Das Cannabisgesetz war ein Fehler“ – Ein Interview mit Thomas Bremer

Next Post

Analyse der Trustpilot-Bewertungen für PayPal