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Handelsstreit beigelegt: Kolumbien akzeptiert Abschiebungen, Trump setzt Zölle aus
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Handelsstreit beigelegt: Kolumbien akzeptiert Abschiebungen, Trump setzt Zölle aus

knerri61 (CC0), Pixabay

Die US-Regierung hat ihre angedrohten Strafzölle gegen Kolumbien vorerst ausgesetzt. Der Grund: Die kolumbianische Regierung hat sich bereit erklärt, sämtliche Migranten, die illegal in die USA eingereist sind, ohne Einschränkungen zurückzunehmen – sogar mit US-Militärflugzeugen.

„Kolumbien hat allen Bedingungen von Präsident Trump zugestimmt“, erklärte Pressesprecherin Karoline Leavitt am Sonntagabend. „Die geplanten Zölle und Sanktionen bleiben auf Eis – es sei denn, Kolumbien hält sich nicht an diese Vereinbarung.“

Allerdings bleiben andere Maßnahmen vorerst bestehen: Visa-Beschränkungen für kolumbianische Regierungsbeamte sowie strengere Kontrollen von kolumbianischen Waren und Reisenden sollen erst aufgehoben werden, wenn der erste Abschiebeflug erfolgreich landet.

Der diplomatische Schlagabtausch war eskaliert, nachdem Kolumbiens Präsident Gustavo Petro zwei US-Militärmaschinen mit abgeschobenen Migranten die Landung verweigert hatte. Daraufhin hatte Trump mit einem 25-prozentigen Strafzoll auf kolumbianische Importe gedroht.

Ob Trump und Petro nach ihren gegenseitigen Drohungen direkt miteinander gesprochen haben, bleibt unklar. Doch zumindest für den Moment scheint der Konflikt entschärft – unter der Bedingung, dass Kolumbien sich an das Abkommen hält.

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