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Österreich und Schweiz investieren 2,1 Milliarden Euro in Hochwasserschutz am Rhein

Hans (CC0), Pixabay

Österreich und die Schweiz planen eine Investition von 2,1 Milliarden Euro zur Verbesserung des Hochwasserschutzes am Rhein. Das österreichische Parlament hat einstimmig einen Staatsvertrag abgesegnet, mit dem der Grenzfluss vor seiner Einmündung in den Bodensee für Hochwasser-Ereignisse gerüstet werden soll, die statistisch gesehen alle 300 Jahre vorkommen.

Der Vertrag umfasst Maßnahmen zur Erhöhung der Hochwassersicherheit und zum Schutz der umliegenden Gebiete. Derzeit können bei starken Regenfällen bis zu 3.100 Kubikmeter Wasser pro Sekunde über den sogenannten Alpenrhein abfließen. Die geplanten Verbesserungen sollen sicherstellen, dass diese Wassermengen kontrolliert und ohne größere Schäden bewältigt werden können.

Neben dem Hochwasserschutz zielt das Projekt auch auf ökologische Verbesserungen ab. So sollen unter anderem Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt und der Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten verbessert werden. Die Umsetzung des Projekts wird voraussichtlich mehrere Jahre in Anspruch nehmen und eng zwischen den beiden Ländern koordiniert werden.

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